Zahnlos - zahnen - Milchzähne
Zahnlos, erste Zähne, Milchzähne ... Das heißt, kräftiger zubeißen, das muß man erst können.
Oder - wie wäre hier der Widerspruch?
Am Schluß sieht man dort, bei Proxima A, einen Roten Zwerg. In lediglich vier Komma drei Lichtjahre Entfernung zum Erdstern Sol.
Im Jetzt umkreist jenen Roten Zwerg ein geschlagenes Planetensystem. Eine Fälschung.
Diese Planetensystemwelt brachte man jedenfalls im Laufe der jüngsten Gegenwartstage zum Vorschein. Mit der Hilfe seiner neuesten rechnergestützten Hochtechnologieteleskope. Wahrhaft ein aufgefülltes Planetensystem kriegte man zu sehen. Eins, fast, als wären das die gewöhnlichsten Verhältnismäßigkeiten, bei einem Roten Zwerg.
Wobei Proxima B Proxima A am nächsten steht. Wirklich nahe von Proxima A, daß Proxima B die Umlaufbahn nimmt. Daß sich fragen läßt, ahnt man etwas, wie es bei Proxima A so zugeht, warum Proxima B bei Proxima A nicht schon längst fällig war. Was bewahrt Proxima B vor seinem Schicksal? Für was sollt Proxima B eigentlich aufgehoben, aufgespart werden, als Planet von angenäherter Erdgröße?
Wo wäre denn Proxima B ein Problem für Proxima A?
Proxima B, im Grunde einer jener häufig besprochenen Exo-Planeten. Erdähnlicher geht's irgendwie kaum. Bei der ab und an im Beilauf mitgelieferten Planetenbeschreibung: Proxima B, krude ein Dittel größer als die Erdkugel, auf der die Menschen freiweg nach überallhin latschen.
Bloß unvorstellbar unbelebt, Proxima B. Ähnlich dem Erdmond oder dem Mars. Schlußendlich dauerbeschossen, das Dingelchen Proxima B. Schädlichste Gammastrahlung, die in einer Tour auf Proxima B hinabballert.
Daß von Weiterführendem, jeder Ähnlichkeit mit dem gewissen Erdplaneten, allerhöchstens als Denk-, Betrachtungsweise die Rede sein kann.
Noch dazu, bei Proxima B könnte es sich im Heute für das interessierte Kleine - Proxima A -, um einen äußerst unverdaulichen Brocken handeln. So zwischendurch, im Laufe der Zeit, kam es wohl zu solch einer Entwicklung. Überlegt man sich das mit dem Strahlenbeschuß mal genauer, daß der Planetenkern, weil die äußeren Verhältnismäßigkeiten sind, wie sie sind, am Aus-, Abkühlen sein dürfte. Im Laufe von Jahr und Tag, daß ... All das, das mit der Tatsache des angenäherten Roten Zwergs was zu schaffen hat. Daß da diese Materiekugel zu was Hochkomprimiertem wurde, Verdichtetes hoch zehn. Das, um es aufbereiten zu können, was Willen, Kraft, Hunger, Appetit nötig macht. Sprich, hat man was anderes am Wohnzimmertisch, als so altbackene Kekse, dann schiebt man die harten Kekse wieder auf die Seite, knabbert lieber an was anderem.
Außerdem, echt die Frage: Woher stammt eigentlich das, was da beim Roten Zwerg Proxima A auf der Umlaufbahn befindlich ist? Hat das Rundherum um Proxima A noch irgendwas mit dem Ausgangs-, Ursprungssystem zu schaffen? Als das dort, das, was man auf Erden im Heutigen Proxima A nennt, noch der Standort einer Normalosonne war? Von dem her, durchaus eine erhöhtere Wahrscheinlichkeit, daß die Planetenkugel Proxima B noch dem Ursprungssystem entstammt.
Das könnte durchaus drinnen sein. Daß man doch noch dies und das des Alten, Früheren bei Proxima A sieht. Daß es ausgerechnrt die eine Planetenkugel - für die Menschengeschichte: Proxima B - vor Äonen bereits im System gegeben hat. Dieses eine Erdplanetähnliche, bei dem es immer wieder ganz drauf ankommt, wie so das, was sich als Proxima A darstellt, etwas schon haben möchte, wie nicht. Ob es da was noch gar von sich weist, oder nicht mehr. Etwas, wie da dieses massiv gewordene Planetenrund. Wohl was Schwerverdauliches, etwas einer Art, das einem Menschen nach dem Essen schwer im Magen liegt.
Obzwar etwas Kleineres, könnte DAS als etwas schwer Verdauliches zwar ab und zu hineinwandern, ins Innere des Roten Zwergs, bald aber wieder unlustig ausgespuckt werden. Weil anderem, Bekömmlicherem der Vorzug gegeben wird und wurde. Weiterhin. Und nicht so einem massivest gewordenen Feststoffteil, mit dem man sich viel zu sehr abrackern muß. Ein Teil, nicht so flott herzukauen, wie anderes. Mit dem man es einfach leichter hat.
He, welche Mutter reicht seinem Kleinkind, erst am Zahnen, schon das Schnitzel dar? Unpüriert? Viel lieber, daß das eine vom Nachwuchs, das man da im Heute zwar schon als Roter Zwerg sieht, sich die Planeten Venus, Jupiter, Saturn der Systemumgegend des Erdsterns Sol vornehmen würde. Wenn nicht sofort unmittelbar den Erdstern Sol selber.
Was schnell eine Sache wäre, für den Roten Zwerg Proxima A. Grell erglühen würde der Rote Zwerg auf der Stelle wieder. Sich die Gesamtszene bei ihm zu einer Sonnenähnlichkeit entwickeln. Selbst das grellweiße Spektrum, an das könnte man für ein Weilchen denken. Bis nach und nach die Rötung wiederkehrt.
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