Alleine daheim - oder?
Na ja. Viele Wissenschaftsleute freut das. Sie mögen es auf eine Art nicht notwendigerweise, daß von der Erde aus Lichtzeichen gegeben werden. Die praktisch unaufhörlich als Verräterlicht rumreisen. In einem Jahr ist es ein Lichtjahr weiter.
Wie ich das erkläre, wer wäre da im Moment gerne auf einer der beiden Supererden beim Stern Tau Ceti?
Schon die Frage.
Selbst, wenn alle schädliche, beschädigende Entwicklung immer seine Zeit braucht. Überall in der Galaxie Milchstraße muß es erst immer so weit kommen, daß sich Kleinigkeiten abspielen. Wie etwa momentan auch der nächste Wahltag, den ich jetzt schon fürchte, auf sich warten läßt. Bei dem, was sich heute schon an Miserabelstem anzukündigt. Was sich Leute anscheinend in Echt anwählen wollen.
Nur, mit jeder Mehrheitsentscheidung hat man zu leben. Man muß mit allem zurechtkommen können, irgendwie. Oder - eben nicht. Wenn nicht, muß man - fliehen! Bishin zu einem Kontinentwechsel und so.
Damit wären wir jetzt wieder beim Thema: die Betrachtung einer Szenerie beim Stern Tau Ceti ...
Im Grunde der einzige Stern, der, Tau Ceti geheißen, bei dem die Gegenwartsverhältnisse noch ein klein wenig mit denen beim Erdstern Sol zu vergleichen sind. Bei einem voll besetzten Planetensystem. Derweil nicht der Trug der zahlreichen Planetenkugeln, den das drinnen im Proxima Centaurischen im Angebot hat: Proxima Centauri, der erdnächste Kosmosort, in dessen Zentrum ein Roter Zwerg hockt. Genauso wie der Rest der Lichtjahreumgebungsfläche in diesem Spiralarm der Galaxie Milchstraße lange Rote Zwerge, Nachwuchs-Schwarze Löcher sind. Jene Schwarzen Löcher, die bei den kleineren Sonnenschweren-Zahlen halten.
Bei zwei schlappen Sonnenkörperüberbleibseln. Dem Stern Tau Ceti, der gemeinsam mit dem Erdstern Sol noch irgendwie ein Brütersterndoppel bildet.
Kaum zu beschreiben, so kalt und abgebrüht, wie man mittlerweile auf Erden geworden ist; eh schon alles wissen und so. Extraterrestrische, Szenen wie in den Zukunftsfilmserien, die schrecken nicht mal wer wen im Kindergartenalter. Sind oft genug eher mißlungene Kamerabildeinstellungen, ziemlich unernste Slapstick-Eindrücke. Im Beilauf mit einem desinteressierten Blick anzusehen; ein Gähnen hat man mitunter im Gesicht, ein müdes Auge.
Wirklich, ab und an Zeug, herzlich daherzulachen. Schier was Alltägliches, Gewöhnliches; besser müßte was gemacht werden. Trotzdem, daß man sich irgendwie den Mist noch ansieht.
Seltsame Blickwinkel und Kreaturen, nicht wahr? Doch die Maske eines Schauspielers, dessen haarige Affenbrust. Da spielt einer, er wäre ein Außerirdischer. Knapp davor steht man, daß man nicht einpennt, wegdämmert.
Wiewohl ich auch gerade von Dingen Mitteilung mache. Man stelle sich vor - daß da Lebewesen, vor allem die auf den Supererden beim Stern Tau Ceti, eine Veränderung, Abreise vom ihrer Planetenheimat, ihren Erden und so, in der Zwischenzeit dringender als dringend nötig hätten. Wären sie zu irgend so was in der Lage, hätten eine Reisefähigkeit, daß SIE ... Bei dem Schlimmen, das bei dem Stern Tau Ceti eintraf.
Dunkelstrot, wie der menschliche Teleskopblick wahrnahm, hat es unmittlbar an der Grenze des Tau Ceti-Systemdurchmessers seine Stellung bezogen. Es kommt ran und ran.
Der dauergelangweilte Terraner, der kennt so was überhaupt nicht. Der eine, den lange keine Netzkamera-Szene größer aufregt. Nichts Spannenderes mehr irgendwo für ihn, das die Erregungskurve ansteigen läßt.
Wem sagt das auch nur im Beilauf etwas, wenn ich das wiederhole? Übermäßig weit auseinander befindet sich da nichts. Mit halber Lichtgeschwindigkeit ist in fünfundzwanzig, dreißig Jahren anzureisen. Die Menschenkreatur überlegte es sich, in fünfzig Jahren ...
Hätten die der Menschheit das gebracht, das mit der halben Lichtgeschwindigkeit, wären sie vielköpfig unterwegs nach den Supererden des Stern Tau Ceti.
Genau, drei-, fünfzehn Jahre entfernt, die lokale Erdkugel, von allen Begebenheiten irgendwo beim Stern Tau Ceti. Drei-, fünfzehn Jahre reist das Licht dorthin. Gleichzeitig fährt das Licht, das die Sonne Tau Ceti abstrahlt, drei-, fünfzehn Jahre nach hierher.
Nichts Aufregenderes bei den Blickwinkeln, das?
Nur, daß man zur Sekunde beinah nach allem schaut, das sich irgendwie Im Kosmosrund erkennen läßt: wie schnell ist es.
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