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Blog von TeddeMehr

Vorbeigerauscht, überholt

6. Februar 2023 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #rundgehen

Könnte schließlich sein, daß man dann und wann Information benötigt, wenn man aus der Simulation zurückkommt. Daß man Orientierung braucht, weil DORT alles so anders ist wie HIER.

Dann ist vielleicht derjenige gefragt, der sich weiter mit den wahren Begebenheiten auskennt. Bei den harten Fakten.

Zumindestens dann, zeigt er, sie, es sich unbeteiligt, hat sich sein Wissen um die tatsächlichen Hintergründe noch bewahrt.

Eine Person, der weiter klargeht, was Sache ist. Daß im Grunde ganz was anderes die Realität ist, sein wird. Weil da eine Ebene die Spielewelt mit ihren durchaus mal vielschichtigen Notwendigkeiten ist, die jedoch anderswo kaum zur Möglichkeit wird. Daß man sie mitunter sogar vergessen könnte; auch aus Lust an dieser Vergeßlichkeit.

Während am Bildschirm etwas zu sehen sein ist, das schlicht nirgends besprochen werden müßte. Weil es zeitig ausgestorben ist. Weg sein wird. Von den Dinosauriern hat man auch nur noch die Hühner und die restlichen Vögel vor Ort. Trotzdem erklärt man jedermann erdenweltweit, daß die Dinos untergingen.

Heißt, man mag die Dinosaurier-Filme. Die Vogelwelten sind einem zu langweilig. Wie man DAS für sich in der Vorhand hat, das man für sich in der Simulationsszene erwählt hat. Dafür, daß man die Reise ständig neu und geübt weitergehen läßt. Da mittels Joy Stick was in der Gegend rumlenkt. Etwas am Monitor Gebliebenes. Mit dem umzugehen einfach Lust macht, wie der Mittelstürmer, der Tor um Tor schießt, von einem selber gelenkt.

Jegliches, daß sich bei Monitorwelten, abändern, anders fortsetzen läßt. Ganz beliebig. Einfach, weil für den Spielenden die besagte Tristesse, die alternativlose Eintönigkeit der Komsoswirklichkeit, nicht länger einsehbar war. Dieser schlimme Zwang zu Realitäten. Andere, alternativere Horizonte kennt wer, was die Chancen wären. Nochgerade als jemand mit abweichenden Geschmack. Schon mal den Urknall, den hat man irdisch ohne Rücksicht auf Verluste vornedran. Um die Tausendsten Schlupflöcher weiß einer Bescheid, der dem keine Einsicht entgegenbringt, warum Gelegenheiten, wenn sie gegeben waren, nicht genutzt wurden.

Sprich, glattweg könnt's tatsächlich sein, daß man für sich auf der Hauptrollenscheibenweltebene den besagten Erdstern Sol als das mit dem Heldenstatus erwählt. Der Erdstern Sol, an sich nichts weiter als jedes x-beliebige taube Sternlein. Nichtsdestotrotz geradezu jetzt in diesem Galaxie Milchstraßen-Augenblick längst ein schlimmerer Glücksbolzen. Beinahe jemand, der Mutti Sagis' Schutzhand schon in Gebrauch hatte. Der dauerbrütende Erdstern Sol, ungeheuer das, das mit dem Gustav Gans-Effekt bei ihm. Des öfteren, im Grunde genommen.

Müßte man nur noch den Plan haben, weshalb DAS Gustav Gans in Aktion sein darf. Denn jenem, dem Erdstern Sol, dem muß immer weiter und weiterhin ausgeholfen werden. Fast ein Glück ohne Ende braucht der Erdstern Sol. Schwer es verständlich zu machen, in einer vor Eiseskälte starren Kosmoswelt, daß das Glücksmoment mehrmals ... Als ob einer zwei-, dreimal in der Lotterie gewinnt.

Der Grund, weswegen der Erdstern Sol noch weiterbrüten darf, in der Landschaft rumgleißen, könnte ansonsten kaum unverständlicher sein. Ein Kernschmelz-Seelchen, eins unter der Sonnenkorona, das einfach nicht zur Welt kommen will. Das Küken unter der Eierschale. So schon kuschlig behaglich ist es DEM momentan, im Brutkasten. Warum sollt das denn sein, die Eischale aufpicken? Weshalb die Super Nova wollen, explodieren, die Korona davonfliegen lassen? Macht alles doch Last und so. Muß nicht sein, wenn nichts MUSS. Muß auch nicht, es ist neue Brennphase, sagten Wissenschaftler letztens.

Alle möglichen Ereignisse, die in der Galaxie Milchstraßen-Vergangenheit bisher stattfanden, am Glücksstern - dem Erdstern Sol - geradezu spurlos vorbeigegangen. Beispielsweise das, stellt man sich das mal vor, der letzte Anruf heraus aus Proxima Centauri, als der erfolgt ist. Der Erdstern Sol hat's mitgekriegt, hat sich bedächtig auf den Weg begeben. Um dann zu merken, was anderes hat sich besser beeilt. Bei erhöhtem Tempo ist es am Erdstern Sol vorübergerauscht, hat sich hineingeworfen, rein ins Proxima Centaurische.

Der Erdstern Sol jedoch, der hatte DAS als Sachlage: MUSSTE außerhalb von Proxima Centauri innehalten, verharren.

Nicht nachvollziehbar, diese Begebenheit? Obwohl alles zeitlich noch ziemlich nahe beieinanderliegt. Gewissermaßen, ein älteres Sternlein als der Stern Tau Ceti, jedoch ein klein wenig jünger als der Erdstern Sol. Das eine Besagte, das sich übereilte. Damit, hineinzumachen in Proxima Centaurische.

Gar nicht mal so lange her. Wobei ein Spielwütiger an der Konsole sich dieses Sonnengebilde wohl weniger als Protagonist erwählen mag. Denn, es ist klar, es ist der Erdstern Sol der sich im Sichtbarkeitsbereich rumräkelt. Wobei Wissenschaftsleute im Systemdurchmesser von Proxima Centauri beim Roten Zwerg Proxima A jüngst keine Sonne mehr leuchten sahen. Jedoch eine Anzahl an Planeten, die man statt dessen abzählte. Ein Planetensystem, das beim Roten Zwerg Proxima A, geradezu so vollzählig wie sich eins beim Erdstern Sol auffinden läßt. Dort, wo der Erdstern Sol nicht vermißt wird.

Trotzdem, am Rechner kann man das Sonnengebilde mit Sicherheit wiederauferstehen lassen, das, das sich beeilte, am Erdstern Sol vorüberzugelangen.

Da ist was in der Gegend rumzurechnen, Planeten und eine abhandengekommene Sonne kann man in Verbindung bringen. Womit man eventuell darüber Bescheid gestoßen kriegt, wann das nächstemal der Ruf aus Proxima Centauri schallt.

 

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