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Blog von TeddeMehr

Diese Euphorie

11. Oktober 2021 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kleinteile

Das Unterschiedlichste, das im Vorlauf geschah. Die dreißiger Jahre, die vierziger.

Eigentlich könnte man den Eindruck gewinnen, da wäre ein Böllerschlag kein Stück etwas Kosmisches. Vielmehr etwas, das vor allem mit irdischen Verhältnismäßigkeiten zu schaffen hatte.

Einigermaßen, daß man seine Aufmerksamkeit darauf richten sollte, wie die mit der besonderen Religionsmotivation sich Zugang zu den Wissenschaften verschaffen wollten. Ehedem.

Einiges brachte man dabei strategisch zuwege. Worüber man im Grunde bis heute Bescheid gestoßen bekommt, am Großen Knall.

Etwa konnte man bei seinen Abwerbeversuchen Erfolge verbuchen. Drüben bei den Wissenschaftsleuten, wo sich die vielen in den Vorlesungen drängelten. Dort, wo es  absehbar war, daß nicht jeder, der sich auf eine Stellenausschreibung hin bewarb, genommen würde. Wo immer er gerne beschäftigt worden wäre, es herrschte eine hübsche Auslese. Was bedeutete, daß auch ein Guter unter noch Besseren irgendwo auf der Strecke bleiben konnte.

Außerdem war man mit dem ebenfalls nicht unerfolgreich, daß Leute dazu veranlaßt werden konnten, zur Theologie dazu noch Physik, Astronomie zu studieren.

Manchmal fehlt einem zwar zwischendurch ein wenig Phantasie, weshalb angehende Physiker, Astronomen, bei Zölibat und mancherlei zusätzlichen Umständen, glattweg noch die Priesterweihe für sich nehmen wollten. Was das immer wieder für Versprechungen waren und sind, die einzelne dazu bewegen konnten. wo hinzukommen.

Schon klar, was das Wissenschaftserleben anbetraf, errichtete man während der Epoche für sich eine eigene Sternwarte mitten im Kirchenstaat. Pöstchen wurden da verteilt. Man guckte durch ein Teleskop, um Dinge nachzusehen, bei den Sternen höchstselbst nach was Ausschau zu halten. Mit den eigenen prüfenden Augen. Während wissenschaftlich dahergeredet wurde. Allerdings anders, mit einem Religionshintergrund, im Interesse von Glauben und Religion.

Wobei eins dazu passierte, im Lauf der Jahre: daß der Einfluß Nordamerikas in der Wissenschaftswelt infolge des reakionären und mörderischen Geschehens auf der europäischen Bodenfläche größer und größer wurde. Immer mehr wurden die Wissenschaftskonvents zu einem astreinen US-amerikanischen Heimspiel. Wobei es ein offenes Geheimnis war, daß sich unter den Wissenschaftlern Nordamerikas jede Menge fanden, die mit einem Gottsucher-Hintergrund ihrer Wissenschaftsarbeit nachgingen.

Beste Ansprechpartner waren die für die Verbeamteten eines Kirchenstaats, in dem man, genau, wie in den USA, an sich nur krude, aus den Nachrichtenmedien, mitkriegte, wo im Verlauf eines Moments im Zweiten Weltkrieg der Frontverlauf war. In dem Sinne: Höchstens medial war man von irgendwas in Beschlag genommen. Außerdem war man von der Kirchenstaatfläche aus genauso reisefähig wie so die US-amerikanischen Wissenschaftsleute.

Mit diesen Nordamerikanern, als Wissenschaftsmensch oft auf der Gottsuche, war jemand, der echte priesterliche Weihen hatte. Daß man bei ihm richtig beichten konnte. Aus seiner Kirchenstaatlage heraus  vermochte man mit denjenigen nochmals um einiges besser ins Gespräch zu kommen.

Man schrieb sich einmal Briefe, und man telefonierte eingehend miteinander. Erst recht, seitdem man von der Arbeit der Wissenschaftsleute wieder ein wenig mehr verstand. Selbst in einer Weise, daß es im Kirchenstaatlichen zu dem kam, daß man den Berechnungen der Wissenschafsleute unmittelbar hinterherrechnete. In der Absicht, auf etwaige Fehler der Weltlichen zu stoßen. Rechengebäude sollten erschüttert werden.

Die der USA, das war ohnehin klar, die kannten kaum Berührungsängste. Standen Kirchlich-Institutionellem offen gegenüber. Nicht zu vergleichen mit dem, wie es früherher in Europa zuging, als die europäischen Wissenschaftsleute noch die alten waren. Bei einer Kühle und Distanz in Religionsfragen, die mit Mittelaltergeschehnissen in Zusammenhang zu setzen war.

Bei denen Nordamerikas konnte man sich derweil ganz offen priesterlich und traut geben, hatte sich selten zu bergen. Man war wirklich eine Größe bei den US-Amerikanischen, durfte offen über alle Sachverhalte sprechen, ohne mitkriegen zu müssen, daß sich zu viele gegenseitig anschauten, die Augenbrauen hoben. In nicht vielen Gesichtern, daß sich das zeigte, daß ein Gegenüber etwas begriffen hatte. Etwa das, daß man sich was von ihm wünschte. Ein Verhalten änderte sich kaum, auch wenn man mal nicht um den Brei herumredete.

Außerdem war da ja zwischendurch die Wissenschaftsarbeit von Hubble und Hubbles Kollegenschaft am Tableau. Bei dieser konnte man von Haus aus auf die Idee kommen, die Galaxien würden von der Schockwelle vorangetragen. Durch einen Knallmoment. Der dann einer von einem Punkt aus war. Etwas, für das es längst was gab. Bei den Weltenentstehungslegenden. Im neunzehnten Jahrhundert bereits aufs Tapet gebracht.

Eine wahnsinnige Euphorie war in die USA-Wissenschaft gekommen. Eine Wissens-Euphorie. Gegen die eine Kirchenseite wirklich nichts einzuwenden hatte. So, wie sich die Sachverhalte am Großen Knall darstellten, konnte es für welche mit einem Kirchenstaat-Blickwinkel nichts Besseres als die nordamerikanische Gottsucher-Euphorie geben. Alles hatte man schlußendlich inklusive, am Urknall - einen Anfang, ein Zwischenstück und eine Endspielsicht.

 

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