Ein Lineal als Hilfsmittel
Seit der gegenseitigen Annäherung - viel zu nahe, gefährlich nahe an sich ran, die Galaxie Milchstraße und die eine Kleine Magellansche Wolke. Seitdem umarmt, wiegt man sich. Hält sich gegenseitig fest.
Sprich, daß die Galaxie Milchstraße nach der Kleinen Magellanschen Wolke hinüberlangte und daraufhin ebenso nach der Galaxie Milchstraße gelangt wurde - seit diesem Moment ist eins die Tatsache: eine Zäsur hat's gegeben. Eine, im Grunde eine Exklusivität für die Galaxie Milchstraße.
Die Kleine Magellansche Wolke, bei dem, was SIE ist, läßt SIE alles kalt. Die Kleine Magellansche Wolke chillt, voll das Kuhle.
Die Galaxie Milchstraße, SIE alleine hat die Sorgen, Kümmernisse. Für die Galaxie Milchstraße bedeutet jede Szene rundherum - Große Magellansche Wolke, Andromeda Nebel -: es steht die Anzeige auf Weltuntergang, die größtmögliche Katastrophe.
Wobei bei dem Thema auf die Große Magellansche Wolke gesetzt werden muß. Die Große Magellansche Wolke ist die Übersetzung für das Wort Ärger.
Die Große Magellansche Wolke, die muß DAS eine denn sein, mit dem zurechtgekommen werden muß. Bloß, wie?
Die Große Magellansche Wolke, die ist das, selbst mit dem Andromeda Nebel könnte sie zurechtkommen.
Früher oder später muß schließlich auch in der Hinsicht mal was vorkommen, geschehen. Daß man sich größer ins Gehege kommt. Daß, in aller Privatheit untereinander, gewisse Dinge einfach passieren. Was sein muß, muß sein.
Schlußendlich hat man die Bekanntschaft bereits vor längerem gemacht. Ist sich das Traute.
Gut sollte man das in Betracht ziehen: Am Ende ist die Große Magellansche Wolke bei der Galaxie Milchstraße eingetroffen. Was Wissenschaftsleute auch als Rechenmodell auf ihren Großrechnern haben. Das, daß sie eintrifft, die Große Magellansche Wolke, bei der Galaxie Milchstraße, während die sich mit der einen Kleinen Magellanschen Wolke umtut, großspurig mit dieser Kleinen beschäftigt.
Sobald das ist, daß die Große Magellansche Wolke Ankunft hat, hat alles, was die Galaxie Milchstraße ausmacht, seinen Schlußpunkt erreicht. Dann ist Endspiel für die Galaxie Milchstraße.
Das einzige, was die Große Magellansche Wolke dafür anstellen muß, den Punkt ans Satzende zu setzen: in einem Kosmosmomentchen über die Galaxie Milchstraße drüberzuschwappen.
Der Erdenbürger kann das bei seiner Fotoware noch viel besser gewahren, was hier die Angelegenheit ist. An sich braucht der sich dafür lediglich die Bildaufnahmen unvoreingenommen zu betrachten. Das in die Sicht zu kriegen, was zieht.
Die richtigen Fotos. Denn hintendran an der Kleinen Magellanschen Wolke hängt gleichzeitig auch die eine Große Magellansche Wolke, die zwei Zugpferde hat.
Dann sieht die reale Szenerie jeder interessierte Mensch. Wird den Bildszenen nun mal das gestattet, daß sie wirken dürfen.
Man muß allerdings dazu in der Lage sein, das EINE, das auf den Aufnahmen interpretieren zu können oder zu wollen. Bei dem Glück, daß da wirklich eine Kleinigkeit für die Augenbetrachtung zu gewahren ist.
Etwas, das üblicherweise voll unsichtbar ist, sich trotzdem auf die Fotodatei bannen ließ.
Das eine, das sich zweimal in die Länge zieht, sich dehnt und dehnt.
Man kann sich darüber aufklären lassen. Wie das Lineal anzusetzen wäre.
Jenes eine Gummiband, mit dem die Galaxie Milchstraße und die Kleine Magellansche Wolke miteinander verbandelt sind. Und dieses, das die Kleine Magellansche Wolke mit der Großen Magellanschen Wolke verbindet. Lang und länger, daß da was seine Ausdehnung nimmt.
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