Die Überzahl, die klar wurde
Am Ende darf man sich das versichert sein, daß die reisefähigen Wissenschaftsleute aus Nordamerika das feststellten, wie viele von IHNEN auf einen Wissenschaftskonvent kommen konnten. Während andere an den Konvent-Orten zwischendurch immer weniger eine Rolle spielten. Daß es demnach auf diesem, jenem wissenschaftlichen Klassentreffen noch wie daheim in den USA zuging: nur das amerikanische Englisch weit und breit. Brauchte man Sprachenkenntnisse?
Höchstens ab und zu klang ein außeramerikanischer Akzent auf, von Leuten, die es vor allem im Laufe der dreißiger Jahre noch schafften, schnell aus Europa auszureisen. Derweil DIE nicht notwendigerweise viel zählten. Überhaupt nicht groß, daß sie sich ab und an von US-Wissenschaftlern unterschieden. Sondern manches mindestens wie DIESE sahen. In alles einzubinden waren sie.
Außerhalb Europas bildeten sich DIE Bestimmten einigermaßen anders ab. Dem einen Aspekt distanziert, warum man sich von jenen von Glaube und Religion ein bißchen abgrenzen, sich nicht zu sehr mit DENEN gemein machen und sich vereinnahmen lassen sollte.
Noch mal: Nach dem Zweiten Weltkrieg war, daß die aus den USA viel wert darauf legten, jede Menge demokratische Werte zu vermitteln. Denen am europäischen Festland. Nicht genauso wie nach dem Ersten Weltkrieg sollten die Dinge sich entwickeln.
Vor allem dort, wo Amerikaner die Besatzungsmacht waren, unterschied sich vieles von früher, als da die faschistische Nazizeit war. Man konnte bei den Amerikanern ehemals verbotenen Swing und den Jazz hören. Auch der Rock'n'roll, der schwappte aus den Staaten ins Europäische rüber. Was hieß, dort, wo die US-Amerikanischen den Ton angaben, so groß die Besatzungsmacht, den Beherrscher ließen sie nicht notwendigerweise raushängen. Allerhöchstens den Nazi-Gefolgsleuten erging es nicht besonders. Nach den Mitgliedern einer Partei fragte man, wie nach den Verbündeten der Nazis allüberall dort, wo die Nazis vormals mit ihren Eroberungen erfolgreich waren. Bei dem, was da in den unterschiedlichen Ländereien im Sinne der Nazionalsozialisten getan wurde. Wie man den Anliegen der Nazi-Besatzung aushalf, wie nicht. Zumindestens war dem so, solange man noch allen Leuten hinterhersetzte, die die dreißiger, vierziger Jahre wo eine staatstragendere Rolle spielten. Sich Vorteile verschafften.
Nur, überall war der eifrige nordamerikanische Demokratiebringer auch wieder nicht. Geradezu am allerwenigsten dort, wo das Wissenschaftliche war. Da zeigte sich ein anderer Charakter. Bei den Wissenschatsfakultäten, bei denen wußten die aus den Staaten vor allem eins: daß sie in der Überzahl, waren, vorherrschten. Was das eben hieß, in der Mehrheit zu sein. Schon im Laufe des Zweiten Weltkriegs ging das eine klar, lange aber auch nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.
Ein Sachverhalt, den die amerikanischen Wissenschaftsleute weidlich ausnutzten, daß sie in den Wissenschaften allüberall die Oberhand und die Deutungshoheit bei den Forschungsergebnissen hatten. Daß sie die Meinungen, Betrachtungsweisen in einem Wisseenschaftsbereich vorgeben konnten. Nahezu konkurrenzbefreit, mitunter auch durchgreifend, Einwände grobschlächtig hinwegwischend
Und wenn SIE sich dann auch noch euphorisieren konnten, die Nordamerikanischen, dann mußte es kommen, wie es kommen mußte: daß eine Geschichte irgendwann Großer Knall ward. Bei der Fahrt, wie Hubble sie für Galaxien zeichnete, bei den und den galaktischen Verhaltensweisen dazu, die Hubble kundgab. Weswegen es denn in USA-Wissenschaftskreisen zu einer regelrechten Wissenslage kam. Nochgerade für den Gottsucher-Wissenschaftlern, an dessen Seite sich schließlich geweihte Priesterschaft noch befand. Für die hatte diese eine Lage mit dem Wissen zweifelsfrei was zu bedeuten. Mehr, als sich manche klageerfüllte Mächte, Kräfte bei einer gottlosen Wissenschaft jemals erhoffen hätten können. Derweil mancher als Gottsucher-Wissenschaftler von Haus aus allerbeste Kontakt hinein in einen Kirchenstaat pflegte. Zu Kirchenstaatlichen, bei denen die Verhältnisse kaum anders zu betrachten sind, wie sie sich bei den Nordamerikanern selber abbildeten: Es war in dem Kirchenstaat ebenso wie in den US-Staaten wie zu einer besseren Friedenszeit. Manch ein Kirchenstaatsbeamter, gut und gerne auch ein angestellter Laie ohne den Zölibat-Zwang, trotzdem einer im kirchenstaatlichen Sold, der sternenguckte, sich darüerhinaus als Wissenschaftsmensch betätigte, auch der kannte so die Szenen eines Krieges manchmal nur aus der Zeitung. Oder aus Wochenschauen und so das, wenn er in die Stadt ging. In seiner Tagesarbeit blieb er von Geschehnissen ansonsten gänzlich unangefaßt.
Während vor allem die Kontakte in die US-Staaten die allerbesten waren, die zu einen US-Gottsucher-Wissenschaftlern, der echten Priesterschaftt unter dem Wissenschaftsvolk in den Staaten. Alles nicht das bißchen zu vergleichen mit den Kontakten, die man oft genug zu Wissenschaftsleuten in Europa hatte. Solche, die einen Priester, Theologen allerhöchsten mal zur Kenntnis nahmen, wenn man als Priester, Theologe nicht grundsätzlich übersehen wurde. Auch bei dem, was man miteinander zu besprechen gehabt hätte, gab es nichts Größeres.
Ein ganz anderer Umgang miteinander war das auf alle Fälle mit denen aus den USA. Mit den Amerikanischen konnte man sich bestens austauchen. Bei denen wurde man gehört, nicht mit einer abwinkenden Geste bedacht. Seine Klagelieder, man konnte sie bei den Nordamerika-Abkömmlingen singen und singen. Und sie wurden gehört. Derweil in den USA-Wissenschaften der Große Knall auch als Grundlage von was diskutiert wurde. Hauptsächlich der Urknall, nichts anderes. Da war man schon sehr für ihn, für den Großen Knall, aus seinem Kirchenstaat-Horizont heraus. Mit dem Großen Knall hatte man nun wirklich keine Fisimatenten mehr.
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