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Blog von TeddeMehr

Das mit der gesonderten Behandlung

28. Oktober 2021 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kleinteile

Was denn zu dem Thema ebenfalls dazugehört: die unmittelbare Vergangenheit vor der ultimativen Urknall-Werdung auf Erden. Die zwanziger, dreißiger, vierziger Jahre. Wie es während denen zuging.

Wobei der Faschismus die dreißiger Jahre über in Europa seine beste Phase erlebte. Auch mit dem Schlimmen, das die, die sich Nationalsozialisten hießen, am europäischen Festland erst mal auf deutschsprachigem Staatsgebiet zum Ausdruck brachten. Vor einem national-bornierten Hintergrund.

Die faschistische Ära, die sich im Laufe der Zeit auch auf die Wissenschaftsleute und deren Arbeit auszuwirken begann.

Während da auf der Zeitfläche zwanziger, dreißiger, vierziger Jahre einiges bei Wissenschaft und Forschung los war. Weltweit. Man sah beispielsweise die Vergänglichkeit von Sternen. Die Super Nova-Tatsache. Was bedeutete: Sonnengebilde wurden zu etwas Vorübergehendem. Die Sonne und ihre Planeten, ewig war da urplötzlich nichts mehr. Ein Sonnenkörper konnte altern und in einem schnöden Momentchen explodieren. Ebenso ereignete es sich, daß man die Reise und die Fahrt, das Daherkommen der Galaxien besprach.

Ohne Rücksicht auf Verluste ballerten die der Wissenschaftsfakultäten ihre Neuigkeiten heraus. Daß es sich kaum wo niederschreiben läßt, welche laute Klage da manch ein Theologe, Kleriker führte. Bei dem, was da Wissenschaftsgeschehen war. Geschrei und Drohworte klangen öfters aus Kirchenstaatlichem heraus. Selbst die Heilige Inquisition und die Exkommunizierung von Wissenschaftsmenschen, dergleichen war eine Themenlage. Bis in die Grundfesten hinein waren die von Glaube und Religion erschüttert, durchgerüttelt. Nur fand das nicht auf Seite eins der Tageszeitungen Erwähnung, sondern irgendwo auf den Umblätterseiten, weil die Faschisten, Nationalsozialisten mit ihren Gräßlichkeiten zumeist die Schlagzeilen bestimmten.

Muß man sich überlegen: Ab dem Jahr '33 regierten der Nationalsozialismus in einem Deutschen Reich. Zwölf lange Lebensjahre, die zu überstehen waren, bis sich das mit dem nationalsozialistischem Regime im Jahr '45 erledigte. Wobei es den Duce in Italien da schon ein kleines Weilchen nicht mehr gab. Der Duce, der tot kopfüber von einer Tankstelle herunterhing, mitsamt einer Weibsperson an seiner Seite, seiner letzten Geliebten.

Größte Auswirkungen hatten die Duce-Faschisten und die des Nationalsozialismus derweil auf die Wissenschaftsleute, denen die Flucht aus ihren jeweiligen Heimatflächen nicht gelang. Wenn da jemand präsent und widerspenstig blieb, sich weigerte, im Staatssinne seine Forschung betreiben, erhielt er entweder ein Berufsverbot oder reiste dennoch einmal ab, zumeist mit dem Zug, in eines der vielen Sammel-, Konzentrationslager. Für die Arbeitsfron und oftmals für den Tod. Während diejenigen, die staatsrelevant waren, gut und gerne ebenso Kasernierung erfuhren, gleichgeschaltet wissenschaftlich arbeiteten. Um unter Aufsicht von Uniformierten, Gestapo und SS, kriegswichtige Forschungsarbeit voranzutreiben. Zum Beispiel bei den Vergeltungswaffen.

Derweil schon seit den zwanziger Jahren, die dreißiger Jahre hindurch so Theologen, Kleriker und dieser, jener Kirchenstaat einen Priestermangel beklagte. An viel zu vielen Orten rundherum um den Erdglobus mangelte es IHNEN an Priestern. Kirchennachwuchs. Große Lücken sah man in den theologischen Lehrsälen der Universitäten. Die Klöster blieben des öfteren unterbesetzt. Während sich der Haufen an Leuten bei den Wissenschaften einfand. Als könnte nur noch jedermann Naturwissenschaftler, Physiker oder Astronom werden. Gäbe es dort noch so viele Arbeitsplätze, zu vergebende Stellen.

Überdies stieß die Verehrung übelst auf, die man am Erdenrund Wissenschaftlern entgegenbrachte. Quasi, in den Büchern der Bücher lasen die der Jugend nicht, besorgten sich nicht um die Kirchenheiligen und deren Lebensbiografien. Sondern Phantasiegeschichten, deren Leserschaft war man. Haufenweise besorgte jeder sich die Science fiction, saugte seine Augen an den viel zu ungezählten Wissenschaftsartikeln fest.

Beinahe ein angestimmtes Klagelied, das sich im Heute nach bester Gegenwart anhört. Wie soll man es beschreiben? Unter diesen Voraussetzungen mußte sich geradezu mal irgendwas mit denen der Wissenschaften abspielen. Irgendeiner  Sonderbehandlung mußte man da zuteil werden, wie es so eine nationalsozialistische Wortschöpfung war. Und, überlegt man sich im Jetzt der Zwanziger Jahre nach dem Millenium mal die gesamte Angelegenheit genauer, das geschah dann auch. Vieles ereignete sich, einiges Sonderbehandelndes. Der Charakter ganz selbstverständlich inbegriffen, seit es bei den Weltenentstehungslegenden für das Kosmische Großer Knall werden konnte.

 

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