Nichts, das bis heute draußen aufhören will, enden
Es muß so damals, als die Großer-Knall-Großinstallation auf Erden war, gemeint worden sein, daß es außendraußen, kaum mal besser geguckt, bald was zu entdecken geben müßte. Und zwar das, daß die Ausdehnung, das mit der Inflation, das man mit dem besagten Böllerschlag-Geschehen in Zusammenhang bringt, doch bemerkbar wo aufhört.
Daß nur genügend weit hinausgesehen werden muß, schon könnt man das einem nützliche Limit erkennen. Das eine Momentchen, daß das Zeug unvermittelt liegenbleibt. Daß die Schockwelle des Knalls nach dorthinaus trägt - aber nicht weiter.
Womit man am Großen Knall augenblicklich bestätigt worden wäre.
Nur, das läßt sich bitten, die Bestätigung auf sich warten. Bis heute.
Ungeheuer sicher war man sich das, daß das erkennbar sein müßte, ab wann Finito ist. Wie man das nach einer Sonnenexplosion dann und wann auch recht gut wahrnehmen kann, daß eine Umrandung aufscheint, in fernerer Nähe des Sternenstandort, daß wo Randschleier entstehen.
Womit man damit eröffnen dürfte, daß es keine Zweifel mehr gäbe. An der Angelegenheit Großer Knall wäre nicht mehr herumzudeuteln. Nicht das bißchen an der einen Interpretation,, daß an einer Örtlichkeit, an der ein Sachverhalt mal anfängt, eröffnet. Daß diese Szenerie an einer Stelle im Rund auch enden muß. Wobei einem ein gewisser Zeithorizont entstünde. Ein übersehbarer Zeitraum. Einer von A nach B. Bis zu dem, angesichts der besonderen Religionsblickwinkel, die man unterwegs hat, kundzugeben wäre, daß eine Angelegenheit erwartbar wäre. Eine am Ende aller Zeit. Aller Tage.
Doch nicht von schlechen Eltern, bekäme man über einen Blickwinkel an Zeit Bescheid gestoßen. Im Universum. Angesichts einer Gottesperspektive und seinen vielfältigen Religionsbezügen. Käme es dazu, daß die Wissenschaften eine Zeitspanne absichern könnten, bis ... Es zu einem Geschehen käme. Zu etwas, das man sich zuvorderst bezüglich der eigenen Gläubigkeit auf Erden erhofft. Bei all den gewissen Kleinigkeiten, die da einem Gläubigen in den Büchern der Bücher aufgeführt sind. Dort ihre Erwähnung finden. Um nicht nicht das zu erwähnen, das, was einem einzelnen in so Heiligen Schriften als Jüngster Tag mitsamt Jüngstem Gericht auseinandergesetzt wird.
Ein hübsches Spektrum, im Grunde genommen, was geschrieben steht, als das, das am Schluß Ereignis haben soll. Was der Große Knall schließlich an sich mit verheißt. Der Große Knall, der einen Anfang beinhaltet, ein Zwischendrinnen, aber auch eine Endspielszene.
Nochmals: Die Elementarexplosion, die das Anfangsmomentum darbietet. Daraufhin die lange Weile des Zwischendurchs, bei der Ansage, daß da was für gut befunden wurde. Dort, wo man sich tatsächlich als Lebender entdeckt. Währenddessen da die Schöpferszene sich noch um was anderes kümmert. Dieses Dritte, eine Art Verheißung: die, daß mal wo Schluß ist hier. Nichts, das schlußendlich für ewig wäre. Nicht für den Gläubigen, fromm, gut, fest in seinem Glaubensschluß. Als solcher, Zusätzliches dürfte dieser sich erwarten, eine Hoffnung haben: in ein Paradies hinübergeleitet zu werden.
Oder, für was glaubt man denn? Wegen was hängt man einer Religion mit ihren Versprechungen an? Wenn nicht insbesondere für DAS, daß eine Art Frohe Botschaft etwas Gutes, Besondres für einen bereithält. Dieses eine, ungefähr so darzustellen, daß ein göttlicher Faktor der Welt wiederkehrt. Womit nebenher sofort damit begonnen würde, all die Toten aus den Gräbern zu rufen, diese wiederzuerwecken.
Nicht ganz so etwas Unbedeutendes, nicht?
Derweil man sich in dieser Gegenwartszeit, die Zwanziger Jahre nach dem Milleniums, eins versichert sein kann, wie so die Lage auf Erden ist, daß da keine Jubelarien die Szene beherrschen. Eher die Freudlosigkeit, die mit dem Geist des Wissenschaftlichen vorherrscht. Alleine wegen der fortwährenden Knall-Lage, mit der irdisch umgegangen wird. Während man sich doch komplexest an einen Ereignis-Horizont heranrechnet und sich, so mittendrinnen bei dem, manch Symmetrisches, Rundes wünscht. Schöne Formelhaftigkeit. Dabei auch nichts komisch findet. Vor allem, weil man so toll ist. Bei seinen mathematischen Fingerübungen zu was fähig. Währenddessen das der kosmischen Inflation sich der nächsten Ausdehnungweite nähert. Was nichts als Stirnrunzeln bei den Urknall-Gläubigen hervorruft: nicht die Möglichkeit!
Das Universum, das man ohne Unterlaß anfragt, mag einem, so als Erdenbewohner, nicht die einem genehmen, passenden Antworten geben. Einiges an neuerer Nachrichtenlage, das da welchen am Großen Knall nicht reinpaßt in ihr kosmisches Weltbild.
So das mit der weiterhin sich fortsetzenden Unendlichkeit. Das Unendliche bleibt am Schirm. Altbewährt hält sich das, für manche, wie ein Kinderglaube. Obwohl man ganz eindeutig in den irdischen Sternwarten seinen Blick geweitet hat. Weiter als nie konnt man hinausstarren.
-------