Wo kein Ende in Sicht ist
Mehrere Milliarden Jahre hält das Leben auf dem Planeten Erde nun an. Beinahe pausenlos war und ist der Blaue Planet bevölkert; von einer Pflanzen- und Tierwelt. Die mit einer bestimmten DNS daherkommt, die eine andere, frühere ver-, zurückgedränht hat.
DAS andere, es ist HIER nicht. Allerhöchstens noch woanders. Wabert da was im Ätherischen rum.
Zwischendurch ist es, so wie es auf der Erdkugel zugeht, durchaus komisch. Weil, überlegt man sich die Angelegenheit kurz mal, bei der der Erdstern Sol, der Sonnen-Körper, das ist, wo der Haupt-Spieler, DER Interessierte sitzt. Alles der Systemwelt, das der Erdstern Sol weiterhin irgendwie hegt und pflegt. Gesichert wird und auf seinen Umlaufbahnen gehalten.
Worin sich ein Sinn und Zweck birgt. In erster Linie dürft es der der Präparation sein.
Alles, das sich also vorbereitend vor Ort aufhält. Auf einen wesentlichen, einschneidenden Moment abzielt: dem der Super Nova. Dem Korona-Aufschlagen. Zwingend, daß schließlich mal alles in dem gipfeln wird. Mit dem das im Kern der Sonne, so eine Art thermonuklearer Schmelz, von dem eine Menschenseite momentan noch nicht allzuviel hält, zum Vorschein kommt. Währenddessen all das Unwichtige am althergebrachten Sonnenstandort in einem Momentchen von dannen fliegt. In die Umgebung hinein wegspritzt.
Kurz gesagt, man gewahrt, wenn man tagsüber hochguckt, die scheinende, mehr oder weniger gleißende, soweit alles wärmende Sonnenscheibe. Ohne sich viel Kopf über die Sinnhaftigkeit des Gesamten zu machen. So bei der Frage, was ist eigentlich der Hintergrund von all dem. Nur, nichtsdestotrotz hat man seine Vermutungen, hängt diversen Glaubenswelten an.
Aber sonst ...? Man lebt sein Lebensweilchen, und dann war es das wohl. Wogegen nichts zu unternehmen ist. Man altert eben kraus daher. Mit jeder Sekunde, die vergeht, befindet man sich näher dran am Momentum des eigenen Ablebens. Was sollte für einen von Interesse sein, als zwischenzeitlich einigermaßen gut zu leben? Bis ...
Ist ja auch alles viel zu flüchtig, für einen. Kaum wahr. Eher nicht vorstellbar, daß die eine Sternenexplosion geschieht. Obwohl die was einwandfrei Erwartbares ist. Zwingend wird sie mal zu einem Geschehen werden Dann ist jegliches Irdische, das Milliarden an Jahren währte, ein Hauch gewesen. In einem Augenblick entfleucht.
Währenddessen etwas nach der Sonnenexplosion zurückbleibt, das selbst noch den ursprünglichen Sonnenstandort hält. Obwohl da von einer aus dem alten entstehenden neuen Sonne längst keine Rede sein kann. Zur Sonnenkonsistenz wird nicht wieder zurückgekehrt; die will das EINE keineswegs wiederhaben. Gebraucht wird DAS kein bißchen. Weil die Neuigkeit, die selbst noch in den Raum hinausgreift, die Räume der Nachbarschaft anfragt, das Interessante ist.
Das eine Sternenrestchen, dieses Überbleibsel, wie es so schon heutzutage im Systemischen des Erdsterns Sol ausschaut, hat das geradezu eine massive Grundversorgung. Einmal die Planeten Saturn, Venus, Neptun, Jupiter. Dinger, die selber mal eine Sternenentwicklung nehmen hätten können. Dann: die hochverdichteten Monde, halbe und ganze Planeten. Mittendrinnen mit dabei, Teil dieser einen Kulisse: Terra. Die Örtlichkeit, auf der es seit Milliarden von Jahren nur so kreucht und fleucht. Zigfach Leben hat es gegeben. Was immer auf dem Erdplaneten geschah, das mit dem Leben ist weiter- und weitergegangen. Das mit jenem irgendwie auch Energetischem hat und hat sich fortgesetzt.
Wie gesagt, auch das hat sich myriadenfach seine Milliarden an Jahresrunden gehalten. Wie eine Eins.
Mittendrinnen dabei heutzutage, seit kurzem eigentlich erst, eine Art Höhepunkt der Geschichte oder auch nicht: der Mensch. Eine Kreatur, die nochgerade mit Teilchenbeschleunigern umgeht, und irgendwie, weit entfernt ist die Anlage der Menschheit nicht, vielmehr ist es eine Menschenmöglichkeit, selber noch ein Verhalten wie die Galaxien an den Tag zu legen: der einen Zauberei, er wäre wirklich nachzugehen. Muß man sich vorstellen: noch aus dem Reingarnichts Materie, Zeug gewinnen zu können. Für so die menschlichen Aufbereitungszwecke bei schwindenden Planetenressourcen.
Schon der Wahnsinn, nicht? Demzufolge - wem ist das nicht klar? - an sich hält der Mensch sich für wichtig. Denkt bei sich, irgendwas Energetisches hätte man an sich. Das irgendwie nicht sterblich wäre, sondern sich erhalten müßte. Das, was einem da das Innerste eines Menschen etwa ist. Sozusagen jenes, das allgemein mit Seele umschrieben wird. Die Menschenseele.
Nicht abbringen lassen will sich die Menschenkreatur von solchen Gedankenspielen. Davon, daß nach dem Tod noch irgendwas weiteres existent sein müßte. Daß es das eine quasi nicht war, sein darf. Für den Erdstern Sol gilt das schließlich. Daß ... Alles geht am Stern kaputt, nichts ist an ihm nicht hinüber. Nach der Sternenexplosion. Selbst noch die gravitatorische Haltekraft geht flöten, merkt beizeiten, daß sie mit ein Teil von dem Kaputto ist. Deswegen, daß sie irgendwann anfängt, sich zurückzuziehen. Nach dorthin geht die Reise dieser Kraft, wo da noch ein thermonuklearer Schmelz sich vorfindet.
Ist das einem nicht der Clou?
Anscheinend genau auf das wird gewartet, was diese vergänglichkeitswillige Anzugskraft, die unterwegs ist, ein für allemal im Ausgangspunkt der Sternengeschichte zu vergehen, mit sich mitbringt.
Sprich, damit vergleicht sich die Menschenkreatur - nimmt DIE Idee an.
Daß nach dem Ende tatsächlich nicht Schluß sein muß.
Wie es aussieht, ist dort beim Stern ja nicht Schluß.
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