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Blog von TeddeMehr

Täuschen und tricksen

28. Februar 2022 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #kleine Szenen

Wie es aussieht, hat sich der eine Rote Zwerg, der da mit sich und seinem Systemdurchmesser in den des Sterns Tau Ceti hineinschneidet, für die risikoärmste Variante entschieden. Der im Gegensatz zum Erdstern Sol halb so alte Stern Tau Ceti, an sich kaum ein Wagnis. Schließlich noch nicht mal im Ansatz so weit ausgebrütet, anders wie der Erdstern Sol, bei dem die Super Nova jederzeit sein könnte.

Übersetzt man sich die Szene, bringt sie mit irdischen Geschehnissen in Zusammenhang, wäre da ein Vergleich im Bereich des Möglichen. So eine Frau auf Erden, die entdeckt, daß sie ein Kind kriegt. Eins, das sie am Ende nicht haben möchte. Daß sie eine Abtreibung im Sinn trägt. Während man ihr bei ärztlichen Untersuchungen mitteilt, daß das Embryo schon weiterentwickelter ist. Ins Gewissen, daß ihr geredet wird, ihr auseinandergesetzt, daß die Gesetze dagegen stehen, daß sie noch ungestraft abtreiben würde können. So im vierten, fünften Monat.

Ein Erdenweltsachverhalt, der allerdings für die Ereignisse in der Umgebung des Sterns Tau Ceti keine Rolle spielen dürfte. Der eine Rote Zwerg, der kommt trotzdem näher und näher an den Stern Tau Ceti ran. In der Absicht, sich den Stern Tau Ceti als das, das ihm am wenigsten Widerstand entgegenbringt, vorzuknöpfen. Einmal die Brütersonne und verschiedene Planeten, die sich beim Stern Tau Ceti auf ihren Umlaufbahnen vorfinden lassen.

Sicherlich wird, was das angeht, den Gas- und Flüssigkeisplaneten der Marke Neptun, Saturn, Jupiter, Venus der Vorzug gegeben.

Was da beim Stern Tau Ceti passiert - ob da das im Proxima Centauri-Systemischen irgend etwas davon mitkriegt?

Was das in Proxima Centauri merkt, eigentlich gleichgültig. Das eine kann wohl nicht viel dagegen unternehmen, daß sich da dieser eine Rote Zwerg, lediglich mehr zwei Lichtjahre von dem Stern Tau Ceti weg rumtreibt, immer weiter an den Stern Tau Ceti heranschiebt.

Tatsächlich sollte das im Proxima Cenauri-Systemischen glücklichsein, wenn dafür der Erdstern Sol übrigbleibt.

Der Erdstern Sol, bei dem es sich jedoch auch nicht so ohne weiteres sagen läßt, was mit dem noch sein wird. Schlußendlich sieht da der Erdenmensch, der an den Teleskopen, eine Sonne herankommen. Vereinzeltes Sonnenähnliches, ganz ohne jedes Planetensystem um sich rum und so. Berechnet hat man die Reisegeschwindigkeit dieses sonnenähnlichen Gebildes, teilt in Wissenschaftsartikeln davon mit, daß die Anreise noch kraus zweihundert Milliönchen Jahre dauern wird, bis diese Schein-Sonne vor Ort beim Erdstern Sol, eingetroffen sein wird.

Um wohin zu wollen? Richtung dem Stern Tau Ceti und dessen Rotem Zwerg, der in zweihundert Millionen Jahren dem Stern Tau Ceti noch unmittelbarer sein wird? Oder - hinein nach Proxima Centauri, sich der Proxima Centauri-Anlage dazuzubegeben? Nach dorthinein zu machen, wo der Rote Zwerg Proxima A hockt, allem rundherum die Mitte sein will.

Oder bewegt sich das Angereiste denn nicht lieber hin zum Erdstern Sol? Sich in das Systemische des Erdstern Sol hineinzuwerfen? Die Oortsche Wolke und deren Planeten-Primbaborium zu durchstoßen - und ...?

Und was ...?

Was ist das denn dann, wenn in der Folgezeit der Stern Tau Ceti und der Erdstern Sol nirgends mehr aufzufinden sind? Im Grunde sind anschließend nur mehr die Roten Zwerge, die hier das Spiralarmumfeld bilden. Denen dazu: die 20er-, 30er-, 40er-Löcher. Das lange als Schwarze Löcher Beschriebene. Was heißt, harmlos, unscheinbar tuend, daß sich etwa der eine Rote Zwerg, heute beim Stern Tau Ceti, sich lediglich noch an Proxima Centauri heranmachen kann. Vielleicht, nachdem sich dieser eine Rote Zwerg hier vor Ort ein wenig besser orientiert hat, das Schwere-Gewicht von Proxima Centauri haarscharf kennt. Deutlicher was den Gegenüberliegenden wahrnimmt, genauer um die Schweren-Werte des Kollegen Bescheid weiß.

Weswegen?

Um was für ein Problem könnte es sich an der Stelle handeln? Eventuell beweisen die Messungen von Erdenweltwissenschaftlern etwas. Die Wissenschaftsleute, die was von massearmen Roten Zwergen fabulieren. Während sie zwischenzeitlich etwa exakt errechnen, daß Sagittarius A, das Schwarze Loch in der Mitte der Galaxie Milchstraße, vier Komma drei Millonenen Sonnen schwer ist. 

Demnach - es ist nicht so einfach, das Ding mit den Roten Zwergen. Täuschen wollen die die Landschaft. Getrickst wird, was das Zeug hält. Das eigene gravitatorische Gewicht wird nicht notwendigerweise der Umwelt, dem Milieu zugegeben. Die Situation bei den Schweren, mit denen man unter Umständen in der Lage ist, die Oberhand über den Nachbarn zu gewinnen.

Lieber verbirgt, verheimlicht ein Roter Zwerg, wie viele Sonnenschweren er unterwegs hat.

Trotzdem: das in Proxima Centauri, das sollte heute noch unter zwanzig Sonnen schwer sein. Sonst würden Wissenschaftler einem erläutern, daß man ein Schwarzes Loch in der Nähe hätte. Man bespricht allerdings des weiteren einen Roten Zwerg und dessen Situation.

 

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