Nicht orientiert?
Wie der eine ein wenig grantig wirkende Wissenschaftler da beim Plaudern im Filmbericht eine Lage nebenher beschrieb, könnte er kurz von nichts anderem als einem größeren, gigantischerem Schwarzen Loch geredet haben. Damals, Ende des Jahres '21 nach dem Millenium, als man das promotete, daß ein Radioteleskop neu jenseits der Erdatmosphären Aufstellung nehmen sollte. An einem exakt vorherbestimmten Standort mit einem Extrablickwinkel.
Als ob ein solcher nötig wäre.
Übersetzt man sich das ein bißchen, könnte das, worüber gesprochen wurde, auch ein Quasar gewesen sein. Allerdings ein gewaltiges Exemplar von einem Quasar. Einer in bester Ruhelage. Ausgestattet mit allem Pipapo.
Über einen Durchmesser von eins Komma fünf Milliarden Jahren erstreckt sich das Teil. Bei dem man was von einer Mitte daherschwatzen kann, ihn für seine Erdenweltzwecke als Ausgangspunkt von allem Kosmischen nimmt. Von diesem Zentrum aus, daß schließlich alles einem Gegenwärtige mal weggespritzt sein soll. Nach einem sogenannten Großen Knall.
Einzig und alleine, auch Sagittarius A, das Schwarze Loch, das die Hauptsache der Galaxie Milchstraße ist, ha für sich so eine ähnliche Zentrallage. Derartiges für sich in Anspruch. Jedoch, angesichts des Großen, des Gigantomanen noch reichlich schwach auf der Brust.
Sozusagen, die Überdimensionierung, die das Wörtchen Quasar ausdrückt. Auf eine Größenordnung, daß das hinweist.
Währenddessen die der Wissenschaften, durchaus ein paar weitere Quasare im Blick haben. Noch mehrere unterschiedlich strukturierte Quasare darüberhinaus.
Welche, die sie sich zwischenzeitlich irgendwie obskur, unübersichtlich annähern sehen. Auch auf einer Ebene von dreizehn Milliarden Jahren. Die Quasar-Teile gewissermaßen am ungefähr selben Kreisradius gelegen. Derweil die Szene bei IHNEN seltsam ist. Heftig Fragen aufwirft.
Schwer zu definieren ist da die Situation bei JENEN Quasaren. Wiewohl es einiges dazu zu sagen gibt.
Die besagten Quasare, irgendwie gleichfalls was mit dreizehn Milliarden Jahren. Nur von hier weg. Raus ins Rund. Wo sich erst mal nicht so viel im Dunkel zusammendrängt. Nicht wahr?
Dort die knappe Radiusstrecke, daß sich die zum Ausdruck gebrachten Zahlenwerte in Sachen Distanz ein Stückweit ähneln. Die, über die man einen unterrichtet.
Bei einer regelrechten Aufreihung von Quasar-Dingern auf einen knappen Kreisbogen.
Erst mal: ein eins Komma fünf Milliarden Sonnenschweren unterwegs habender Quasar schien auf, wurd textlich mit einem geteilt. Anschließend war die Rede von ein paar weiteren Quasaren. Die SIE die Zehner-Jahre nach dem Millenium schlagartig aus einer Art Umfinsterung herausholten., mit der Hilfe seiner Teleskope der nächsten Generation.
Eine komische Bewölkung, die zuvor bei diesen Quasaren dräute, den besseren Teleskop-Blick auf sie verstellte. Sie richtiggehend dem starrenden Forscherauge bewölkte und diesem verbarg.
Ans Tageslicht bringen mußte man die Geschichte bei diesen Quasaren. Von denen man zuvor ewige Jahre immer nur krude was einer Präsenz dahinter ahnte. Diese für sich festhielt, dafür das Wort Quasar wählte.
Bereits die jüngere Teleskoptechnik, mit der sie die jene Quasare umgebende Dunkelsphäre aufhellten, bei ihnen die Finsterwolken-Welt durchstießen. Geradezu das Licht von dort hinter dem Schleier vorholten. Lichtschein, den sie mit ihrem Gerät für den Scharfblick aufscheinen ließen. Um eben das zu konstatieren: Mehrere sind IHNEN, DORT im Umkreis - und man kriegte echt was Besseres zu sehen. Bei diesen Teilen. Auf ungefähr demselben Kreisradius gelegen, bei komischen Annäherungsbahnen. Welchen, auf sich zu. An sich ran. Bei grundsätzlich durchaus gigantomanisch zu nennenden Ausmaßen dieser Quasare: siebzig Milliarden Sonnenschweren soll der größte jener Quasar entwickeln. Ein weiterer fünfzig Milliarden. Bei noch einigen Zahlenwerten.
Dinger, bei denen man seine Aufmerksamkeit anscheinend auf die hammermäßig angeglichene Kreisradiusebene richten sollte. Eben auf das, daß sie mit der Zeit auf sich zustreben.
Als wäre ihnen das irgendwie eine Angelegenheit, sich anzunähern. Als alte Schweren-Sammler.
Welche allerdings, irgendwie keine Lust mehr darauf, einen eigenen Standpunkt auf der Kosmosstrecke zu vertreten. Vielmehr, als wären sie alle dem Willen anheimgefallen, mal für ein Pläuschchen zusammenzukommen. Immer noch ein Sückweit näher an sich ran. Um, ohne jede Eigenwilligkeit, wie die letzten plumpen astreinsten Funktionaldinger, tote Gegenstände ohne Eigenleben, aufeinanderzustoßen, in sich rein zu knattern - ineinander zu vergehen. Irgendwie vorausberechenbar.
Womit durchaus eine Neuigkeit entstünde. In erster Linie das, ein Einzelstück. Eine Singularität.
So ein Gebilde, das es dann zu einer Sonnenschweren-Sammlung von bis zu einer halben Billion Sonnen bringt.
Dann wäre das dort zwar mal eine ungeheure Macht, Kraft. Um damit doch nicht an den Durchmesser von dem gegenüber, dem von eins Komma fünf Milliarden Jahren heranzuschmecken. Dort, wo das liegt, das, von dem der Mensch wähnt, daß von dort aus mal der Große Knall losgelegt hätte.
Oder was? Ist das Geschehen bei den besagten Quasaren einem anbei nicht die Fragestellung wert: Was soll der Mist? Warum verdinglicht man sich? Als hätte man keinen Eigensinn mehr.
Aus welchem Grund sollten diejenigen Quasare sich wünschen, für die Selbstaufgabe auf sich zuzustreben? Was hat man da denn nur davon? Wozu möcht man ineinander aufgehen? Was könnte man denn da kurz damit im Sinn haben? Was verspricht sich der einzelne Quasar nur davon?Einer, der doch für sich den großen Stil drauf hatte.
Warum möchte sich da das nächste Monster erschaffen? Wenn es in Wahrheit am Ende der Geschichte nur einen geben kann. Für den der Highländer-Spruch gilt. Eine Einzelstruktur, die sich am Schluß alle Schweren nimmt. Während der Rest perdu geht.
Obwohl sich der solange, geradezu eine Ewigkeit, eigenständig vorzeigte. Zu einigem wurd es schlußendlich gebracht. Auf seinen Solopfaden.
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