Etwas, das zuvorgestanden sein muß
Im Grunde wird, dort im Proxima Centauri-System, im Moment irgendwas verarbeitet. Anders kann man die Lage nicht recht erklären, es interpretieren.
Überlegt man sich die Angelegenheit, muß eine Brütersonne mitsamt Planetensystem ehedem dem Erdstern Sol vorausgestanden haben. Eins näher an dem Ort, Proxima Centauri, dort, wo sich was längst für eine Mitte hält.
Eine Sonne mit ihrer Planetenumgebung, die sich Proxima A, der Rote Zwerg da, zu sich reinholte. Wonach die Erdenbescheinersonne den freigewordenen Platz einnahm. Den einen, zunächst bei Proxima Centauri. Als das nächste an der Reihe.
Eine Szene, die sich mal ereignete, ohne daß man auf Erden allzu viel davon weiß. Ahnen mag.
Nicht viel zu erkennen, im Proxima-Centauri-Rund von so einem Sternlein und dessen Sonnensystem.
Wie es ausschaut, glaubt man die Neuigkeiten, welche Planetenaufreihung sich in Proxima Centauri finden läßt, hat der Rote Zwerg Proxima A seine Arbeit ganz unzweideutig längst getan. Was da jene eine System- und Brütersonne anbetrifft. Bei den Gas- und Flüssigkeitsplaneten wurde ebenfalls grundsätzlich abgeräumt.
Nur so vom Kernigerem, dem Planetaren von Erdgröße oder größer, etwa, scheint mancherlei noch übrig zu sein. Dort am Platz, von dem sich festhalten läßt, daß an dem das Weiche, Flüssige, Gasförmige innerhalb kurzer Frist vergeht.
Im Schein-System von Proxima Centauri findet von Haus aus nichts einen Halt. Proxima Centauri, ein System-Örtchen, an dem sicherlich keine Art von besondere Planetenhege- und -pflege betrieben wird. Nicht, wie das beim Erdstern Sol geschieht. An dem das unter der Sonnen-Korona noch rumbrütet. Sich Zeit läßt mit dem Korona-Aufschlagen, dem Super Nova-Moment. Schwer zu sagen, worauf da gewartet wird.
Und trotzdem bietet sich eine Planentensystem-Umgebung dar, bei Proxima A. Einzig und alleine, wesentliche planetarische Körper einer Nomalo-Systemlandschaft - nicht länger sichtbar vorhanden, bei dem Roten Zwerglein Proxima A. Eins, das sich zu einhundert Prozent massearm vorzeigt. Alle innergalaktische Milchstraßen-Welt, die lügt, was seine Schweren-Zahlen anbetrifft. Lug und Trug wird an den Tag gelegt. In allem möchte man was Gegenüberliegendes nach Möglichkeit täuschen, die Trickserei üben. Nicht notwendigerweise soll das verraten werden, wie es um die eigene Dimensionierung wirklich bestellt ist.
Was also abgeht, im Proxima Centauri-System. Einmal der Stern, jenes eine Sonnengebilde, dann des weiteren die Gas- und Flüssigkeitsplaneten, die man als Entsprechung von Saturn, Jupiter, Neptun und Venus betrachten könnte. Das eine, dem der Rote Zwerg, den man gleichfalls als weiter nichts wie eine Nachwuchskraft benennen darf, scheint's sofort den Vorzug gibt. Davon läßt sich lange nichts mehr gewahren. Wieviel man auch guckt, vermittels seiner aufgemotzten Teleskopoptik in den Sternenobservatorien.
Das Rechnergestützte, mit dem sich die Menschenwelt dem Gucken hingibt. Einmal in die tiefste Vergangenheit blickt, aber auch ein Stückweit Gegenwart ist für einen präsent. So Proxima Centauri, da starrt man auf was, das zu jeder Sekunde lediglich vier Jahre her ist. Beim Stern Tau Ceti kennt man den Effekt auch, da liegt Szenerie sekündlich dreizehn Jahre zurück. Nur ein kurzer Dreizehn-Jahre-Unterschied, was sich dort herzeigt, zu dem von hier in der Erdstern Sol-Parzelle.
Aber - egal. Nichtsdestotrotz, massig Kleinigkeiten gehen der menschlichen Hinguckerkreatur im Proxima Centauri-Systemischen ab. Während man vom Erdplaneten aus doch eine Art Planetensystemaufreihung sieht, dergleichen in der Betrachtung hat. Wenn da die System-Auflistung und das der Rotationsware auf den künstlerischen Darstellungen stimmt. Die Bilderreihen, die jüngst Präsenz hatten.
Derweil nichts als so eher größere, kleinere Feststoffplaneten. Das Massive, Komprimierte, Verdichtete, an dem so was der Galaxie Milchstraße-Nachwuchs nicht unbedingt das große Interesse hat. Beziehungsweise: noch nicht. Weil das liebe Kleine, dieses süße Schnuckelchen, das sich im Proxima Centauri-Systemgarten abbildet, dafür erst bessere Zähnlein bräuchte.
Nun, um die Verhältnismäßigkeiten ein klein wenig zu umschreiben: Eine Mutti auf Erden stellt ihrem allerhöchstens zahnenden Nachwuchs auch nicht das Teller mit dem Schnitzel auf den Tisch, bei dem der Kinderhochstuhl steht. Noch dazu mit Messer und Gabel. Vielmehr, will Mutti etwas, hat sie in der Hausküche zu werkeln, will sie dem Kind was von einem Schnitzelchen zuteil werden lassem. Mit Sicherheit püriert sie das gebratene Fleisch mitsamt einer Soße fein. Anders kommt das Kindchen mit dem Erwachsenenessen doch nicht zurecht.
Ob das dann, was im Fläschchen drinnen ist, drunten bleibt, das ist wieder eine andere Frage. Wie das Fleischzeug, eigentlich Erwachsenennahrung, trotz der Pürierung denn vom Kindermagen angenommen wird.
-------