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Blog von TeddeMehr

Weiter war kein Geschehen, nichts

24. Februar 2021 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kleinteile

Dort, bei den Weltenentstehungslegenden hat sich nichts getan, außer dem daß unter Menschen mal was kurz abgesprochen wurde. Vor Jahren bereits. Die Einführung von Wissen und einem Endresultät, schlicht echt ein Clou. Mit dem sich Leute irdisch in aller Entschiedenheit aufführten.

Woran sich bis Heute nichts mehr änderte. Dabei, daß es bleibt, bei dem EINEN, gleichgültig, was immer man an kosmischer Realität wahrzunehmen hat. DAS, mit dem man jegliches abwiegelt, niederschlägt.

Schließlich ist das durchaus so eine Sache, daß in den Sternenwarten heutzutage so und so weit in die Weltalltiefen hineingeguckt wird. Massiv hochgerüstet, bestes technisches Gerät. Außerdem das noch dazu: Einfallen hat man sich was lassen, zwischengekoppelt.

Ohne daß die Würfel in die eine oder andere Richtung gefallen wären. Auch wenn sie gefallen sind, man durchaus im Beilauf was dazu sagen könnte. Alles mögliche, nur nicht jene Silben für die allerletzte Entschiedenheit. Oder dafür, daß ein Siegerkranz zu präsentieren wäre.

Für dergleichen ist kaum irgendwie etwas passiert. Wiewohl dies und das geschehen ist. Etwa das, daß man Galaxien gesichtet hat. Galaxien in einer unsäglichen Entfernung von hier. Kaum formulierbar. Um Galaxiendinger weiß man in dieser Gegenwartszeit, die zwanziger Jahre nach dem Millenium, Bescheid, die noch nie zuvor ein Mensch je gesehen hatte.

Das einzige, das die Möglichkeit sein kann: daß irgendwer die Dinger dort ebenfalls vermutete.

Fortsetzung ist hier. Das nächstemal die Tatsache an diesem Hof. Fortsetzungspunkte hat man unwillig an ein Satzende zu setzen, weil es dort, bei den Galaxienscharen erneut was gab: die Technik hat wieder den Geist aufgegeben. Hat ihr Limit erreicht. Mitten auf der schnöden Galaxienbildszene hat das Kameraauge nichts weiter geblickt. War da Abbruch.

Was jedoch auf der Welt nichts bedeutet. Auf dem Erdenrund, wo der großtuerische Mensch umgeht, wehrt und äußert man sich alternativ.

Großzügig wird denen, die die Unendlichkeit des Universums bestaunen, kurz ihr Spaß und ihre Freude gelassen. Bis man den Hinweis gibt, besser nichts größer und zu ausführlich im Angesicht von einem zu feiern. Auch wenn die kosmische Realität bei einem erweiterten Blickhorizont auf ein neues den Beweis erbracht hat, daß da weiterhin nichts ein Ende nimmt.

Muß man schon verstehen, man mag das nicht einsehen. Gestalten, voll auf der Szenerie eines Elementarböllerschlags und eines ins sich geschlossenen Kosmos, bloß weil sie nicht das allergeringste abzufeiern haben, bedeutet das nicht, daß SIE sich zurücknehmen, zurückhaltender sich aufführen. Sich einer Situation entsprechend zu verhalten, das ist bei IHNEN nicht. Ganz anders geht es zu. Durchgreifend wischen sie einem jeden jeden Einwand vom Tisch runter. Ihre althergebrachte Modellsituation betreffend, war kein bißchen was ein Ereignis, halten SIE fest. Spöttisch herablassend tun SIE alles ab. Zeigen einem den hocherhobenen Zeigefinger, der besagt, daß man besser aufpassen, auf sich achtgeben sollte. Schön vorsichtig sein - und sich darüber klarsein, wer hier was zu sagen hat und wer nicht.

Ob man es glaubt oder nicht, ihr Legendenmodell ist durch nichts zu erschüttern. Das, mit dem sie mit vernünftigem Unterton meinen, ewige Unendlichkeit, die ist gewiß nicht. An so was kann man doch nicht ernsthaft glauben, daß nicht wo ALLES hier irgendwo aufhört?

In der Weise bringen sie sich zum Ausdruck, daß da der eine Teleskopblick, mit dem sich plötzlich nie zuvor gesehene Galaxien dem Betrachter darboten, nichts weiter aussagt, als daß man an der gesamten Kosmoshistorie weiterzuarbeiten hat.

Der Weitblick von einem war eben abermals nicht ausreichend. Die Weitsicht, tief rein ins Kosmos, die hat für nichts gereicht. Brauchbar ist hier davon kein Stückweit irgendwas.

Weswegen? Sozusagen deswegen: Für SIE verschiebt sich als die Folge des Jetzigen die eine Grenze bloß nach noch weiter raus.

Man hat es eben nicht gebracht, es kein bißchen vermocht, nach dorthin zu blicken, wo nichts mehr ist. Gar nichts mehr. Am wenigsten noch irgendwelche Galaxien. Nach denen an sich keiner ein Verlangen hat. Sondern nach ...

Nicht wahr?

Oder nicht?

Der Gottsucher, der ins Weltall reinblickt, wäre ganz was anders zu bestaunen, wäre es zu einer Sichtung in seinem Sinne gekommen, Da wären ganz andere Meinungsäußerungen allüberall hallig zu vernehmen. Statt dem einen, daß einer nur immer den abstrakten Wissenschaftler mimt. Einer, bei dem es beim Wissenschaftlichen bleibt. Wie im gegenwärtigen Moment, nachdem dort Galaxien geblickt wurden, und man nicht miteinander zu Potte kommen konnte, sich mal eines anderen Geistes zu besinnen.

Während man Phantasie braucht, wie das sofort wäre, hätte es sich ergeben, daß man sich der Welt als jemand mit einem Priesterkragen bekannt machen hätte können. Freudestrahlend. Glückstränen in den Augen.

 

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