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Blog von TeddeMehr

Hübsch die Düse

29. Mai 2021 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kleinteile

Erst mal geht Sagittarius A hübsch die Düse.

Darf man sich beruhigt vorstellen, wie es da gerade bei dem Schwarzen Loch der Galaxie Milchstraße orgelt, rausballert. Die Flächenabdeckung des Zurückgewiesenen, die dürfte von dem her nicht von schlechten Eltern sein. Richtiges Schiffchenversenken könnte da das im Spiel sein. Bei der Frage: Wo, bitteschön, wird nicht hingetroffen? Bei der Bandbreite des Ereignisses, für das Abwehrmaßnahmen vonnöten sind.

Obwohl, auch davon muß das Licht erst noch kurz die Nachricht verbreiten. Kunde geben. Wie dicht die Einschläge wirklich fallen. Über deren grundsätzliche Rumverteilung man noch nicht Bescheid weiß. Weil das im Licht erst kurz damit eingetroffen ist.

Was auch heißt, die ganz große Kraft, Wucht wird für manches nicht mehr nötig sein.

Für das, das von Sagittarius A zu dieser Galaxien-Sekunde ab-, zurückgewiesen wird. Wofür ab jetzt gilt: Es braucht dies und das keine irgendwie geartete Überlichtgeschwindigkeit mehr. Die Strahlenschüsse - die Jets -, für die wird von nun an nicht mal mehr die blanke Lichtgeschwindigkeit benötigt. Alles darunter kann seit dem Lichtankunftsmoment an einen herankommen.

Mehr Wucht mußte sich allerhöchstens angesichts der Verzweiflung entwickeln. Das eine Desperate, das sich bereits gezeigt hat. Führt man es zumindest mal auf das zurück, worüber man Ende der Zehner-Jahre nach dem Millenium Bescheid gestoßen gekriegt hat. Als man da das erstemal bei dem in der Mitte der Galaxie Milchstraße was aufblitzen gesehen hat.

Einmal geht einem da was klar, weil man von der Erde aus eine große pyroklastische Wolke nahe dem hiesigen Spiralarm der Galaxie Milchstraße sieht. Dieses Ereignis, das Wissenschaftliche mit der kürzlich, Ende der Zehner-Jahre nach dem Millenium, wahrzunehmenden Sonnenscheibe im Galaxien-Mittelpunkt durchaus in Zusammenhang setzen. Womit sich einem auch manche Abrundung von vierundzwanzig- auf zwanzigtausend erklären läßt. Was heißt, man ist der Meinung nicht abgeneigt, daß dadie Gewalt der Zurückweisung von Randrängeligem durch Sagittaris A so groß sein konnte, daß das Weggeschossene selbst überlichtschnell davongedonnert wurde.

Nur, andererseits, was hat da was im Rund davon, wenn Sagittarius A am Schluß sogar noch hochgeht? Sich in die Binsen jagt? Denn, sollte Sagittarius A den Blitzimpuls herzeigen und einen Knall-Modus annehmen ... Die Explosionsweise wäre die von fünf Millionen Sonnenschweren. Wodurch sich augenblicklich mannigfaltige Schockwellen auszubreiten beginnen würden. Die nach überall hineinlaufen, in die fernere, nähere Radiusumgebung. Um nichts als die Verwerfung und das Durcheinander zu bringen, Szenarien bei den Wirbeleien. Ohne daß erst mal erkennbar wird, wann es mit dem Mist, der für nichts dort drinnen nötig ist, wieder aufhört. Das Vakuum ist das Vakuum, da kann was ewiglich weitergehen, voranlaufen.

Obwohl das Geknalle, der Böllerschlag, zu dem es Sagittarius A bringen könnte, mit den besagten fünf Millionen Sonnenschweren, die Sagittarius A beinhaltet, lange nicht so ein Ausmaß unterwegs hat, wie es so bei Quasaren zuginge, ließen die es krachen.

Ohnehin eine Bedrohungslage, die für die optischen Gerätschaften auf Erden zu sichten ist: Fünf, sechs sich angenäherte Quasar-Dinger wurden aus ihrer Umfinsterung herausgeholt, mit seiner menschlichen Hochtechnologie. Von denen das mächtigste Einzelstück eines Quasars an die siebzig Milliarden Sonnenschweren rankommt.

Im übrigen, in zwölf Mllliarden Lichtjahren, haben jene Qauase immer mehr drohende Annäherung. Hübsch eine Große Knall-Drohung sind sie, diese Quasare. Die daherkommen, als wollten sie demnächst bald mal was voneinander. Bussi bussi. Ringelpietz mit Anfassen. Hochzeitsfeierei mit Geschieße.

Wäre da nur eine Verführung, daß sich die Quasare lüstern miteinander vereinigen wollen würden. So richtig was los wäre damit erst. Sollte da bald das eine nicht mehr vom anderen loskommen. Dann kracht's aber mal gewaltig. Schier unvorstellbar.

Auch massiv ein Thema, wie das nach den Donnenschlägen, die in die Landschaft hinein losbrechen, weitergeht. Für lange Zeit wäre auf den lokalen Dunkelausdehnungsflächen kein Friede mehr. Bei der im Vakuum irre weit rumlaufendern Schockwellenausbreitung.

Ein Hochgehen der schlappen fünf Millionen Sonnenschweren von Sagittarius A wäre da richtig eine Kindergartenbespaßung dagegen. Der Minimalmaßstab eben.

Ereignet sich jedoch an den Quasaren ungedämpft eine Art Knall-Szene, eine Mehrfach-Böllerei, dann ist für alles rundherum was geboten. An unaufhörlicher Ausdehnung der Schocks. Sicherlich eine wahrhaft tiefschürfende Angelegenheit.

Nur, die Galaxien, haben die deswegen Sorgen? Für die nächste Generation an Galaxien braucht es nur die nächstbeste Szene mit den Sternen. Daß es irgendwo in einem Gewaber zur Suppenküche und der Auffaltung von Sonnen kommt. Damit kämen am Ende, sollten sie mal vergehen, auch die Galaxien beizeiten zurück. Sollten sie mal wo kurz abhandenkommen. Dann ist die selbstreplikative Viruslage bald wieder eine wie früher. Selbst wenn vom Thermonuklearen nur der Staub bleibt, in den alles zerfällt.

Es reicht nicht aus, an einem eingestaubten Ort den Staub liegen zu lassen. Alles gleichgültig sich selbst zu überlassen. Wenn mit den Stäuben an sich nichts passiert, hat man bald wieder alles von vorne.

Hat man da diese Stäube, die wo auf der Fläche rumschwirren, reichern sie sich doch irgendwann im Raum wieder an - und dann hat man alles an Seuche auf ein neues von Anbeginn an. Obwohl der eine Bereich, in dem sich alles Frühere abspielte, wieder nur seine Eigenfarbe hatte, ohne da ein klitzekleines nukleares Extradauergefunkel irgendwo dazwischen.

Trotzdem ein Scheinfriede wäre das, ohne Großreinemachen. Aber - wohin mit dem Dreck?

Als hätte da mal was seinen Anfang genommen, als sich was mal verunreinigt hat. Infiziert. Womit sich ein Schicksal besiegelt hat.

Niemals wieder kann es seitdem in die Ausgangslage zurückfinden, in die alte Reinheit.

Allerhöchstens regional, daß sich dieses einwandfrei Reine noch findet. Jedoch immer weniger davon. Solange man in dem Sinne nicht in der Lage ist, zur alten Sauberkeit zurückzukommen, setzt sich alles bis in alle Ewigkeit fort.

 

 

 

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