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Blog von TeddeMehr

Es reicht nichts hin, solange man nichts sieht

8. März 2021 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kleinteile

Anscheinend macht das Kosmos dem Menschen mir nichts, dir nichts immer nur Probleme. Statt wo eine Grenzlinie zuzugeben, einzugestehen, hat es auf der Erde drunten bei den Fortsetzungspunkten in Ausdehnungsfragen zu bleiben. Egal, wie man sich beim Menschen immer alles so vorstellt, gibt es nichtsdestotrotz des weiteren keine Zugeständnisse, was das Weltall angeht.

Weit und breit nichts zu sichten, was Hinweis auf eine Endlichkeit gibt. Die Realität eines Punktes am Satzende. Daß eine Formel schön werden könnte.

Was nur aussagt: Nichts mag sich ändern. Nur weil, drunten auf der Erdbodenfläche, alles beim alten und ewig beim Großen Knall bleibt. Dort, auf der Erde, wo der Große Knall das Angesagte ist, das, das man weltweit ausgerufen hat. Wobei an sich überall auf jedem menschenbesiedelen Kontinent mitgegangen wurde. Angesichts der Verhältnismäßigkeiten beim Menschen, der an einen Anbeginn denkt, an so ein lange währendes Zwischendurch, derweil aber auch an ein Ende aller Zeit und so.

An sich mag sich die Menschwelt nicht von irgendwelchen Unendlichkeiten beirrren und einschüchtern lassen. Schon jetzt, nachdem man wieder nichts als das fortgesetzte Unendliche zu gewahren hatte, weiß man, was Sache ist. Von den Kleinigkeiten, die man zukünftig zu unternehmen hat. In erster Linie bedeutet das Heutige, Gegenwärtige eins: nochmals sollte man besser werden. Sich überall zu verbessern, das ist zwingend. Koste es, was es wolle. An den eigenen technischen Anlagen muß weitergefeilt und herumgewerkelt werden. Bis man die nächste, nochmals durchgreifendere Generation  an optischem Gerät und bei der Rechnerleistung in den Sternwarten zur Verfügung hat. Nachdem das Jetzige, das, das man im Augenblick parat und auf Lager hat, auf ein neues nicht hinreichen wollte. Es genügt einfach ALLES nicht. Weil es Einem kaum MEHR zeigt als DAS, das sich fortsetzt. Da hat man des weiteren noch einiges zu unternehmen. Weil es nicht drinnen ist, daß man es bei dem einen Wissensstand der Jetztzeit belassen kann. 

Ist doch wahr! Man geht doch nicht für irgendwelche doofe Fortsetzungspunkte. Vielmehr für das, daß man demnächst mal den Punkt an das Satzende setzen kann.

Der jetzige letzte Schrei der Technik, bei dem wird demnach bereits im Heute nach den nächsten Entwicklungsstufen gerufen. Weil da nichts weiter Besonderes zum Vorschein gekommen ist. NICHTS. Bloß, weil man auf was guckt, was noch nie zuvor ein Mensch gesehen hat, ist nicht im mindesten irgendwas passiert. Als das, daß man möglichst bald neue Ware an technischem Gerät bei denen an den Teleskopen und beim Kameraauge anliefern sollte. Zeug, das jenseits des momentan entstandenen Standards blicken kann.

Noch mal ein paar Runden ist tiefer hineinzustarren, nachdem sich dort neuerlich hauptsächlich deswegen was aufhörte, weil die Optik nicht in der Lage war, nochmals eine Runde tiefer ins All reinzublicken. Nachdem das das Geforderte ist, das Verlangte, das Erwartete, Erhoffte, das, daß einer einmal was zu sehen kriegen sollte.

Wär doch gelacht, nicht doch eventuell einmal was Brauchbares zur Sichtung bringen zu können. Mal was anderes als DAS hier zu überblicken. Immer nur DAS, das es nicht ist. Oder? Oder - ist das zu fassen? Zu glauben? Links-, Rechtsdrehergalaxien MUSS man sich HIER anschauen. Zur Kenntnis nehmen. Nichts als DAS - das man im Grunde auch in unmittelbarer Nähe herblickt: eben das - haufenweise Galaxien und Galaxien. Stasisblasengebilde von Schwarzen Löchern. Dieses Übliche, in der Entferung vor allem in der Spiralarmausformung auf der Voranfahrt. Fast niemandem auf der Erdenwelt kann da was davon erzählen, berichten. Nichts davon, daß es DAS dort, so irre weit entfernt weg, auch ähnlich gibt.

So wenig ist DAS anscheinend der Rede wert, daß deshalb sogar eine Art Freudlosigkeit am Erdenrund beim Eh-schon-Wissen vorherrscht. Was heißt - nach irgendwohin muß doch mal jetzt hier mal gesehen werden können, daß mal nicht die nächstbeste Unendlichkeit sichtbar wird. Wie jetzt momentan, zur Zeit, das EINE wieder. DAS auf der Fortsetzungsschiene. Diese neue ausgedehnte Strecke von Galaxien in einer gähnenden unsäglichen Ferne. Äonenalt.

Bald mal muß was dahinter, noch unendlich weiter draußen aufscheinen. So was, wie das im Grunde auch erwartet wird. Weil das erdenweltweit installierte Weltenentstehungsmodell es so vorsieht, verlangt, voraussetzt. Nichts anderes als eine Art Kluft sollte wegen der Modellhaftigkeit mal aufscheinen, hier. Eine Sollbruchstelle, eine Kante, ein Rand. Wie immer man das am Großen Knall Benötigte auch umschreiben will. Das eine, daß etwas mit allem einmal aufhören sollte, seine letzte Grenze vorzeigen.

Das muß doch überdeutlich sein. Oder geht das nicht klar, wie irdisch die Angelegenheiten sind? Wen man feiern möchte, wen nicht. Die ergebnisoffenen Unendlichkeitsbegucker sind das jedenfalls nicht. Die, die in den Sternwarten an der reinen Optik werkeln. Da freut man sich über nichts einer Nachrichtenlage, was diese Sternenbegaffer anbetrifft. Nicht das bißchen macht die Fortsetzungsgeschichte welchen Laune. Die Ehrennoten, die Hinweis auf eine im Jahr '20 nach dem Milleniums stattgefundene Nobelpreisverleihung geben, die hängen schließlich woanders an den Gemächerwänden. Bei Leuten, erst mal wohnhaft in Nordamerika. Außerdem sind SIE solche, die sich verdient um die eine Knall-Geschichte machten. Für dieses Wissen wird eingestanden.

Um das mal klarwerden zu lassen, was auf dem Erdplaneten drunten die Sachlage und die Wahrheit ist: Im Anfang schuf .... Das möchte man im Spiel sehen.

 

 

 

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