Nichts nirgendwo zu sichten
Mit irgendeiner Realität braucht einem das Kosmische auf Erden von dem her überhaupt nicht erst ankommen.
Man hat seine Bockigkeit und Betrachtungsweisen, weiß lange grundsätzlich über alles Bescheid: Es ist Großer Knall.
Seit sich das eine erledigt hat, das mit der Ergebnisoffenheit in der Forschung, läßt bei einem nichts zu wünschen übrig. Seitdem versteht man was von der Sache.
Vor Jahrzehnten mittlerweile wieder, daß sich am Wissenschaftshof ein despotisch-durchgreifendes Wesen präsentierte. Eins, das für eine Wissensproklamation sorgte. Für eine Großinstallation beim Menschen auf Erden. Konfiguriert wurde.
Braucht man nicht zu glauben, daß das All, selbst wenn es sich bitten läßt, da einfach das Wenigste an Perspektivischem mit einem teilt, daß sich deswegen noch mal großartig was bei einem ändert.
Bloß weil einem so ein Kosmos weit und breit nichts als verwüstende Ausdehnung und nochmals Unendlichkeit vorzeigt, spielt sich nichts mehr ab bei einem. Irdisch hat man recht, verleiht seine Ehrenpreise auch so, dementsprechend, totalegal, die Sichtungen in den Sternwarten. An wen immer man will, gehen da Preise. Wirklich nichts gibt es, das einen sonstwie irritieren könnte. Einen von etwas abbringen, wenn man davon etwas WEISS. Wofür eben das steht, daß da zwei US-Amerikaner einen Nobelpreis ausgehändigt kriegten. Glattweg für ihre Verdienste. Verdienstvolle sind sie, verdient haben sie sich um den Großen Knall gemacht.
Daß ein jeder hier das auch mal weiß. Worauf erdenweltweit eisern und unverzagt gesetzt wird. Da drauf, daß das, das man Universum heißt, eine in sich geschlossene Kiste ist.
Was bedeutet, das im Heutigen, das mit diesen nie zuvor von einem Menschen gesehenen Links- und Rechtsdrehergalasxien, das braucht einen nicht großartig zu verstören. Muß man doch einsehen, daß das nur eins bedeutet: die äußere Grenzlinie, die sich automatisch nach weiter raus schiebt.
Ist heutzutage, was da was außendraußen anbetrifft, nichts in Sicht, hat man sich eben nochmals zu verbessern. Wie man sich im Grunde auch in der Jetztzeit ziemlich verbessert hat, im Gegensatz zu dem von früher. Zuerst war man schließlich bei vier- bis achtzehn Milliarden Jahren circa. Dann hielt man sich länger bei dreißig Milliarden Jahren auf. Während man im Gegenwärtigen in eine Untiefe hineinblickt. Unsagbare Fernen.
Nur daß deswegen keine Freude bei einem aufkommt. Nachdem man weiter nichts davon sieht, was man anscheinend vermutet hat, daß es bald mal zu Gesicht bekommen wäre. Um nichts als eine Enttäuschung zu erleben, Bitterkeit ... Traurig wie man ist, hat man nichts als Nobelpreisträger fürs Abfeiern. Den Widersachern trotzend, die Information gaben, daß das Unendliche weiterhin Bestand hat.
Beguckt man sich also lieber für preiswürdig empfundene Nordamerikaner. Welche, geschmeidig am Großen Böllerschlag. Bei der Vorstellungsszene Großer Knall voll am Markt. Bei ihr zu verorten. Damit rüberkommend. Gut in vielem des frühen Knall-Moments. Diejenigen, bei der komplexesten Herumrechnerei am Ball. Mit der SIE sich mithin verdient um die Urknall-Szene machten. Bei dem Szenenbild, das man eben als Strukturierung unterwegs hat, selbst wenn da das Kosmische einem weiterhin das nicht zugestehen mag. Sich einem verweigert. Dahingehend kaum etwas mit einem teilt. Wiewohl die Szenerie Nützlichkeit pur für den Theologen, Kleriker ist. Bei einem gesicherten Anfang, dem zeitaufwändigen Mittelstück und schlußendlich das, das men ebenfalls jederzeit loskreischend äußern könnte, entstünde auch nur irgendwie dahingehend eine Nachrichtenlage unter Wissenschaftsleuten, eine, es wäre endlich die eine heiß ersehnte Endspiel-Optik entstanden. Jüngster Tag - jüngstes Gericht und so DAS.
Ist aber nicht. Daß das nun klarzugehen beginnt, daß das Neueste des Neuesten an neuentwickeltem Gerät beim Menschen drunten auf Erden wieder das Eingeschränkte ist. Das, mit dem man neuerlich zu kurz springt. Zweifelsfrei überdeutlich, was das Darauffolgende sein muß. Technisches, kaum in Einsatz, schon veraltet. Weil es an seine natürlichen Grenzen stieß, seine Ausdehnungsgrenze aufgezeigt bekam, braucht man IHN auf ein neues: den Forschritt der Technik.
Zu verbessern hat sich hier etwas, ist jetzt schon weiterzuentwickeln. Damit ein Mensch endlich doch mal etwas gesichtet kriegen kann. Ganz weit draußen. Nun eben noch ein Stückweit entfernter.
Irgendwo muß das denn sein. Das eine, das mit dem Schicht im Schacht. Die unzweideutig erkennbare Kluft. Das, worüber man auf deer Stelle Bescheid weiß, guckt man kurz nach dorthin. Das, daß es DAS ist. Daß dort diese schreckliche, gottlose Unendlichkeit endet.
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