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Blog von TeddeMehr

Freude an den Entfernungen, Abgründen

16. April 2021 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kleinteile

Abstandhalten, auch im einzelgalaktischen Interesse. Den Vorndran, den Hinterherkommenden im Auge haben. Sich besser keine Späße mit und bei ihm erlauben.

Wer zu nahe rankommt, sollte sich das mit dem Liebesleben der Spinnen überlegen. Wie es so zwischen einem Spinnen-Weibchen und einem -Männchen zugeht. Wird sich das eine Männchen nicht rechtzeitig über eine Lage klar, macht sich vom Acker, dann ...

Derweil einem manche Wissenschaftsleute lange was erzählen. Einem da was glauben lassen. 

Glaube - echt ein Ding, drunten auf der Erdbodenfläche. Im Irdischen eine herausragende Sache, das Wörtchen Glaube. Als Opium für das Volk.

Des weiteren, eigentlich wird einem doch ab und an einiges mitgeteilt. Knapp auch dafür, es mal zu überlesen.

Muß aber vielleicht auch klargehen, daß man über Freude Bescheid wissen sollte. Diese und jene.

Wissenschaftsleute, die haben da lange Kleinigkeiten kundgegeben. Vom Wissenschaftshof aus. Auch, wie wenig man doch im Grunde begeistert ist. Was DAS Signalesenden in den Weltraum hinein anbetrifft. Lieber wäre es dem einen oder andern Wissenchaftlichen, man bliebe von der Erde aus still. Statt sich kundgeben zu wollen.

Also, nicht das bißchen eine frohe Erwartungshaltung. Nichts, das dafür steht, doch mal Extraterrestrische begrüßen zu dürfen. Vielleicht gar drunten am Erdboden und so. Abgesandte von weiter weg. Als so der eine Mensch, der doch zu manchen Charaktern fähig ist.

Vielmehr wurde doch das Vernügen darüber zum Ausdruck gebracht, daß all die Entfernungen von Planetensystem zu Planetensystem gewaltig sind. Der Mensch, ein Glotzer und kein Stückweit zur Sternenfahrt in der Lage. Zudem hob man da denn den Daumen, als man eine Szenerie zu gewahren begann. Einen Begriff von ihr kriegte.

Diese massiv wahrnehmbare Anhäufung von Sternenresten, die, daß man irgendwann besprach. Tatsache, jede Geschichte mit Außerirdischen, die das noch mal um ein vielfaches erschwert. Wenn es bei einer Systemvermutung überhaupt keine dazugehörige Funktionalsonne mehr gibt. Eben nur das nach dem Ende eines Sterns, was sich bei dem noch so kraus im Umkreis befindet. Nicht mal eigene Systemwelt, die eine von früherher, die sich dort immer vorzeigt.

Zusätzlich unwahrscheinlicher macht es das eines Sternenüberbleibsels, daß wo auf einem Planeten weiter fortentwickelteres Volk wäre. Eins noch dazu, das irgendwie mit was Gerätschaft daherkommen kann, das Licht- oder sogar Überlichtgeschwindigkeit erreicht. Wo an sich das meiste tot sein muß, man jede Sekunde Gammastrahlenbeschuß hat, wird da weniger was das Vermögen haben, nach dem Planeten Terra hinzureisen.

Eine Denkweise, Betrachtung, die ganz im Gegensaz zu dem Verhalten mancher Studenten gesehen werden kann. Wenn die sich noch euphorisieren. Studentenscharen, eine sehnsuchtsvolle Romantik in den Herzen. Es gab sogar mal solche, die sich als Studierende Botschaftsformeln ausdachten, Gerätschafen für die Leuchtsignale auf der Weltraumreise entwickelten. Alles mögliche, das da schon mal in der Vergangenheit war, nicht nur was, das die NASA bei ihren Sonden mitlieferte. Die heutzutage auch schon wieder den einen oder anderen Tag auf der langwierigen Reise sind. Wenn man nicht zwischendurch was dafür unternommen hat, daß da was ein Späßchen aufhörte, im Sondeninnern zu funktionieren. Vielleicht, Säure, die was wegbrennt.

Denn, für SIE ist das ein Glück, daß bis heute noch nicht allzu viel passiert ist, wegen seines Romantikermists. Wo man sich doch nur selber anzusehen braucht, was in Wirklichkeit mit einem als Menschen los ist. Link, hinterfotzig, verlogen, bis hinter die Ohren. Ein mörderisches Unwesen. Da geht der Friedvolle irgendwann beizeiten weg, der mit den Waffen und der Metzgerei übernimmt das Ruder. Der Schlauberger. Und das erst, was dann die Folge sein kann, hat man einen Gegner ...

Von dem her, alles doch erste Klasse, seitdem man in den Sternwarten wenig anderes in der Spiralarmnähe überblickt, als Sternenüberreste. Denn das, was losgeht, in dieser Spiralarmregion der Galaxie Milchstraße, das ist jede Menge Totholz. Totes mit dem einem Anfang von Märchengeschichten: Es war einmal ein Stern. Nichts als die Schemen einer Vergangenheit, hat man hier die Sternenregion in diesem Spiralarm der Galaxie Milchstraße vor sich. Reduziert man seinen Blickwinkel auf Sonnen und Sterne. All das, ewig her, seit jenen Äonen, als da noch Funktionalsterne hier die nahe Lichtjahreumgebung herblinkten.

Ein geraumes Weilchen lang sind hier die Verhältnisse nicht mehr SO. Denn: In rauhen Mengen hat es sie gegeben, die Super Novae. Kaum war der eine Stern explodiert, explodierte der nächste. Eine altgewordene Sonne folgte in kurzer Abfolge auf die andere, brachte es zur Explosion. Einfach, weil ihre Milliarden Jahre währende Zeituhr abgelaufen war. Der nukleare Brennstoff, der abbrannte. Wie sich die hochnukleare Brennphase des Erdsterns Sol ebenfalls dem Ende zuneigt. Bald wird es in diesem Kino so weit sein. Das unter Korona scheint so weit ausgebrütet, daß da die Verwandlung anstehen könnte. Das Korona-Aufschlagen wird in nicht allzu ferner Zukunft fällig. Morgen. Oder in ein paar Milliönchen an Jahren.

Ein Faktor, der es sehr eingrenzt, wenn DAS nicht zur Gänze unmöglich gemacht ist. Daß sich an Orten, wo der Rest eines Sterns zu erkennen ist, allzu viel intelligentes Leben, das sich früher wohl dann und wann ausgebildet hat, erhalten konnte. Auch die Erde wird in Zukunftszeiten nicht so aussehen, wie jetzt, nachdem da was das eine Erwartbare Ereignis hatte. Eher wie bei Proxima B, daß späterhin alles sein wird.

Daß es doch eigentlich auch als ein besseres Glücksmoment zu bezeichnen wäre, daß hier das Lichtjahreradiusrund, weil so nun mal die Verhältnisse in dieser Spiralarmregion sind, daß, angesichts der schrecklichen Entfernungen, so die Planetenbewohner einer Planetenkugel von noch weiter weg die Anreise zu bewältigen haben, Noch eine weitaus weitere Entfernung ist für Besuche zu überwinden. Als man sich das früher, als die Science fiction noch jung war, so dachte. Nachdem hier in den nähesten Lichtjahrebereichen nur mehr der Sternenrest regiert.

Muß echt jedem klarsein: Gehen Sterne erst mal hoch, überlebt da irgendwas auf Planetenoberflächen vor sich Hinlebendes DAS Ereignis nicht allzu lange.  Für ein Lebewesen wie den Menschen entstehen daraus wirklich nur die unwirtlichsten Lebensbedingungen.

Darüber jedoch, daß man sich auch schon freute. Als ein lebender Mensch auf Erden, der in den Weltraum hineinguckt. Daß alles noch mal um einiges unmöglicher ist, für irgendeinen vielleicht doch reisefähigen Außerirdischen, nach hierher gelangen zu können.

Bei so einer Anhäufung an Sternenrestlein  konnt man schon vor Jahrzehnten mal ruhiger zu Bett gehen. Jahrzehntelang schläft es sich beruhigter zwischen den Kissen, trotz des Blicks zu den Sternen.

Nur - Sterne ... Vielleicht wär das doch besser, es gäbe noch ein paar funktionierende Sterne mehr rundherum. Und nicht nur so was in viel zu hoher Zahl, Rote Zwerge.

 

 

 

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