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Blog von TeddeMehr

Plötzlich den Zug einer Kette merken

25. November 2021 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kleinteile

Wo mag der Sättigungsgrad sein? Ab wann geht was kaputt?

Bei M51 raucht's zumindest schon mal tiefschwarz raus. Aus einem Spiralarm. Ganz nach der Art pyroklastischer Wolken bei einem Vulkanausbruch auf Erden.

Es könnte bei M51 demnächst jeder Spiralarm betroffen sein ... Daß aus ihm was derbster schwärzester Rauch abzieht.

Wobei Ursachen sich durchaus voneinander unterscheiden können. Daß das, was M51 angreift, andere Ursachen haben kann, als so bei der Galaxie Milchstraße. Was der plötzlich mitspielt. Etwas, mit dem es erst kürzlich angefangen hat, was man am Erdplaneten Ende der Zehner-Jahre nach dem Millenium erstmals mitkriegte.

Denkt man denn mal ein wenig darüber nach, was eventuell die Schuld trägt, daß sich Galaxien-Zentren entflammen. Schließlich liegt da Schwarzen Löchern kaum was dran, damit anzufangen, wie eine Sonne daherzugleißen. So unzweideutig sichtbar zu werden. 

Was die Galaxie Milchstraße anbetrifft, warum es plötzlich vor vierundzwanzigtausend Jahren bei ihr losgehen mußte. Die Fragestellung, weshalb es Sagittarius A zu einer sonnenähnlichen Entzündung schaffte. Um sich da was zu beantworten, dafür könnte man sich sogar eine alternative Szene für die Galaxie Milchstraße überlegen. Ein Extrablatt. Eine Sonderausgabe.

Indem man beiläufig anfängt, eine Szenerie so zu überblicken. In der Weise, daß sich die Galaxie Milchstraße mal kurz spontan auf die Flucht begeben wollte. Eventuell sich doch von der vielversprechenden Schönheit, der einen Kleinen Magellanschen Wolke, losreißen. Aber auch dergestalt läßt sich das Bild betrachten: daß sich die Galaxie Milchstraße zusammen mit der einen Kleinen Magellanschen Wolke, so hübsch verschärft, wie die daherkommt, vom Acker machen wollte. Sich mit der nach nebenan begeben. Ein Stückchen weiter weg. An ein ein bißchen lauschigeres, einsameres Örtchen, wo die Galaxie Milchstraße mit der einen Kleinen Magellanschen Wolke ungestörter Umgang pflegen hätte können.

Keine Idee? So ein Moment, eins, alleine oder zu zweit?

Bevorzugt man es nicht, die Szene dergestalt zu übersehen, daß die Galaxie Milchstraße, keine taube Nuß ist? Weil man tatsächlich zur Anhängerschaft der Galaxie Milchstraße rechnet, quasi, als deren Kind, Hervorbringsel, Ausgeburt. Erwägt man nicht, daß die Galaxie Milchstraße also nichts davon gemerkt hat, von dem, was ihr blüht. Denkt man von dem her daran, daß die Galaxie Milchstraße atsächlich einen Fluchtversuch unternommen hat.

Wie sich da das Bild auch immer zusammenfügen lassen will: Es dürfte gut drinnen sein, daß die Galaxie Milchstraße bei ihrem Unterfangen vor kurzem feststellte, daß nichts ausreichend war. Das eine Fluchttempo, mit dem der Versuch gestartet wurde, war nicht ausreichend. Die aufgewendete Kraft hat nicht den Ansprüchen entsprochen. Für das eigene Entkommen konnte nicht gesorgt werden. So mit der einen Kleinen Magellanschen Wolke wurd glattweg zusammengeblieben. So weiterhin gefangen im Traktorstrahl, der in Wirklichkeit nicht der einer ein Drittel kleineren Einzelgalaxie ist, sondern was anderes in der Hinterhand hat: die Gravitationsmacht der Großen Magellanschen Wolke. Dort wären die wahren Sachverhalte zu entdecken, begibt sich hier was an der Galaxie Milchstraße auf die Ursachenforschung. Daß spätestens jetzt die Große Magellansche Wolke ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Galaxie Milchstraße rücken müßte.

Mit einigermaßen was schlapper Erdenperspektive läßt sich das am Schluß echt zum Ausdruck bringen. Daß das, was derzeit frisch an der Galaxie Milchstraße zu erkennen ist - Sagittarius A als neu entstandene Riesensonne von fünf Millionen Sonnenschweren -, mit dem Ruck zu tun haben kann, mit dem die Galaxie Milchstraße zurückgerissen wurde. In ihrem Vorwärtdrang, mit oder ohne diese eine Kleine Magellanschen Wolke, wurde die Galaxie Milchstraße böse ausgebremst.

Als wäre da eine Kette an ihr angebracht, wurde da die eine einem krude bekannte Galaxie Milchstraße mittendrinnen abgestoppt und durch den entstandenen Zug nach rückwärts gezerrt.

Daß da nicht so allgemeinem Waberzeug auf der Streckenführung an den abrupt auftretenden Verhältnismäßigkeiten die Schuld gegeben werden kann, bei der Galaxie Milchstraße. Daß es weniger wegen Straßenschäden zur abrupten Verlangsamung, Einbremsung kam, bei der jetzt jede Menge Umgebungsdreck aufgesammelt wird, Kleinigkeiten, von denen die Galaxie Milchstraße unter normalen Reiseumständen nichts gemerkt hätte. Durch den einen unverhofften Bremsvorgang, die Einbremsung  allerdings, Tatsache, da, konnten bei der Galaxie Milchstraße manche Kleinigkeiten durchschlagen, hereinwabern, merklich werden.

Rätsel aufgeben sollte das der Galaxie Milchstraße nicht. Nochgerade Sagittarius A, das Schwarze Loch in der Galaxienmitte, dem müßte sich denn bald was davon mitteilen, daß da die Schuld für die eine prekärere Lage irgendwo anders zu suchen ist. Vielmehr bei Verhältnismäßigeiten, die mit der einen Kleinen Magellanschen Wolke, eine Drittel kleiner wie die Galaxie Milchstraße, zusammenhängen. Schlußendlich: Unter hundsgewohnlichen Umständen, wäre die eine Kleine Magellansche Wolke eine einzelne, abgegrenzte Normalo-Galaxie wie die Galaxie Milchstraße eine ist, hätte sich die Galaxie Milchstraße denn zusammmen mit der einen Kleinen Magellanschen Wolke igendwohin ins Fernere verzogen.

Nur, der Erdenbewohner hat den Blickwinkel, daß dem eben nicht so ist. Weil die eine Kleine Magellansche keine handelsübliche Galaxie ist. Sondern ein Halo-Bereich der Großen Magellanschen Wolke.

Und was das für ein Unglück ist, das dürfte die Galaxie Milchstraße mal deutlicher vor Auge geführt worden sein. Jedenfalls hat das Sagittarius A angezündet, als wäre Sagittarius A nichts als ein Stern, nur ein wenig gigantischer als der Rest an Sternen. Rumzukämpfen mit Abwehrmaßnahmen hat Sagittarius A, statt weiterhin seine Ruhestellung und das Schwarze Loch-Dasein zu genießen.

 

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