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Blog von TeddeMehr

Zu spät die Zündung

17. April 2021 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kleinteile

Durchaus vorstellbar, daß die mit den Abfotografierwägen, die vorüberkommen, auch mal anhalten und sofort mal eine Prüfung vornehmen, was die politische Korrektheit angeht.

Oder - kein Begriff, was das aussagt, wenn man vernimmt, daß es hier die Spiralarmsternenregion nicht so scheint, als ob man die einwandfreien Funktionalsterne nicht an einer Hand abzählen kann?

Nahezu locker raten kann man auf Erden das, wo irgendwas, das man örtlich im Planetensystem sichtet, herkommen könnte.

Bestimmt hat man sein Teleskopauge still und leise bereits nach ein paar Stellen ausgerichtet. Spielt sich was ab? Spielt sich nichts ab?

Wenn man was meint, denkt - schon mal bei dem Sachverhalt, wie der eine Asteroid/Meteorit Oumuamua letztens rüberkam, was dieser für einen Eindruck erweckte. Oumuamua, ein umdüstertes Schrecknis. Schlimmstens könnte man davon angefaßt sein. Eine gute Wirkung, die Oumuamua bei einem entfaltete. Relativiert man mal nicht.

Sonst, wie so die näheren Umstände der Spiralarmregion sind, daß sich die Ankunft von Extraterristrischem im Erdsystem ziemlich verzögern könnte. Wenn die Geschichte nicht von Haus aus unmöglich gemacht ist. Weil was von weiter weg einfach viel zu lange braucht, daherzukommen.

Zumindestens, bedenkt man die reine Lichtgeschwindigkeit als Anfahrtsgeschwindigkeit. Bei der Geschwindigkeit des Lichts hapert es einfach an viel zu vielem. Wenn bei einhundertfünfzig Jahren die Relationen schwierig werden.

Nur, in den näheren Lichtjahrebereichen ... Also, wie viele Finger reichen einem auf Erden für das Abzählen der nächsten Umgebung, die für einen die interessante wäre, daß es aus ihr eventuell was zu befürchten gäbe? Drei, vier - fünf?

Das Allernächste ist ohnehin schon da - Tau Ceti. Viel zu nahe, im Grunde genommen.

Ohne daß man sich deswegen abgründig erregen will, auf der Erdbodenfläche. Obwohl man jüngst begonnen hat, von Supererden im sonnennächsten Bereich des Sterns Tau Ceti, der etwas wie das Leben ermöglicht, zu kreischen.

Hallig vernommen wurd deswegen von der Kreischerei nichts.

Sonst findet sich in der näheren Lichtjahreradiuslandschaft nicht mehr viel eines Brütersterns wie des Erdsterns Sol vor. Daß man irdisch bald was von Aussterben der Normalosonnen wähnt. Derartiges phantasiert.

Jede Menge anderes, das das menschliche Gemüt einigermaßen in Ruhe zu lassen scheint, gewahrt man schlußendlich statt dessen.

Nur, sollte einer sich da nicht vielleicht Dinge überlegen? Sich Gedanken darum verursachen, was da los ist? Überdies - hat man mit Proxima Centauri nicht einen - ö! - Roten Zwerg dem Erdstern Sol angenähert? Wobei sich diese Annäherung an einen Roten Zwerg beim Stern Tau Ceti noch mal als etwas Verschlimmertes überblicken läßt. Seit kurzem. Seit man angeschärfter rumguckt - und wirklich was zu schauen kriegte und zweimal einen Systemdurchmesser diskutieren kann.

Demnach, nichts Bedenkenswertes? Keine Schlüsse, die es zu ziehen gibt? Beim Glotzen hinauf zu den Sternen und bei dem im Überblick, wie viele Funktionalsterne hier im nächsten Rund fehlen? Wovon mitunter auch ab und an munter die Rede ist, allerdings als ein Hintergrundgeräusch.

Hätte man da vielleicht nicht doch lieber mal Umgang mit extraterrestrischen Volk? Statt mit was, mit dem man sich in keinster Weise irgendwie über irgendwas verständigen kann. Für das man nicht mal die Bedeutung eines Fliegenschisses  hat.

Dermaßen uninteressant ist man für DAS in Wahrheit. Es läßt sich fast nicht formulieren, von welcher Bedeutungslosigkeit so jede Erdenszene mit ihrem Glück, den Notwendigkeiten und der Notigkeit eines sterblichen Lebewesens ist.

Schaut man in den Götterhimmel, sind das hier im Lokal die gleichgültigsten Götter, die man sich vorstellen kann. Götter hat man hier, die nur eins zu einem sprechen. Und zwar das: merkst du überhaupt irgendwas - dann mach dich halt rasch vom Acker. Und wenn du dazu nicht in der Lage bist: totalegal. Auf den Gott mit dem Menschenantlitz sollte besser niemand zu lange hoffen, warten. Der ist nicht. Für nichts. Der Rest heißt vielmehr Schicksal. Alles hat so seine Zeit, und die kann für einen jederzeit abgelaufen sein.

Hier, die eine Spiralarmradiusszene nochgerade, wo Kleinigkeiten vielfach ein Geschehen waren. Eine Anhäufung bestimmter Ereignisse hat es mal gegeben. Kumulation. Zahllos, daß da das mit dem Korona-Aufschlagen schon einmal war, hier im Rund, bei ungefähr gleichalten Sternen. Daß das im Hier und Jetzt Tatsache ist, daß da was eine Erdbescheinersonne nicht unbedingt Glücksmomente hat, wenn sie auf der Entwicklungsschiene hintendran ist. Auch hier, bei Sternen und ihren Entwicklungsphasen geht klar: Der Stern, der zu spät zündet, den bestraft das Leben. Und der Erdstern Sol, der ist in der hiesigen Spiralarmlokalität der Galaxie Milchstraße ein arger Spätzünder. Von dem Stern Tau Ceti kann bei dem Thema noch nicht mal Mitteilung gemacht werden.

 

 

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