Was zu blicken ist
Worin immer eine Behinderung besteht, daß die Voranreise auf der Strecke stockt. Ob sie aus eigener intergalaktischer Malaise resultiert, Ermüdungszuständen oder so. Oder, ob da irgendwie ein Parcours den wie naiv Voranknatternden entstand, die Galaxien-Bande kann sich mit Gigamegahypertonnen Nuklearmaterial den Weg freiballern. Manchmal mehr, manchmal weniger vonnöten.
Schwerst bewaffnet, wie jede einzelne Galaxie ist. In jeder Hinsicht, daß auf thermonukleares Material gesetzt wird, daß es bloß einen Zündfunken als Anlaß braucht, mal so richtig als Ladung hochzugehen. Im einzelnen, als ganzes Stück. Jede Single-Galaxie kann es inigermaßen krachen lassen. Bloß, wenn es mal in Summe ballert, weil es die Intergalaktischen zu einer besseren Zusammenkunft bringen ...
Aber, selbst wenn die letzte Galaxie der unendlichen Aufreihung am Ende irgendwo hineinkracht, und mal in die Binsen gehen sollte - bleibt das Problem, daß sich die Stäube des Explodierten bei den Schockwellen der zigfachen Explosionen herumverteilen.
Wovon einem die Geschichte mit dem Urknall einiges mitteilt, wie maßlos es da zugehen kann. An einem schnöden Plätzchen.
Nicht zu sagen, zu allem Überfluß, die Explosionswellen, tief, daß sie von Stellen aus, wo immer, praktisch nach überall hin herumverlaufen.
Daß sich die Exklusivfrage stellt, wodurch werden schlimmere Verläufe angehalten.
Was stoppt den Wellenverlauf ab, daß nichts nur immerzu verheerend voranläuft, sich als Kaputtschläger auswirkt?
In jedem Fall ist für jede Menge Schadenswirkung gesorgt, auf freier Kosmosquadratur, entweder im Beilauf oder unmittelbar.
Daß ... Daß DAS eine Art Krankheitsverlauf für das fluoreszierende Bläuliche ist, nicht von schlechten Eltern. Ein Horror. Schrecken hoch zehn.
Weswegen das ja ein interessanter Gedanke ist, daß die Große Magellansche Wolke so etwas wie eine Freßzelle von Kosmosdimension sein könnte. Sich dazu hinentwickelt hat.
Die Große Magellansche Wolke, die im Gegenwärtigen ein Ausmaß erreicht hat HIER im Rund. Ein Wahnsinn.
Wobei die Große Magellansche Wolke ein in sich geschlossenes Stasisblasensystem sein dürfte, das dafür Sorge trägt, daß nicht mehr als nötig die Innenwelt verläßt und sich prekär auf die Umweltlichtjahrelandschaft auswirkt.
Sozusagen, ein galaxienähnliches Teil, die Große Magellansche Wolke. Eins mit Übergröße und gleichzeitig zu Einschluß fähig.
Dem Widersacher, der dem die Antimaterie widerstrebt, wäre etwas wie die Große Magellansche Wolke fast ein Mittel der Wahl.
Muß man sich vorstellen: Eingefangen in einem Gebilde wie der Großen Magellanschen Wolke kann eine gräßliche Spiralarmgalaxie wie die Galaxie Milchstraße sich sogar selber zur Detonation bringen. Als letztes verzweifeltes Kampfmittel.
Die gesamten vier Komma drei Millionen Sonnenschweren von sich hochjagen, Sagittarius A. Ebenso wie der Rest der Schwarze Loch-Umgebung von Sagittarius A sich zur Selbstsprengung verhelfen könnte, drinnen in der Großen Magellanschen Wolke.
Jene vier Komma drei Millionen Sonnschweren, wie sie für Sagittarius A, das Schwarze Loch in der Zentrale der Galaxie Milchstraßem wissenschaftlich haarklein errechnet wurden. Wobei da eine singuläre Sonnenschwere als Normalkategorie-Sonne wie der Erdstern Sol anzusetzen ist. Bei zwei Normalkategoriesternen, über die man auf Erden genauer Bescheid weiß: die Erdenbescheinersonne und den Stern Tau Ceti.
Der Rest an solcherart Sternen ist nach irgendwohin verschwunden, abhandengekommen im Spiralärmchen der Galaxie Milchstraße.
Wer möchte das auch nur im Ansatz wissen, nach wohin da Sterne immer wieder den Verschwindibus machen? Selbst wenn sie eine Lebensdauer von allerhöchstens vier bis sechs Milliarden Jahren haben, rechnen Sterne zu denen der Normalo-Kategorie.
Sicherlich das größte aller vorstellbaren Rätsel. Mysteriöser geht's nimmer. Das Sternenverschwinden.
Nur, in der Großen Magellanschen Wolke ist sicherlich des weiteren ein Plätzchen frei. Wenn nicht für die Galaxie Milchstraße alleine - kann eventuell auch der Andromeda-Nebel mehrere Male in die Große Magellansche Wolke hineinpassen. Die Große Magellansche Wolke denn, die eine Außenhülle und -begrenzung aufzuweisen hat. Wie weit sich die Stasisblase der Großen Magellanschen Wolke eben dehnt.
Dergleichen manchmal von Menschen Gewünschtes, ein echtes Limit, bei der Großen Magellanschen Wolke mit Sicherheit zu entdecken. Die Ausdehnung der Großen Magellanschen Wolke, sie läßt sich mit den Teleskopen überblicken.
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