Was einen eben bekümmert, was nicht
Schon eine Euphorie, die man da zu Anbeginn der Ära des Großen Knalls auf Erden untereinander teilte.
Eine akzentuierte Wissenschaftsseite bei viel Glaubenswelt dabei. Mit Wissenschaftlern, die wirklich astrein theologisch unterwegs waren. Auch ab und an mit Priesterkragen deutlich kenntlich an die Teleskope gehen konnten. Ganz davon abgesehen, daß sich manch ein Kirchenstaat eine eigene Fernblickanlage als ein Extra errichten ließ. Exklusivität für sich. Ein Platzchen, an dem man gut astronomische Dinge nachgucken und untereinander besprechen konnte. Ohne daß notwendigerweise weltlicher Pöbel dabeistehen mußte, bei Gesprächen den Inhalten lauschen.
All das geschah denn ehedem, und erst recht des weiteren, nachdem Hubble was die Fahrrichtung der Galaxien erklärte, deren Annäherungen aneinander auseinandersetzte. Daß man fast eine Idee kriegen kpnnte. Und zwar die, daß es glattweg wirkt, eine Explosion hätte die Galaxien-Dinger ausgehoben. Deswegen, daß diese sich nach überallhin ins Rund verteilten. Bis in diese Kosmosgegenwart.
Das Weltenentstehungsmodell mit dem Knallmoment! Mit dem drängelte man sich vor.
Die gewisse Schockwelle des Knalls, die jegliches tragen soll. Seit sie sich in die Kosmosweite hinein ausbreitet. Bis heute in unendliche Weiten. Erst mal bleibt das abstrus, mysteriös, daß nirgendwo so ein bei einem Knall notwendiger Grenzbereich, eine letzte Ausdehnung in Sicht gerät. Der äußerste Explosionshorizont. Auch das Ätherische erklärt das nicht ausreichend. Daß man dahingehend nie nichts sieht. Oder hängt es mit der Kollegenschaft von einem zusammen, mit der man sich nicht notwendigerweise auf einem Nenner befindet, daß man sich keine Äußerung traut, wo reingarnichts erkennt? Sich deswegen seinen Wortmeldungen enthält, soweit?
Wiewohl das doch DAS ist, weswegen man sich vieles so viel kosten läßt. Auf den Knall und seine äußersten Momente außen draußen wird gehofft. Damit sich seine eine Perspektive beweist. Damit man keinen Zwängen ausgesetzt wird, irgendwann mal was einzugestehen hat. Vielleicht das, was wortreich rausgelassen zu haben, weil was einem kurz gut paßte. Vormals. Daß man es im Heutigen lieber bei der einen Wirklichkeit Schweigen beläßt.
Den bestimmten Anfang, von einer Mitte aus, den meint man nichtsdestotrotz ungefähr zu überblicken. Hat kraus seinen Ausgangspunkt verortet. Auch das in weiterer Folge, das geht klar: eben das besagte EINE. Weitreichend hier. Das mit der Langwierigkeit der Existenz. Das Element, bei dem man sich zwischenzeitlich als was am Leben wiederfindet, entdeckt. Beim relativ bewußten Blick von der Erde aus hoch zu den Funkelsternen am Dunkelhorizont.
Derweil, dieses Perspektivische, in das man seine Hoffnungen setzt und setzte. Auf das, daß außen draußen was wäre. Wahrnehm-, erkennbar.
Nicht eben so ganz unwesentlich für einen, der in der Pokerrunde ALLES an Einsatz auf den Urknall gesetzt hat. Bei dem Umstand, daß, wenn einem da mal was an den Teleskopen aufschiene, daß man den Gottsucher in sich auf der Stelle offen jedem präsentieren dürfte. Als solcher wäre laut in Jubel zu verfallen. Um nicht nur der Weltöffentichkeit etwas zu erzählen, sondern auch los- und rüberzusprinten, rüber zu den Theologischen. Für eine frohe Kunde, die man für sie hätte. Die nächsten Umarmungen, Jubilierer. Mit IHNEN.
Da wäre es endlich, das, was die Sache rundmacht, hätte man da eine Sicht auf was. Die verdienstvoll wäre, am Großen Knall. Auch die Endspielperspektive, mit ihr könnte man aushelfen. Was hieße: alles richtiggemacht. Nicht auf das falsche Pferd gesetzt
Das bedeutet, das hier in Zeilen Beschriebene, das wäre es auf der Stelle. Wäre in einem nur nicht ein wenig neue Verzweiflung.
Warum sollte man denn verzweifeln sein?
Durchaus ist da was zum Verzweifeln. Denn man hat so seinen Druck und so. Man steht echt unter Druck.
Nicht überall hat man seine Freunde, beste Kumpel und bestes Einvernehmen. Man muß das schon auch sehen: die Weise, wie man den Urknall durchgedrückt hat. Von oben herab. Mit der Drohkulisse einer despotischen Wesensart. Bei der durchgezogenen Großinstallierung, das Erdenweltweite. Überall auf der Erde, daß es denn Urknall wurde. Alles andere, das wurde grobschlächtig vom Tisch heruntergewischt. Bei einer Ansage von Wissen. Ein Wissen, das eingeführt wurde, eins, um das man sich bis heute verdient machen soll.
Muß doch überblickbar sein, was für eine Wesensart da vor Jahrzehnten an den Tag gelegt wurde. Man hat großmächtig ein Endresultat ausgegeben, und dieses eine Resultat. Bei dem kommt es ganz drauf an. Das unterm Strich da, das ist ein äußerst fragiiles Gebilde. In Wahrheit.
Wie gesagt, die Art und Weise, wie man da unter den Wissenschaftskollegen geherrscht hat. Bei glotzend starrender Priesterschaft, die dabei stand. Regelrecht ein Faschismus, den man entfaltet hat. Kernig durchgegriffen wurde. Entweder, einer war für die Perspektive Großer Knall, oder man hatte sich hinten in der Reihe anzustellen. Auswirkungen auf die eigene Karriere als Wissenschaftler konnte das haben, reihte man sich nicht unter die Urknall-Gläubigen ein.
Das heißt, daß da weiterhin Galaxien gesehen wurden, vor kurzem erst, Jahr '20 nach dem Millenium. Mittels nochmals verbesserter Teleskoptechnik. Da dampft schon einiiges im Kessel. Da hat man scharf aufzupassen, daß einem nichts um die Ohren fliegt. Nachdem man da in einer Unendlichkeit mit der Kamera, irre aufgemotzt die Technik und die Gerätschaften, neues Licht erkennen mußte. Neue uralte Galaxien. Links-, Rechtsdreher. In großer Zahl am Tümmeln. Massiv ausdefiniert, diese Stasis-Blasen der Schwarzen Löcher.
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