Die brutale Unverbrüchlichkeit vergangener Zeiten
Vieles, das man im Kosmos allerhöchstens durch ständige Beobachtung gewahren kann. Bei hochgeschwinden Abläufen, Ereignissen, die einem nur wegen den unterschiedlichsten unendlichen Weiten wie in Zeitlupe vorkommen.
Ansonsten hätte man Dinge zu erfahren. Die, wäre man wo näher dran, für einen nichts als ein einziger Schrecken wären. Denn, es gäbe für einen etwas Böses zu entdecken. Vor allem das, wie hochgeschwind und mit welcher Wucht Ereignisse auf der Kosmosstrecke tatsächlich ablaufen. Irre, wie da die Abläufe sind.
Lediglich die eine gewisse Distanz ist es, die für ein Weilchen Schutz bietet. Dieses eine Glück, nicht zwischen die Mahlzähne zu kommen.
Denn, unsäglich, brutalstmöglich, wie da Tempo gebolzt wird. Wie in der Nähe Befindliches versucht, massiert massiv auf Gegenüberliegendes über-, zuzugreifen. Sich darauf auszuwirken.
Demzufolge, manches, daß man so eventuell nicht gerne sehen mag. Eine Erkenntnis sich lieber spart. Anderes sich nicht vergegenwärtigen will. Kurz der und der Menschenblickwinkel, den man sich zu erhalten versucht. Daß einem die und die Sicht auf Wahrheiten und tatsächliche Begebenheiten verstellt bleibt, fast eine Hoffnung.
Zwischenzeitlich kann man sich so Galaxie Milchstraße-Geschehnisse auch als Rechner-Animation ganz gut einrichten.
Nur ...
He, Rechnerzeug ist eine Spielwiese, läßt sich variieren.
Je nach dem jeweiligen Gusto und Geschmack. Sozusagen, wie man Kleinigkeiten mag, eben gerne hat, Verhältnisse bevorzugt.
Um nicht zu sagen, es ist am Rechnermodell gestattet, alle möglichen Geschehnisse mal kurz nach eigenem Gutdünken durchzuspielen. Beliebig oft ist zu variieren.
Geradezu hat man irgendwann ein Brauser-Spiel für sich entwickelt, das keinerlei Realitätsbezug mehr haben muß. Beispielsweise mit dem, daß da mal die Große Magellansche Wolke über die Galaxie Milchstraße drüberschwappt, diese für alle Ewigkeit schluckt. Daß die Galaxie Milchstraße zum Teil einer Geschichte wird - Es war einmal ....
Spielt man an der Konsole, nutzt man dafür wenn möglich auch einen Joy Stick. Und das mit dem Spaß-Stöckchen, das sagt aus, man will auch mal seine Freude an der Spielerei haben. Selbst am geschichtsträchtigsten Ort kann man für Abwechslung sorgen. Ist doch nicht verboten, mal abwechslungsweise wen anderen als Sieger aus einer Schlacht hervorgehen zu lassen, oder? Auf der Spieleebene bleibt die Galaxie Milchstraße denn nicht von der Großen Magellanschen verschluckt, sondern kommt bald wieder aus der argen Wolke herausgeschossen.
Klar, oder?
Einem Spielenden, dem kann das echt passieren, daß er seine eigenen Protagonisten hat. Möglicherweise eine Spiralarmgalaxie, einen Erdstern Sol als den Mittelpunkt von allem.
Wobei der im Spiel in der Lage ist, jeden Wirklichkeitsverlauf der Spielewelt zu ändern. Alles ganz nach dem jeweiligen Tagesgeschmack, wie da die Gefühle sind. Wie in einer Fußballanimation bei haufenweise Mannschaften. Da holt dann nicht das Team die Meisterschaft, den Pokal, das langweiligerweise viel zu oft in Echt gewonnen hat. Sondern eine mit viel schlechteren Spielern und bei Spielverläufen, die man selber gelenkt hat. Bei der Fußballanimation, die man sich nach Hause geholt hat, räumen die von einem erwählten Spieler jeden Gegner weg. Auch die wirklichen Meister-Mannschaften.
Das klappt mit Sicherheit auch auch auf einer kosmischen Spielwiese, hat man erst Sympathien für etwas entwickelt. läßt es die Helden-Position einnehmen. Um seine eigene persönliche Wirklichkeit mit dem dazugehörigen Mythos zu schreiben.
Schließlich ist die Realität oftmals dauertrist, kennt nur einen Verlauf. Oft genug kennt der Realitätsbezug nur einen unromantischen Ausgang. Selber hätte man es kaum in der Weise ausgehen lassen.
Für alles und jedes im Kosmos darf man das mit der Langeweile in Betracht ziehen: daß man kaum auf Sachverhalte Einfluß nehmen kann. Die Spielausgänge, im Grunde sind sie für einen fixiert.
Nur, vorm Monitor, dort bei den Bewegtbildern, ist das mit der brutalen Wirklichkeit anders. Man kann zurücksetzen, sogar auf Anfang setzen. Ganz nach Belieben. Wenn einem das gekaufte Spielexemplar nicht ganz selbstverständlich ganz von vorne anfangen läßt. Immer wieder. Selbst der beste Spiele vorbei-Held, der findet sich aufs neue ein, kann weiterüben. Bis irgendwann der Durchlauf klappt. Bei der Spielerei ist das gestattet.
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