Die in der Überzahl griffen durch
Hauptsächlich der nordamerikanische Horizont gab das vor, was am Wissenschaftshof eine Rolle spielte, was nicht. Bereits vor und erst recht nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.
Schlichtweg alleine schon deshalb, könnte man da was von einer amerikanischen Machtnahme ansprechen, weil es eher die Nordamerikaner waren, die sich alleine in den Wissenschaftsmagazinen mit ihren Neuigkeiten abbildeten. Während jener Epoche. Allzu viel Konkurrenz war da wirklich nicht in Sicht. Bei denjenigen, bei denen alles jahrelang wie immer war, obwohl die USA einen Zwei-Fronten-Krieg führte. In Asien und auf dem europäischen Festland.
Währenddessen sich der Geist der US-Wissenschaftsleute durchaus von dem unterschied, wie sich das so darstellte, als noch gewisse Friedenszeiten waren und sich auch die Europäer mit einer höheren Zahl von Leuten wo auf einem Wissenschaftskonvent zeigten. Die europäische Wissenschaft, von der man eins wissen muß: Damals hatte sie ebenfalls einen guten Ruf. Wobei sich der Europäer ein Stückweit distanzierter verhielt. Gegenüber denen von Glaube und Religion. Einem Kirchenstaat. Relativ wenig, daß man sich von Theologen, Klerikern, aus einem Kirchenstaatswesen heraus bedeuten ließ. Schlichtweg kühler, distanzierter zeigte man sich. Die Nachfrage nach dem Religiösen, bei den europaweiten Wissenschaftsfakultäten war die nicht so geboten. Leicht in Überschwang geriet da seltener einer, traf er, sie mal Priesterschaft. Und wenn die Wünsche äußerte, na ja, äußern konnte irgendwer vieles. Während man doch nicht blöde war, sich seine Ergebnisoffenheit in der Forschung und bei allem lieber behielt.
Da mußten dann die Nordamerikanischen groß auf die Wissenschaftsbühne geraten, dem abzuhelfen.
Alles, das man ansonsten gut mit der Geschichte der Wissenschaften in Europa in Zusammenhang bringen kann. Mit vielerlei Mittelaltergeschehen. Einer Zeit, während der eine Kirchenseite oftmals vorgab, was der gemeine, gewöhnliche Mensch wissen durfte, was nicht. Vielerlei Verfolgung durch die Inquisition, daß Forscher auf der Bodenfläche des europäischen Festlands erfahren mußten. Selbst noch den Scheiterhaufen konnte man anheimfallen. Von jahrelangen Folterqualen in Kerkerhaft ganz abgesehen.
Etwas, mit dem so die Forschenden in den USA weniger zu tun hatten. Ein nicht mal so altes Staatswesen, das der Vereinigten Staaten. Die aus den US-Staaten, quasi die Nachfahren der Pilgerväter. Sie wahrten gegenüber Priesterschaft, Glaube und Religion kaum Distanz. Leichter anzusprechen war man im Amerikanischen. Und erst recht war da was der Fall, als der Gottsucher in den US-Staaten als Wissenschaftler groß in Mode kam. Eine Gestalt, die viel mit Glaube und Religion umging, nebenher noch in die Sterne guckte und so das Kosmische ingesamt betrachtete.
Der eine, der Gottsucher-Wissenschaftler war es, der es bei Hubble und der Wissenschaftsarbeit Hubbles und Hubbles Kollegenschaft zu einem euphorischen Ausbruch brachte. Nachdem Hubble so Verhaltensweisen der Galaxien kundgab, sprang man mal freudig erregt auf. Daß man sich in seiner Euphorie selbst noch zu einer Wissenslage verhalf, das nicht mehr verstand, sich kein bißchen mehr einen Begriff machte, warum man es früher in der Forschung immer lieber beim Ergebnisoffenem beließ.
Derart jubilierte der eine, der Gottsucher-Wissenschaftler, der amerikanisches Englisch sprach, derjenige, bei dem sich noch echte geweihte Priesterschaft aufhielt. Solche, die sich zumeist in Wissenschaftlerzivil kleideten, erst auf dem zweiten Blick oder bei Nachfrage als Religiös-Motivierte zu erkennen waren. Solcherart Leute waren das, die sich viel mit Kirchenstaatlichen austauschten. Zwischendurch, daß sie bei guter Gelegenheit ganz beiläufig das Religiöse in die Wissenschaftsarbeit einfließen lassen wollten. Außerdem denn noch bei Wissenschaftsvolk, das sich gerne dazu bereit fand, sich noch von einem Priester in der Kollegenschaft die Beichte abnehmen zu lassen.
In den US-Staaten kam ehedem schon reichlich was ein Maß an Gottsucherei zusammen. Daß es klargeht, daß es selbst bei den Weltenentstehungslegenden irgendwann was Großes geben mußte. Bei dem großflächigen Ausbruch an Wissen, zu dem es am amerikanischen Wissenschaftshof kam. Wogegen, so wie die erläuterte Sachlage am Großen Knall war, sicherlich niemand aus einem Kirchenstaat heraus etwas hatte. War diese eine Wissensart, die Gewißheit um einen Urknall, schließlich nichts als ein besonderes Kircheninteresse. Außerdem, die Art und Weise, wie es in der Vergangenheit, die zwanziger, dreißiger, vierziger Jahre noch, auf der Welt freihändig zugegangen war. Welche laute Klage da manch ein Theologe, Kleriker führte, im Angesichte des Wissenschaftlichen.
Da mußte denn doch was mit den Wissenschaften passieren. Und die gute Gelegenheit, die hatte das Amerikanische und die Überzahl an Nordamerikanern am Wissenschaftshof im Angebot.
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