Der "Crunch"
Heute ist der Mensch am Planeten Erde noch gegenwärtig. Die Lichtgegenwart erschafft massive Präsenz. Täuscht diese zumindestens vor.
Als wär hier was für ewig, kann es einem im Licht vorkommen.
Morgen aber ist das alles womöglich nicht mehr. Nichts mehr von dem, das einem einmal ins Auge knallte.
Es ist doch des weiteren was am Abgehen. Schon mal das Nächstliegende: der Erdenmaßstab.
Das Alter seines Heimatsterns sollt man sich sicher mal vor Augen halten. Und das, was man für den Stern noch irgendwie tun könnte. Als Mensch.
Für diesen Brüterstern was unternehmen, der einen so freundlich mit seiner Wärme bedenkt.
Derweil, die Szene am Erdstern Sol, demnächst in diesem Kino wird sich diese massiv ändern.
Beinahe schon jetzt könnte zu jeder Sekunde was drinnen sein. Auch wichtig für einen persönlich. Irgendwie. Solange man eben dahinlebt.
Wofür man denn auch gut wäre, seine Nützlichkeit beweisen könnte, als die eine bestimmte Menschenkreatur, die echt dauerhaft mit der Abrißbirne daherkommt. Eigentlich wenig Verständnis für Zusammenhänge entwickelt. Oder was borniert einfach nicht zur Kenntnis nehmen mag.
Eine Kreatur, der Mensch, als hätte sie in Wirklichkeit eine ganz andere Welt nötig. Vielleicht den Mars droben. Statt den einen Erdplaneten, auf den sich so dieser Homo sapiens zur Sekunde noch vielköpfig vorfindet. Viele Köpfe sind auf der Menschenseite zu zählen.
Überdies, das, das eine, nicht bei der Frage, was kann der Stern für einen tun. Vielmehr diese Fragestellung, was könnte auf Erden für den einen besagten Stern denn getan, angestellt werden.
Ist auch kein zu schlimmes Ratespiel, was so was wäre. Was dem Sonnengebilde nützlich sein könnte.
Erst mal ein massiver Asteroideneinschlag, der hätte so eine Nützlichkeit inbegriffen.
Aber auch Menschenverursachtes, etwas wie ein Atomkrieg. Bei dem die Menschheit groß mit ins Spiel kommt. Handelnd.
Seit längerem schon das Nachgefragte. Seitdem man so die Spielwiese des Nuklearen für sich entdeckt hat. Beinahe respektlos. Anstandslos. Als wäre man in der Lage, da auch nur das kleinste bißchen was zu kontrollieren und Folgen tragen zu können.
Nur, dem Erdstern Sol, für den wären Folgeerscheinungen am Allerwenigsten ein Kummer. Nicht für den. Der hätte mit Sicherheit am liebsten das Beste vom Besten: den menschengemachten Atomkrieg.
Am nützlichsten wäre für das Zentralgestirn ein Ausmaß an Zerstörung, daß der gesamte Planet Erde auseinanderflöge. Zur Bröckchenware würde.
Daß nicht länger der Massivplanet sich auf seiner Sonnenumlaufbahn befindet. Sondern, statt dessen, jede Menge Asteroiden, Meteoriten, die an Stelle des Planeten Platz nähmen.
Das zweitemal ein Maß an Stücker, Kleinteiligem in nähester Sonnenumgebung.
Nicht länger die teilweise hoch verdichtete Erdkugel, sondern, an Stelle des komprimiert Kugelförmigen: eine Bröckchenwirtschaft.
Oder möcht man sich der Betrachtung verweigern, hat nicht die Lust, die Vorteile der Bröckchen einzusehen?
Stimmt schon, selber tut man sich schwer, das Vorteilhafte daran zu erkennen.
Das mag man nicht so, sich das zu überlegen, für was da die Bröselware ein Nutzen wäre.
Denn, für die Szene nach dem großen Korona-Aufschlagen hat man herzlich wenig Sinn. Es fällt einem schwer, DAS Moment geistig zu teilen. Das zu überblicken, daß da nach der Explosion an der Sonne etwas am altbewährten Sonnenstandort zurückbleibt. Ein schlapper Überrest. Und das ist einem noch viel weniger eine bessere Menschenidee, daß sich alles von Anfang an, seit der frühesten Sonnenausbildung mitsamt der Planetensystementwicklung darum dreht.
Man hat eben sein müdes Menschenauge. Glaubt an das, was einem gesagt wird: daß man die Kreatur wäre, die ein Gott nach seinem Antlitz erschaffen hätte. Das mit der göttlichen Abstammung. Daß da was wäre, was man sich untertan machen könnte und so. Alles Textliche, das mit seiner Exklusivität, Überlegenheit.
Dabei ist das DORT. Das eine Restchen, der Schmelz, der übrigbleibt - das Wesentliche hier. Alles im Systemlokal dreht sich nur um DAS. Dafür steht alles in einem ausreichenden Maße bereit.
Das ist das Kleine, der Winzling, der nach Möglichkeit über die Runden kommen soll.
DAS ist das, das fortsetzen sollte hier. Dieses Seelchen, ein kümmerliches Sternenrestlein. Und doch ... Des Pudels Kern.
Alles, was in diesem Sonnensystem sich vorfindet, scheint das ausreichende Maß dafür zu sein. Für ein Fortkommen. Vor allem an die Planeten Saturn, Jupiter, Venus sollt man dabei denken. Das Gasförmige, gut fürs Absaugen. Und dann eben, die Paste, das Kleinteilige und doch massiver Verdichtetere. Wie die Erdnußstückchen in der Nußpaste. Das, das für den Crunch sorgt, hat da was plötzlch für DAS die Wahrnehmung.
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