Die Wirklichkeit und das eine Denk- und Glaubensmodell
Ohne weiteres darf man das festhalten: Es hat sich nichts getan. Überhaupt nichts Entscheidendes war.
Weder für den Großen Knall war etwas, gewiß aber auch nicht für eine anderweitige Szene, mit der man Universelles eventuell ebenfalls ausdeuten könnte.
Nichts ist zuletzt irgendwie in die Vorhand geraten. Ruhig zeigt sich alle Welt. Was mit dem einen mit zusammenhängt, daß man sich auf der Erdenwelt vor Jahrzehnten bei einem Wissenschaftskonvent dazu entschloß, den Großen Knall rund um den Erdglobus zu proklamieren. Seitdem durft sich, was das Weltall angeht, nicht mehr viel außer der Knallmäßigkeit tun. War dafür durchgreifend am Wissenschaftshof durchzuregieren.
Das Unentschieden hält sich als Spielstand, was die Kosmosneuigkeiten angeht. Trotz allem am Großen Knall.
Das heßt, eigentlich ist da die reale Nachrichtenweise nicht die, daß am Spieltisch die Figuren ein Remis nähmen. Nur, auf der Erde drunten, dort hat man andere Spielstände unterwegs. Auf der Bodenfläche, der des Menschen, behält man sich das mit der eigenen Modellhaftigkeit vor, mit der manches ausgedeutet wird.
Das ist nochgerade das Entschiedene.
Mitten am Platz, auf der Menschenszene, ist das, was man ohne Unterlaß als Realität im All sieht, nicht allzu viel. Alles andere als zu weit vorne und bedeutend.
Beim Menschen drunten ist das, was ist, tatsächlich nicht größer wichtig. Eigentlich gilt da das All NICHTS, angesichts der eigenen Betrachtungsweisen, Vorstellungen.
Also, den Erdenweltbewohner und Wissenschaftlern, die in der Lage waren und sind, viel Religionsweise an den Tag zu legen, war das geschlossene Universum mal DAS, das es sein sollte. Jene Modellstruktur, die bei einem Anbeginn eröffnet, die ein länger währendes Mittelstück aufweist und auch ein alles beschließendes Ende in Petto hat. Eine Endspielszene. Die eine gesamte Bandbreite, die sich mittels des Urknalls abbildet. Mit dem im Grunde auf der Erdbodenfläche mancher Religion ausgeholfen wurde. Diesen in erster Linie.
Was bedeutet, daß, selbst dann, wenn das im Heute dort draußen Wahrgenommne, diese neuen uralten Heerscharen von Galasxien, die eher eine beiläufige Begebenheit für ein offenes Universum sind. Für DIE, die dem Großen Knall anhängen, sagt das Heutige deswegen lange nicht irgendwas aus. Nichts weiter bedeutet IHNEN das, als daß sich, angesichts ihres Vorstellungsmodells, dem am Elementarböllerchen, grundsätzlich nichts ereignete. Bis auf das eine, daß sich eben die letzte Ausdehnungsgrenze nochmals tiefer in die Tiefe hinein verschiebt: Jedesmal, gewinnt da der Teleskopblick mehr Tiefe, ist nichts als die unendliche Weise, hat man, von dem her, nur abermals nicht tief genug hineingeblickt. Die Grenze nicht in die Wahrnehmung gekriegt, die wo sein MUSS.
Weil sich da was fortsetzt, hat man, als unmittelbare Folge davon, in der Zukunft denn noch mehr Tiefenblick zu entwickeln. Damit man das Letzte mal sieht, mitkriegt. Die eigene Technik wird man wohl oder übel, wie in der Jetztzeit sich die Realtität vorzeigt, noch mal ein klein wenig verbessern müssen. Der Zwang ist, noch weiter hinauszublicken. Schließlich muß das mal sein, daß man mal was blickt. Daß man ein Häkchen hinter alles machen könnte, Punkte ans Satzende setzen dürfte, keine neuen doofen Fortsetzungpünktchen. Die die Große Knall-Abschlußperspektive am Allerwenigsten beweisen.
Oder ist das wem nicht klar, worum es sich dreht hier? Weswegen man an sich keine Kosten und Mühen scheut.
Bei der Systemprogrammatik am Urknall, ist für SIE ständig alles beim altem. Nur, zwischenmenschlich ist deswegen keine Ruhe im Karton. Denn von wegen einer Modellstruktur können Leute doof und unzufrieden aus der Wäsche gucken. Die eine Struktur, die mit dem Knall, die sich letztendlich weiterhin nicht als passend herausstellen will. Bloß, es ist der Große Knall, auf den man besteht.
Deswegen ...Wenn das eine nun nicht der Fall ist, weil das All sich widerspenstig zeigt, hat man in der Zukunft eben noch mal einiges mehr draufzupacken. Die Schrauben sind noch ein paar Runden weiterzudrehen. Daß zukünftig noch mehr Fernsicht ist, bei der man auf das Beste hofft, nachdem im Heutigen nichts weiter war. Als das im Champagnerglas bei einer Nobelpreisverleihung, mit dem man auf der Feier miteinander anstieß. Alles sonst um sich herum vergessend.
Wenn im Heute nichts sein will, dann sind das eben zukünftige Generationen. Die gefragt sind. Denen es vergönnt ist, an ein Ende zu schauen. Womöglich, daß DAS ihnen aufscheint, was der Urknall verheißt.
Ansonsten muß man aufpassen. Daß es bei der einen jahrzehntealten Großer-Knall-Ansage bleibt. Die das definiert, wie da die Verhältnismäßigkeiten im Universum sein sollen.
Tatsache, ständig nur in die Unendlichkeit hineinzublicken, das ist es nicht für SIE, die am Böllerschlag.
Da dürfte sich bald einmal, was SIE angeht, beruhigt auch was abspielen. Daß die in den Sternwarten einmal was anderes zur Sichtung bringen, als immer nur DAS, die nächste Unendlichkeit. Trotz bester Optik.
Denn, es ist ziemlich Druck hier im Kessel.
Oder - müssen die, die ewige Distanzen betrachten, das nicht auf ein neues hinnehmen, daß sich die Grenzziehung abermals nur nach noch tiefer hinein verschiebt?
Die Ansager, Wichtigtuer am Großen Elementarböllerchen, die vor ihnen herumtanzen, rumgestikulieren. DIE, die nichts sehen, ausmachen konnten, währenddessen man selber die nächstfolgende unendliche Weite überblickt. Währenddessen auf das technische Vermögen von einem geschimpft wird. Das Ungenügende daran wird begesprochen. Darauf wird verwiesen, daß der Tiefenblick jetzt schon wieder für nichts ausgereicht hat. Weil man nichts als Galaxien sieht, bis das eine Kameraauge den Geist aufgibt.
Für die Zukunftszeit sind demzufolge die Fortschritte jetzt schon zwingend, was die menschliche Technikwelt angeht. Der Urknall duldet nichts anderes. Der zwingt einen zu was.
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