Nichts zu retten als die Existzenz
8. November 2022 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #kleine Szenen
Auf alle Fälle passiert drinnen in der Großen Magellanschen Wolke etwas mit der Galaxie Milchstraße. Sicherlich als eine Geschichte formulierbar, für die Galaxie Milchstraße alles andere als angenehm, vorteilhaft.
Für den Fortbestand von allem, was die Galaxie Milchstraße ausmacht, wird innerhalb der Großen Magellanschen Wolke zu einhundert Prozent nicht gesorgt.
Was das ist, wie der Hase laufen dürfte, auch nicht so schwer, darauf zu kommen: Die Galaxie Milchstraße erst mal in einer fremden Umgebung. Der Nachschub, irgendwann wird Sagittarius A - ein Schwarzes Loch, das sich umfänglich nähren muß - davon abgeschnitten.
Genauso, wie all die restlichen Schwarzen Löcher, die sich derzeit innerhalb der Galaxie Milchstraße aufhalten, rumtreiben.
In der Großen Magellanschen Wolke lernen die Galaxie Milchstraße-Schwarzen Löcher die Unfreundlichkeit einer prekären Lage für sich kennen.
Sprich, von mal zu mal weniger füttert Sagittarius A im Innern der Großen Magellanschen Wolke an. Das heißt ... Am Ende erfährt Sagittarius A, derzeit das größte Schwarze Loch, die Zentrale der Galaxie Milchstraße, nichts als Agonie, Desorientierung, Verzweiflung, Hunger, bis hin da dazu: die handelsüblichen Zerfallsprozesse der Radioaktivität, die einsetzen.
Ein Ding, wie es viele Menschen auch auf Erden erfahren, kennenlernen. Schließlich kann man auf dem Erdplaneten auch nicht von Luft und Liebe alleine leben. Man hat einen tagtäglichen Nahrungsbedarf. Bleibt bei dem Thema die Proviantlage aus ... Nichts währt allzu lange. Hungrig kann eine irdische Kreatur länger sein als durstig.
Was heißt, Sagittarius A muß auf der Heimatfläche der Großen Magellanschen Wolke die Flucht ergreifen. Zu guter Letzt dieses Vermögen haben, rechtzeitig noch aus der Großen Magellanschen Wolke entkommen, ihr fliehen zu können. Was als allererstes bedeutet, Sagittarius A muß sich frei machen, Ballast abwerfen. Im Grunde die gesamte jetzige Ausdehnung der Stasisblase, die Galaxie heißt, aufgeben. All das vom Rest HIER hinter sich zurücklassen.
DAS, sowieso das, das Sagittarius A an sich eigentlich jederzeit wiederhaben kann. Das, daß Sagittarius A eine neue Blasenwelt bei Sonne, Mond und Sternen ausbildet. Quasi, alles ganz neu bei sich, das Altvordere, das war mit Sicherheit nett, aber ... Wenn's nicht zu be-, erhalten war ...
Die Hauptsache, es bleibt bei Sagittarius A bei den vier Komma drei Millionen gesammelten Sonnenschweren. Vom übrigen braucht Sagittarius A nicht allzu viel.
Ab und an wird dergleichen in der Sternenobservatorien auch beobachtet: nur ein nacktes, entblößtes Schwarzes Loch, sonst nichts weiter.
Irgendeine Vorgeschichte hat so ein Schwarzes Loch demnach, eins, mit nicht viel mehr mehr auf der galaktischen Reise, als der ureigenen Lichtschlucker-Schwärze und dem Gewicht einer aufgehäuften Schwerensammlung.
Während Wissenschaftsleute schon mal fototechnisch ein Schwarzes Loch vorzeigten, dessen Schwarze Loch-Dimensionierung die Dimension der das Zentralgebilde umgebenden Stasisblase um einiges überstieg. Worüber sich gewundert wurde, wie es das geben könnte.
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