Als der Große Knall klarging
Da war dann bald Ruhe, in der Wissenschaftsartikel belesensten Kirchengemeinde, bei Science fiction-Freunden, gab man denn Hinweis auf den Großen Knall. Auf den Funkenschlag, der ganz zu Anbeginn von allem losging. Der all das Materie genannte Zeug ins Rund hinausballern ließ. Als eine Singularität. So singular wie Ein Gott.
Doch einigermaßen groß, wenn man so auch in Wissenschaftsdingen belesenen Schäfchen gegenüber nun so was noch zu erwähnen wußte. Kein mögliches Augenniederschlagen mehr, das einen überraschte, sondern, fest wurde der Blick. Am Großen Knall. Selbst erwidern konnte man wieder was, etwas unzweideutig zurückgeben. Während da wahre Wissenschaftsvolk von nichts weiterem mehr sprach, als vom Großen Knall. Als eine Ursächlichkeit. Seit da nun eine Wissens-Feststellung am Wissenschaftshof und auch bei den wissenschaftliche Artikel verfassenden Schreibern war. Man also allerorten die Gewißheit eines Resultats abkriegte; von einem Endergebnis wußte man was.
Nur noch nicht zu haarklein, wie denn die Geschichte wirklich bis ins Letzte geschehen hatte können.
Einzig und alleine, darum bekümmerte man sich auch nicht zu übermäßig. Dafür war die Zukunft da, die Fortsetzung seiner wissenschaftlichen Forschungsarbeit. Nach der allgemeinen Urknall-Installation auf der Erde drunten, war einfach weiter beim Urknall am Ball zu bleiben. An dessen Entwicklungen zu forschen.
Jedoch möglichst an nichts anderem mehr. Als noch mal weitere Details der Begebenheiten, Vorkommnisse am Großen Knall herauszufinden. Hauptsache, man WUSSTE jetzt Bescheid, um die eine Knall-Struktur, wie da bei ihr der ungefähre Verlauf war. Der Rest sollte sich finden; auch heutzutage ist dem nicht anders.
Und siehe, näher und näher rechnet man sich in den heutigen Gegenwartszeiten an das gewisse Urknall-Momentum ran. Während alles mögliche für jemand andern in erster Linie klasse und noch mal erste Sahne war und ist. Für die, doch nur knapp nebenan an den Universitäten. Dort, wo die Theologie gelehrt wurde, die Religion.
Mit dem Urknall hatten die Theologen, Klerikalen so viel bekommen; dermaßen, fast hätte man sich das nicht in den kühnsten Träumen erhoffen können. Als wären Gebete erhört worden.
Der Urknall, er strukturierte jede Menge, derart DAS, wie man die Dinge im Grunde genommen schon seit altersher verbreitete, gar predigte. Wie es schon seit zig Jahrtausenden in den Büchern der Bücher drinnen zu lesen dastand. Wie es den Schulkindern ewiglich in den Klassen gelehrt wurde. ALLES, das da Urknall war, das richtig bereits ewig aufgeschrieben stand. Die der Wissenschaft, die hätten es nur zur Kenntnis zu nehmen brauchen. Da, wie da was war, IM Anfang ...
Nachdem, von dem her, mit dem Urknall im großen Stil durchgegriffen werden konnte, durfte es dort auf den Seiten bei jeder einzelnen Silbe bleiben. Am Urknall ist und war dem nicht zu widersprechen.
Mit dem Urknall, daß die der Wissenschaften späterhin, das heißt, selbst bis in die heutige Zeit hinein, geradezu besser auf was achtzugeben hatten. Rücksicht auf jede Menge Befindlichkeiten, auf die wird seit dem irdischen Knall-Moment genommen.
Der Wissenschaftstonfall, er klang ab dem einen Augenblick, nach der Einführung des Urknalls, gedämpfter, gemilderter in der Erdenwelt auf. Als hätte wer vom Wissenschaftshof bedächtig zu sein; bei seinen wissenschaftlichen Mitteilungen und Neuigkeiten ein klein wenig auf was achtzugeben.
Überlegt man sich die Szene tatsächlich genauer, hatte lediglich die Theologen-, Klerikerseite was von ihm, dem Knall-Moment. Was davon, daß es für das Kosmosweite auf Erden Urknall wurde. Daß man bei ihm umfassendes Wissen kundgab, dergleichen vorschob.
Das also, das in jeden Fall unterm Strich bei einer Rechnung herauskommen sollte. Nach dem Knall-Moment sollte sich ein jeder nach der Einführung des big bäng hinrechnen. Wünschte er sich nicht, sich häufende abwinkende Handbewegungen zu sehen. Oder schlicht übersehen zu werden.
Entweder ging, geht einem der Urknall wo klar, oder ...
-----