Die "Wissenslage" des Knalls
ede Menge, das sich insgesamt an Schönem daraus für einen Kirchen- und Theologiehorizont ergab. Seit es mit Hilfe von nordamerikanischen Blickwinkeln und nordamerikanischer Euphorisierung erdenweltweit Großer Knall werden konnte. In Sachen Astronomie und der physikalischen Rechenweise mancher mathematsch Begabter, was das Kosmologische anbetrifft.
Es sind schließlich da einige, die ihre Verrenkungen vollbringen konnten und können, sich an so einen Ereignis-Horizont heranzurechnen. Näher und näher geht's dort ran. Schwer zu sagen: Zuletzt hat man wieder eine Prim-Zahl entdeckt. Daß einem das klargehen kann, wie böse hier am Ort gerechnet wird.
Wie Mehltau auf einer freien Wiesenfläche konnte sich der Urknall nach überallhin in die Wissenschaftsfakultäten hinein verbreiten. Zig Jahrzehnte sind seitdem verstrichen. Eigentlich: erst.
Seit die Nordamerikaner das Übergriffige bei den Wissenschaftszirkeln waren, damals, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, schlichtweg die in der Überzahl. Durchzusetzen wußten die Amerikanischen sich einwandfrei, ohne Rücksicht auf Verluste. Diejenigen, bei denen am amerikanischen Englisch die Gottsucherei groß am Umgehen, Spuken war.
Vieles, wenn nicht gar alles, daß im Sinne eines Kirchenstaates sein Ereignis hatte. Am Großen Knall konnte man es jahrelang ausgezeichnet zu einem Austausch untereinander bringen. Die in den USA und die einer Kirchenstaatbürokratie. Von Depesche zu Depesche, Telefonat zu Telefonat. Bis man es gar im Laufe eines Tages zur Proklamation für alle Erdenwelt brachte.
Die der USA wollten glattweg was wissen, also wurde es großtuerisch Wissen. Statt der bis dahin ewig andauernden Ergebnisoffenheit. Bei der es blieb, solange noch die Europäer DIE waren, in höherer Kopfzahl wer am Wissenschaftshof.
Das EINE, das universelle Ding relativ beim Ergebnisoffenen zu halten, das war das Europäische. Gleichgültig ob zu Zeiten der Monarchie oder sonst einer arglistigen Bedrückung. Wie sehr die der Theologie und ein Kirchenstaat auch Zugang suchten, zu den Wissenschaftlern. Wenn die Europäer höflich blieben, nickten sie vielleicht einem Geistlichen, einem Kirchenstaatabgesandten zu, übersahen sie IHN nicht rundweg. Zu mehr, als zu dem einen, daß bei den Weltentstehungslegenden ein Knall-Momentum als Möglichkeit dazukam, schaffte man es dabei nicht.
Das eine ward eine Legende, eine von mehreren, nichts weiter. Keineswegs war die EINE die entscheidende. Währenddessen, bis in die heutige Gegenwartszeit, das die Tatsache ist, daß man bei der einen Kosmoslegende keine zweite daneben sehen möchte. Es gilt: Urknall oder nix.
Seit damals, seit der Großen Knall-Großinstallation, tut man sich echt schwer, gegen diesen einen Elementar-Böllerschlag anzukommen. Widerlegen müßte man den Großen Knall voll umfänglich, Unterstützer, Verbündete für sich finden
Nur, wer findet sie, diese Verbündeten, Unterstützer? Etwa auf dieselbe Weise, wie man sich für den Urknall einvernehmlich verbandeln hat können, ehedem?
Währenddessen nahezu ein Träumchen aus ihr entstand, aus der allgemeinen Knall-Werdung. Dermaßen mächtig ist das, das dieser für das Theologische, Klerrikale im Angebot hatte. Angesichts dessen, daß sich bei denen aus den USA, dort wo sich die mit der Gottsucherei sammelten, eine arge Wissenslage zeigte. Gegen die sicherlich kein Theologe, Klerikaler was einzuwenden hatte. Auch dagegen wandte sich von dort keiner, als die aus Nordamerika, schlichtweg nicht davor zurückschreckten, was Daherknallendes wissen zu wollen. War doch außerdem bloß was Kosmisches. Wen auf Erden interessiert irgendso etwas: ein Weltall? Jenseits vom Mond jucken andere Sachverhalte. Wahrlich die massive Materie.
Wobei das Amerikanische keine Arglist wähnte. Wer möchte denn nicht mal was davon wissen, wie es im Kosmos so zugeht? Keinerlei Unwägbarkeit wollte eine USA-Mehrheit am Wissenschaftshof ehedem mehr irgendwie in Betracht ziehen. Voll von der einen Lage und seinen Wissensumfängen überzeugt. Aus denen heraus man für die Groß-Installation Urknall erdenweltweit ging.
Wiewohl man denn bei seinem Wissen beiläufig doch eine Winzigkeit kundgab, miterwähnte. Im einfachen Nebensatz: Daß man auch die Zukunftsgenerationen noch mit in die Rechung miteinbezog. Die Zukünftigen, die man mit in seine Gedanken und Gebete einschloß. Bei ihren Forschungsarbeiten am Ball bleiben sollte der Zukunftsmensch. Tunlichst weiter sich an die eine Wissensvorgabe Großer Knall halten.
Auch wenn man bei dieser einen Ansage geradezu in einer Beilaufweise über was unterrichtete. Die Unschärfe des eigenen Wissens, daß man damit zwischendrinnen zu- und kundgab.
Bloß, hatte man einen guten Willen, seine Überzeugungen - konnte einer auch mit den Unwägbarkeiten des Großen Knalls noch fertig werden. Selbst in Zukunftstagen.
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