Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

Die Erwähnung eines Ortes, an dem niemand gerne zufällig herumgestanden wäre

12. Oktober 2022 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #kleine Szenen

An den Erdpolen ist man nicht unbedingt auf der sicheren Seite, was geisterhafte Erscheinungen anbetrifft.

An den irdischen Polkappen scheint man das reale Treiben einer Galaxie wie der Galaxie Milchstraße am besten sehen zu können. Unternehmungen, die vermuten lassen, da ist eine Gegenseite dem Hiesigen HIER knapp gegenüber; selbst zur Feindseligkeit könnte das in der nächsten Nähe Befindliche glattweg in der Lage sein.

Das eine, das von der Galaxie Milchstraße Ausgeblendete. Dessen Blaufärbung, intergalaktisch zählt die nicht so viel. In größere Distanzen guckt der Mensch, wenn er es bei sich lieber bei der Nachtdunkelheit beläßt. Dann blitzt, blinkt das Licht, hat man es, wie in einem Brennglas.

Bleibt es beim schwarzfarbenen Hintergrund, ist alles wie eh und je.

Im Ewigen Eis sollte man Wahrscheinlichkeiten schon höher ansiedeln, als anderswo. Was des Gegenüberliegenden in der nahen Ferne mitkriegen zu dürfen. Aus dem Nichts Herausgeholtes, bereits bessser Manifestiertes aus der Kleinteilewelt, das einen persönlich durchaus treffen könnte.

Von dem her: daß niemandem nichts geschieht, daß da Dinge unmöglich wären, das sollte man im Ewigen Eis nicht unbedingt vermuten. Wenn man mit seiner liegnden, sitzenden, stehenden Gestalt doch eine gewisse Trefferfläche aufweist. Für den Zufalls-, Glückstreffer, der anderswo mit einem Lottogewinn gleichzusetzen wäre. Wie sich Das Glück eben immer wieder bei einem äußert.

Sprich, damit ist tatsächlich zu rechnen, daß bei einem oder mit einem doch Unerklärliches passieren kann, DORT, wo das Ozonloch einmal größer, dann wieder weniger groß ist. Ein Plätzchen, an dem man auch mal das Unmöglichste mit ins Kalkül miteinbeziehen sollte, nachdem bei ihm der Magnetismus ebenfalls nicht so ausgeprägt ist. Daß Schläge direkter ...

Denn: Jederzeit kann bei den weitläufigen Eisflächen irgendwas vorkommen, irgendein einem komisch erscheinendes Phänomen sein. Nahezu Schockierendes, mit dem auf der Erdenwelt normal keiner rechnet. Und doch ist dergleichen, mitzubekommen, daß Forscher gerade aus diesem Grund ins Ewige Eis abgereist sind: weil Diverses sein kann.

Dort, wo die Ozonschichten sich verdünnisieren, daß die unterschiedlichsten Geschehnisse nicht so recht berühmt werden. Weil die menschliche Besiedlung weniger flächig, dicht ist. Was nicht zu vieles Volk zu Mitbetroffenen, -leidenden werden läßt. Rührt sich eine Kleinigkeit, geht's ein paar weniger an.

Sonst würde man sich unter Umständen eventuell ein wenig stärker über dies und das aufregen. Nachdem man sich ein Ereignis durchaus vor Augen halten kann, sich Dinge zum Begriff machen. Denn, Forschenden im Ewigen Eis, denen spielt mmer wieder was Mysteriöses mit. Und ist das bloß, daß sie nach dem Betrachten eines Bohrkerns böse die Stirn runzeln. Sich das Unterschiedlichste fragen und überlegen. Etwa das, ob es vor Ort, wo man rumsteht, nicht eigentlich mal lebensgefährlich zuging. Angesichts von massiveren Eisein- und -durchschlägen, die einem die Betrachtung von Bohrkernen ins Bewußtsein bringt. 

Bei Forscherteams, daß demnach urplötzlich, wie aus dem Nichts, die Unheimlichkeit, -gemütlichkeit um sich greifen kann. Selbst die Todesaussicht kann im Beilauf in Betracht gezogen werden; zumindestens, daß einem das Herzilein zwischendurch durchaus mal rasend schnell schlägt. 

Am Ende jedoch ist das klar, daß man sich nicht zufällig vor Ort aufhält; der Beruf, er hat eben seine Risiken.

Um das zu wiederholen, man sieht es an den Spuren, Linien im Eis. Daß was losgehen kann. Obzwar die Abbildung früherer Ereignisse. Alles länger her; Heute ist Heute.  Trotzdem man sich so fühlen kann, wie auf der Autobahn. Die Autobahn, ein Ort, von dem man weiß, daß dann und wann die schlimmsten Unfälle geschehen. Der größte Wahnsinn ist möglich, selbst für einen, der selber vorsichtig fährt. Bloß, was nützt einem das, mit Bedacht voranzufahren, wenn ein anderer Verkehrsteilnehmer den Geschwindigkeitsrausch braucht und ohne Rücksicht auf Verluste aufs Gaspedal tritt? Dabei kann so einer auch die Kontrolle über sein Fahrzeug verlieren.

Nur, was soll's? Bisher hat man davon immer nur in der Zeitung gelesen ... Es waren andere Leute, die da den Kleinigkeiten nahe waren. Während man durchaus ein wissender Forscherkreis ist. Um doch ab und zu nervöse Zuckungen abkriegen zu können. Leicht wird man unkuhl, gerät mal ein bißchen ins Grübeln.

Und dann - plötzlich, gab es was. Daß bei einem Wissenschaftstrupp in Echt eine Szene losging. So die Eisanhaftung an einem aus der Erdatmosphäre eingeholten Wetter-, Experimentalballon, das wegspritzte.

Geradezu anlaßlos.

Bei einer Geschichte, an der festzuhalten ist, einiges, das scheinbar aus den Augenwinkeln mitgekriegt werden konnte. Als wäre da das spukende Schloßgespenst einen Moment körperlich manifestiert zu sehen gewesen. Man stelle sich vor. Hätte man mit den Äuglein die Präsenz einer Körperlichkeit in der Wahrnehmung gehabt.

Hui!

 

------

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post