Noch nicht viele in der Stimmung
Der Ehrgeiz, etwas aus sich machen zu wollen, muß erst vorhanden sein. Zunächst mal ist die Erdenbescheinersonne in eine neue Brennphase eingetreten. Als ob sie noch ein Weilchen so weitermachen möchte, wie sie im Moment dran ist.
Passiert zwischendurch nichts Aufregenderes, tut sich bis auf weiteres nichts an der Sonne.
Beim Stern Tau Ceti, halb so alt wie der Erdstern Sol, ist das sowieso der Fall. Da geht's gar nicht anders. Am Stern Tau Ceti ist das unter der Sonnenkorona in keinster Weise so weit, wie es am Erdstern Sol sein dürfte.
Eigentlich befindet sich der Stern Tau Ceti in den gegenwärtigen Galaxie Milchstraße-Spiralarmzeitein im Matt. Angesichts des Finster-Roten Zwergs in der Zwei-Lichtjahreradiusumgebung könnte man sogar von Schachmatt sprechen.
Lediglich der Erdstern Sol könnte noch einen gewissen Funken, neue Lebensgeister entwickeln, sich deswegen an der Matt-Stellung eine Kleinigkeit ändern.
Trotzdem: nichts als die dauernde Daherbrüterei zeigt der Erdstern Sol vor. Mit dem, daß gewissermaßen auch noch weitergemacht werden will, ist das zu glauben, über das Wissenschaftsleute unterrichten. Vielleicht, damit sich keiner am Erdboden drunten über allzu viel zu erregen hat. Beim Dahinleben keine unnützen Gedanken an die Sonne verschwendet. Darauf, daß man, zu allem Überfluß, auch noch die Sonnenscheibe im Blick haben sollte, auf diese aufzupassen hätte.
Wiewohl der Erdstern Sol etwas ist, an dem sich an und für sich im Heutigen zu jeder Sekunde was wandeln könnte.
Nur beim Stern Tau Ceti, da kann man das, was am Erdstern Sol längst wandelbar ist, schlicht vergessen, Der eine Stern Tau Ceti, der noch mal dasselbe Weilchen an Zeitrahmen des Voranbrütens für sich bräuchte, wie er im Heutigen an Sternenalter präsentiert.
Und das an einem Galaxie Milchstraße-Plätzchen, in dem sich im Lichtjahreradiusrund schon vor einem Weilchen eine Sonne nach der anderen aufschlug.
Eine wahre Kaskade explodierender Sterne müssen irgendwelche Augen, Sinnesorgane HIER in diesem Sprialarm der Galaxie Milchstraße in der Wahrnehmung gehabt haben.
Wofür es im Grunde auch einen schlagenden Beweis gibt. Zumindestens dann, möchte mam nichts für sich selber unterschlagen.
Jene zahlreichen Roten Zwerge, Schwarzen Löcher, die man sich tümmeln sieht, beweisen vieles. Nach hierher die Minimalfläche wird richtiggehend gedrängelt. Nahezu dicht an dicht; gegenüber den anderen verknappt man so die Umgebungsfläche immer mehr.
Wie es einem auch mal gesagt wird.
Wie es da rundgeht, ist bald noch der eine Rote Zwerg am zunächst befindlichen Roten Zwerg dran. Oder dieses, jene Schwarze Loch an einem Nachbar-Schwarzen Loch.
Direkt, daß alle fast schon jetzt damit loslegen könnten, aufeinander zuzumachen. Bei der Frage: Worauf wartet man denn?
Schließlich wird es kommen, wie es kommen muß. Daß man gegeneinander übergriffig werden wird.
Vor was scheut man denn zurück? Was tut man sich weiterhin nicht allzu viel an, wenn man sich, sobald man bei dem einen mickrigen Spiralarmfleckchen mit zwei übriggebliebenen Sternlein der Normalkategorie drangekommen ist, ALLES miteinander treiben wird? Ohne jede Hemmung.
Obwohl der Erdstern Sol und der Stern Tau Ceti, an und für sich an-, hin-, bereitgestellt sind, für das, das sich in Proxima Centauri plaziert. Nur, darauf wird dann sicher keine Rücksicht genommen. Wie überhaupt die Rücksichtslosigkeit umfänglich vor Ort Platz nehmen wird.
Nur - scheinbar, im Augenblick ist DAS noch nicht der Fall. Von Ausnahmen abgesehen, ereignet sich nirgends viel. Da kann man sich beherrschen. Die meisten auf alle Fälle beherrschen sich. Von aggressiver Tollheit ist weithin nichts zu merken. Größtenteils ruht man in sich. Das einzige Deutliche: Auf Kurs wird geblieben, nicht ausgeschert.
Der Erdstern Sol, der Stern Tau Ceti, zwei letzte Sahneschnitten, dem Roten Zwerg in Proxima Centauri zugeteilt. Oder was?
Alte Verteilungsweisen, die im Gegenwärtigen allerdings kein Stückchen mehr irgendeine Bedeutung haben.
Wie es ausschaut, sind da die Roten Zwerge, Schwarzen Löcher bloß noch nicht so recht in die Stimmung geraten. Es scheint eine Scheu, Sperre zu geben. Eine Hemmschwelle, die überwunden werden muß. Zumindest von den meisten im großen Haufen.
Die Mehrzahl, die DAS noch nicht so will. Das, das dann zwingend passieren wird. Bei der Tatsache, daß dem Geschehnis dann auch nicht mehr leicht zu entkommen sein wird. Dem Sachverhalt, daß das, das man in sich abbildet nicht das Siegreiche sein muß. Sondern unter-, vergeht. Ein für allemal kann man der Vergangenheit angehören.
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