Was doppelt sich
Stimmt es nicht, Kindergartenkinder erklären das Universum am liebsten zu einem unendlichen Ort?
Nur, das ist eben der Kindergarten. Bei manchem Erwachsenen geht es anders zu. Der ist kein Kind mehr, so was, sieht auch manchen Ernst des Lebens und so.
Demzufolge gibt es etwas zu bemerken.
Und zwar das, daß einem das All, verpaßt man ihm eine Gestalt, läßt diese reden, Sachen erzählen, nicht die richtigen Antworten auf Fragen gibt.
Nicht allzu viel wird jemandem am Großen Knall kosmisch geboten, bei dem, was das Knall-Momentum inbegriffen hat. Das Wenigste teilt das Unversum mit, was so den Vorstellungen eines Knall-Jüngers entspricht. Dem einen, dem seine Ansichten, Betrachtungsweise klargehen. Derjenige, der so seine Vorstellungen vom All hat, sein Wissen, seine Gewißheit, und mit dieser Allgemeinsituation denn in das Weltraumweite hinausblickt.
Nur, Schrecklichkeit was schon wieder. Angefragt hat man den Kosmos jüngst mit unvorstellbar verbesserter Technik. Bishin zum Schliff der Linsen, die man in die Teleskope einsetzte. Man hatte sich echt was ausgedacht, arbeitet an sich rundum rechnerunterstützt. Verschärft hat man was unternommen.
Und was war? Dort, aus dem All, wurd nichtsdestotrotz auf die einen passenden Erwiderungen verzichtet, dem gegenübr, der eine Urknall-Wissenslage hat. Für den war alles Heutige geradezu für die Katz. Nichts kriegte einer Besonderheit der als Antwort zurück. Keine Antwort, die ihm so am Großen Knall auch nur irgendwie taugen konnte. Nichts Entsprechendes war hier das Ereignis.
Nichtsdestotrotz ... Auf die am Großen Knall ist aufzupassen. Die hat man in erster Linie zur Kenntnis zu nehmen.
Obzwar das Kosmische sich DIESES bewahrte, was schon Kindergartenbetrachtung ist. So was, im Gegensatz zu der einer Erwachsenenwelt.
Alles an sich wie eh und je, als hätte der Mensch keinen Urknall-Blickwinklel, würde mit denen nicht umgehen wollen.
Oder, ist es nicht wahr? Am Globus herrscht der Große Knall als die eine hervorgehobene Denkweise.
Mit dem besten Gerät, das einer sich momentan nur vorstellen kann. Mit dem arbeitet der menschliche Sternengucker an den Teleskopen. All das, mit dem da fortgesetzt in die Untiefen hinausgeguckt wurde. Aller-, allerbestes an Ware hat man in den Sternwarten zur Verfügung. Nie in der Vergangenheit war man in der Lage, solch abgründige Untiefen zu durchdringen, wie heutzutage.
Nur, was man auch sieht, blickt, in welche Entfernungen der Starreblick noch vordringt. Rein der Wahnsinn ist los an Qualität bei einem. Der reine Wissenschaftler, der hat anscheinend an seinem Platz zu bleiben, weil der Gottsucher-Wissenschaftler kein Stück was zum Jubeln hat. Sich nicht als Jubilierer präsentieren darf.
Anscheinend haben die der Gottsucherferne und des astreinen Wissenschaftlichen da was einen Beilauf unterbunden. Eine bestimmte Betrachtungsart schon im vornehinein nicht durchgehen lassen.
Nicht bei denen an den optischen Gerätschaften, als die noch den flüchtigen ersten Blick hatten.
Rein das Wissenschaftliche, das teilt man mit der Welt. Das, was Sache ist. Das mit den Galaxien. Einer Heerschau an unsäglich fernen Galaxiengebilden. Uralte Szenerie.
Was man auf der Erdbodenfläche derzeit unmittelbar auch merkt. Daß niemand rumjubelt. Daß sich geradezu die Kindergartengänger ihr Wissen von der unendlichen Kosmosstrecke behalten dürfen, nicht der Rede wert. Die Betrachtung, die von wegen der Unendlichkeit des Alls. Obwohl Kinder im Kindergarten oftmals Dinge gar nicht besser wissen können, als sie sie nun mal wissen. Ganz anders, wie ein Erwachsener das fertigbringen kann, was zu wissen, wenn der der Meinung ist, der festen Überzeugung, daß der Äther draußen endliche Weiten birgt.
Muß man schlußendlich begreifen, wie es im Moment auf Erden zugeht. Still, leise, bescheiden hat man Präsenz. Als könnte kein Mensch sich anders herzeigen.
Oder geht's auch nur irgendwie rund rundherum um den Globus anders zu, als es eben auf ihm so üblich, gewöhnlich, normal zugeht?
Fast schon, daß es nebenher wirkt, als müßte man da etwas an Neuigkeiten, Sichtungen vor manchen Leuten noch geheimhalten. Davon abgesehen, daß sie DORT nicht unbedingt interessieren, wenn da nichts ist, über das man Bescheid wissen muß.
Besser anscheinend, auf was wird nicht allzu deutlich hingewiesen. Lieber, man erklärt, erläutert nicht viel. Nichts zu nachdrücklich, zu laut.
Schulterzucken herrscht. Eine dumpfe, dräuende, ermüdende Stille.
Als wolle man da ein Gegenüber kein bißchen in Unruhe versetzen. Alles bei dem belassen, wie es so weltweit seit jeher ist.
Dabei ist schon was passiert. Das eine kosmische Wesen hat schon wieder frisch etwas mit dem ergebnisoffenen Wissenschaftler geteilt. Durchaus hat sich dem mit dem rein wissenschaftlichem Interesse was Neues eröffnet.
Ohne, daß es darauf am Erdenrund größere Hinweise gibt.
Das, was denn von der kosmischen Wesensart erzählt kriegte. Zunächst bleibt es da bei der Betrachtung derer, die zumeist den Kindergarten besuchen. Sie behalten sich ihre von manchem Erwachsenen als naiv erachteten Kinderworte, die mit der Verlautbarung des Unendlichen. Den unendlichen Weiten. Denn: der allgemeine Abschluß, die äußerste Ausdehnungsgrenze, der Jüngste Tag mit dem Jüngste Gericht, auf die Distanz von einhundert Milliarden Jahren geht da in dem Sinne nicht zuviel ab.
Zu allem Überfluß hört das Gesamte, aus einem einfachen verräterischen Lichtblitz geboren, bei einhundert Milliarden Jahren überhaupt erst mal kein bißchen auf. Wird das nebenan noch größer, nimmt so eine Größe an, glattweg entsprechend der Universumsörtlichkeit vor Ort. Dann hat man geradezu was im Universum doppelt.
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