Das Antlitz eines Menschen
So als Planetenabkömmling, Galaxienausgeburt. Teil der Antimaterie.
Mithin als Lebewesen, aus dem Thermonuklearen geboren. Dabei auf der Seite befindlich, die sich auf das nächste Gegenüberliegende zerstörerisch auswirkt.
Der Erdstern Sol, dieser hätschelt, pflegt den Planeten Erde. Enttäuschend dürfte dieser Blaue Planet wirklich nicht sein, sondern etwas überaus Tüchtiges, Brauchbares, Nutzbringendes.
Eine Welt der Anziehung, eine, die mitunter ziemlich aushelfen dürfte, das Nahe und doch das auf der gegenüberliegenden Seite Befindliche, aufzuschlagen. Es deszuorientieren, dem eine etwas veränderte Ausrichtung zu verpassen. Um am Ende bei dessen Materialisation, Manifestierung ausgeholfen zu haben.
Schlußendlich dürfte alles auf der Erdenwelt daran mitbeteiligt sein, daß das Elementarteilchen, Kleinstpartikel, das üblicherweise durch einen hindurchschießt, verstofflicht, DIESER Welt anteilig wird.
Nach etlichen Durchläufen ist denn dafür die Präsenz von dem - HIER die Region.
Doch mitzukriegen. Geradezu DAS. Das, daß zwischendrinnen von A nach Z abgefackelt wird, niedergebrannt. Kaputt soll was gehen. Mit dem Ziel eines Resultats. Dem Transformer soll ein winziges Aschewölkchen entstehen. Eins, für sich gesehen, kaum der Rede wert. Bloß, wie gesagt, die Menge, die macht's, die Masse, die Aufhäufung. Daß Verarbeitungs-, Aufbereitungszwecke zu größeren Kleinigkeiten führen.
Chemie, Physik wird an den Tag gelegt, mathematisches Kalkül. Dinge, die wie berechnet, vorausgesehen geschehen. Irgendwas Hochgeladenes, das sich ohne größere Probleme entpackt. Wobei das schon myriadenfach war, daß, wenn das und das aufeinander trifft, bestimmte Reaktionen folgen.
Wenn man da also nach einem Sinn und Zweck des Erdendaseins fragt: Das ist DAS, dem alles und jedes am Planetenrund mit seiner Energetik dient. Das, das früherher erst mal als ein regionaler Unglücksfall begann.
Oder, es gab eine Art Ermüdung des anderen. Halbe Ewigkeiten her.
Nur, der Unfall, der ist im Gegenwärtigen bei den Galaxiengebilden zur Absicht, Methode geworden. Mit den Stasisblasen, mit denen Schwarze Löcher sich umgeben, wird von Schwarzen Löchern für ihre Vermehrung, Nachwuchs gesorgt. Die Sonnen, Sterne sind in den durchlässigen Stasisblasen die Äußerungen dieser Methodik.
Jede Menge Sternlein sind auch am Galaxienhorizont zu sichten. Im Grundsatz die Brut der Schwarzen Löcher. Als Sonne fängt jedes Schwarze Loch an; damit kann weltlich geblieben werden. Jede Sonne, die sich selbstverständlich zu einem Schwarzen Loch weiterentwickeln kann. Ist jedoch nicht immer die Selbstverständlichkeit: daß jedes Sonnengebilde es zu JENEM Besseren bringt. Zu einem höherratigen Sammelwesen, statt selber anteilig einer Sonenschweren-Sammlung zu sein.
Also, genauso wie die Einbrennersonne - nicht unbedingt mit dem Guten, Bekömmlichen, daß man als Erdbewohner für eine Gegenseite in Zusammenhang gebracht werden kann.
Nebenbei, nicht allzu viel Einfluß auf irgendwas, daß man an sich zwischenzeitlich hat. Allerhöchstens zu dieser, jener Erkenntnis kann man so nebenbei kommen. Außerdem ein bißchen in der Landschaft rumhöhnen.
Das kann man durchaus. Beispielsweise, indem man Sagittarius A, das Schwarze Loch in der Zentrale der Galaxie Milchstraße, fototechnisch wie einen überdimensionierten Hintern aussehen läßt.
Sicherlich etwas, das mit zur Eitelkeit des Homo sapiens rechnet. Schließlich hat man auf Erden andere Götter, bevorzugt Singularitäten, möglichst mit einem Menschenantlitz. So eins, daß Götterwelt zumindest unterwegs haben soll. Nach der Menschenvisage, daß man geradezu allüberall im Weltall fahndet. Dieses, daß man zu Gesicht kriegen möchte.
Oder - fahndet man nicht ohne Unterlaß nach irgendwas, das nach der Art eines menschlichen Wesens aussieht?
Um Gott loskreischen zu dürfen!
Im Gegensatz dazu, das nun aufgeschwollen Daherkommende, das man sonst Sagittarius A nennt. Sagittarius A, ein Schwarzes Loch, als so eines eins mit einem Loch. Folglich ein echtes A-Loch. Schlichtweg als A-Loch zu profanisieren.
Kein Begriff? Nicht die Lust, sich das vor Augen zu halten, daß der Erdenmensch am Schluß doch dem Antlitz Gottes nacherschaffen sein soll. Ein Menschengesicht, das dieser Gott demzufolge hat. Während man nun scheinbar die Perspektive gewählt hat, da was, das in der Galaxie Milchstraße-Mitte hockt, verallgemeinernd als ein höchst alltägliches Bläh-A-Loch zu präsentieren.
Und das, obwohl man als Mensch selber ein Stückweit näher dran ist an der Vergänglichkeit und manchen schmuddeligen hinteren Sachen. Trotzalledem ist neuerdings auf so Abbildungen ein breites, gedunsenes Hinterteil zu entdecken, als könnte, dürfte man wenigstens das noch, trotzig, voller Hohn, eine Darstellung in die Welt zu setzen, die ... Die die Menschenkreatur seltener für sich selber wählt.
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