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Blog von TeddeMehr

Eine Sonnenschwere eröffnet

14. April 2021 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kleinteile

Dieser Fluß. Auf dem es episodisch doch eigentlich von A nach Z geht.

Auch für das, das sich im Erdstern Sol ausbrütet, wäre einiges Ehrgeizige drinnen.

Erst mal überhaupt: mit der Umkehrbewegung der Implosion ein klein wenig eine Fortsetzungsgeschichte. Die könnte sich das, das sich am Erdstern Sol unter der Korona birgt, schon abholen. Im Laufe der nächsten Galaxiengegenwartszeit.

Womöglich bleibt es bei der Kürze. Zu viel mehr muß es an sich nicht kommen.

Warum?

Na, wegen der Konkurrenz. Einem unvorstellbaren Maß an Konkurrierendem.

Man ist eben, wie schon drunten am Erdglobus, nicht alleine auf der Welt. Es herrscht so auf Erden jede Menge Konkurrenzkampf vor. Mitunter auch der Unmenschlichste. Maßlos unmenschlich. Unvorstellbar.

Der Platz am Siegertreppchen, der ist knapp. Gold, Silber, Bronze.

Man konkurriert auch als Sonne, Sternlein mit anderem, das geradezu seine Glücksmomente schon ein geraumes Weilchen unterwegs hat.

Sich mittendrinnen längst ein wenig stärken, straffen konnte, hier die Spiralarmumgebung nochgerade.

Obwohl, für DAS ist tatsächlich nur die Härte auf der Reise. Die Auslese in Reinkultur. Das eine Harte vom Harten. Nach der Elite wird gefahndet. Nur das wirklich Elitäre zählt. Das Erlesenste.

Wer da auch nur irgendwie taub bleibt, nicht anfängt, was zu bemerken, der hat sich den Moment gesichert, den für die eigene Vergängnis. Dann ist man rasch kein Stückchen irgendwie das Wesentliche, Bestimmende, sondern ratzfatz anteilig von was. Hier, bei den Schwarzen Löchern, eine Zahl, die Zählweise beim Abzählen von Sonnenschweren.

Um sich das vor Augen zu halten: Sagittarius A, das Zentral-Schwarze-Loch der Spiralarmgalaxie Milchstraße, bringt es auf ungefähr fünf Millionen Sonnenschweren.

Was wiederum bedeutet: alles Glück von allem und jedem hier im Rund ist relativ. Zeitweilig geliehenes Zeug, hatte man mal einen Glückshauch wo erwischt.

Muß man an sich klarwerden, sehen, was für eine Bewandtnis es hat, sich beispielsweise in dieser Spiralarmumgebung der Galaxie Milchstraße aufzuhalten. Bei dieser Anhäufung von Sternenüberbleibseln. Rauhe Mengen davon. Sternenreste, die man, wenn man SIE tote Sterne nennt, falschetikettiert. Da was Restchen, tot zu heißen, das ist eine irre Fehlinterpretation einer Sachlage.

Denn, das ist DAS erst, das was man besser als Nachwuchs auszeichnen sollte. Dort erst lernt was das Laufen. Wie der Zweibeiner ebenfalls. Oder - wie die Bilder laufen lernten.

Statt da so was mit Totem von sich zu geben, sollte man lieber den Perspektivenwechsel wählen. Das zur Kenntnis nehmen, daß sich nach der Sternenexplosion erst der ganz große Stil einstellt.

Ab der Sekunde geht es rund am Platz.

Nach einer halben Ewigkeit langweiliger, trübseliger Brüterei, geht in der Folgezeit die Geschichte eines vormaligen Zentralgestirns erst so richtig los.

Die universelle Fragestellung, die da lautet: Was bin ich? Was ist mit mir los? Was kann ich wirklich mit mir anstellen? Zu was es noch bringen?

Derweil es Sagittarius A seit einer Weile zu etwas gebracht hat. Als mannigfaltiger Sieger.

Das eine Schwarze Loch im Zentrum der Spiralarmgalaxie Milchstraße. Fünf Millionen Sonnenschweren finden sich dort am Stück versammelt. Diese hat ein Sammler angehäuft.

Einer, der gerne mehr von allem hätte. Noch viel mehr.

Wer stellt sich nicht die Frage: Was könnte die Kleine Magellansche Wolke an Sonnenschweren mit sich bringen?

Drei, vier Millionen Sonnenschweren?

Wäre da die Lage, der Kleinen Magellanschen Wolke Herr werden zu können, wäre Sagittarius A irgendwann also schlagartig mal sieben, acht Millionen Sonnenschweren schwer.

Wenn das keine Beweggründe sind, die Kleine Magellansche Wolke anzugehen, diese herzulecken, an ihr rumzufummeln, zu zerren und zu ziehen.

Mancherorts rund um den Erdball spricht man beim Menschen in den Sinne auch oft von den niedrigen Beweggründen. Ein Räuber, der will Beute machen.

 

 

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