Was für den und den Film
Bei einer Problematik, wie sie umschreiben? Der Horror ist beim Stern Tau Ceti entstanden, bei einer gerade noch so erkennbaren Rotverschiebung.
So Filme, die man da drehen und sich ansehen könnte. Oder, man läßt den Filmdreh bleiben, Zuschauer wo zu sein, wer braucht es?
Oder nicht? Die erste Bildfolge vielleicht, die mit so einem Pilgervater, der auf einer der Supererden beim Stern Tau Ceti eintraf. Ganz ohne Helm geht's die Rampe mit den Stufen runter.
Real verwirklichen konnte sich das zwar nicht. Trotzdem könnte ein Filmwerk einem Dinge darbieten.
Eine Szenenfolge wäre drinnen: Am Anfang landet Volk auf einem Stern Tau Ceti-Planeten mit Atmosphäre. Ein Beter-Knilch, der einem Blechkasten entsteigt. Mit dabei hat er all seine ärgsten Religionswerke, schaufelt was Erdboden in einen Materialiendrucker. Danach hat er seine Gebetsmühle ausgedruckt. Mitsamt so seinem Die-Erde-sich-untertan-Machen-Denken, und so kommt er mit den SEINEN daher. Mit jeder vorstellbaren Borniertheit, Bräsigkeit und so. Die frisch eingetroffene Herrschaft eben, die, voll die Fröhlichkeit, auf eine Tau Ceti-Planetenumwelt trifft. Der Planetenbesatzer und -besetzer wird gemimt, vollbewaffnet. Man fängt es an, sich mit allem möglichen, auch an Tier- und Umwelt,vertraut zu machen. Von weit oben herab.
Dieser Filmstreifen hätte lange im Zentralkino laufen können, als astreines Fantasy-Stück. Weil dessen Realisierung beim Stern Tau Ceti in Echt glatt unterblieb. Um im Heutigen eine phantasievolle Fortsetzung zu erfahren, eine Erweiterung. Wegen jenes Dunkelstrotem, bei der auf der Erde neuerdings vorhandenen Hochtechnologieaufrüstung in den Sternwarten und bei den mit Raketen in den Weltraum hinausgeschossenen Gucklochsonden. Das einer Neumeldung der Gegenwart, die man auf den Schirm bringen kann. Daß man auch mit dem einen, der viele Gebete absondert und sich auf einem fremden Planeten auf Pilgerfahrt fühlt, eine Neuigkeit teilen hätte können. Von der Erdbodenstation aus ihm Meldung geben. Dem einen Betbruder, der sich schon zu wundern anfing, warum da die Wetterlage auf dem sonnennahen Tau Ceti-Umlaufplaneten, auf dem er für die Siedelei Platz nahm, immer schlimmer ward. Arg alles, lebensbedrohlich, was ihm am Planetilein mitzuspielen anfing. Und was man ihm von Terra aus als Neuigkeit ansagte, das machte alles restlos klar. Daß er dann rasch runtermachen will, von der Planetenkugel, mit dessen Eroberung man sich umtat. Selbst rausmachen möchte er dann geschwind aus dem Sonnensystem des Sterns Tau Ceti, ohne nochmaliges Zurückschauen. Jener Stern Tau Ceti, dem sich ein arges Macht- und Kraftzentrum nähert. Sogar überstürzt, so könnte man filmisch die Flucht von den Supererden beim Stern Tau Ceti in Szene setzen. Massig Geflenne und Verzweiflungsaugenaufschläge mit auf die Filmleinwand schaffen. Mit einer glücklichen Rückankunft am Blauen Planeten. Ende gut, alles gut. Das Buch der Bücher wär hochzuhalten, im Angesichte einer Jubelmenge auf einem Flughafen.
Nun, in der Gegenwart, kommt dem ein weiterer Blickwinkel dazu. Der eines Extraterrestrischen. Der seine Ursprungsheimat auf einer der Tau Ceti-Superwelten hat. Jede Kreatur, an Vollverzweifeln. Am Kosmos, an der Welt überhaupt. Es müssen bei den Fratzen, Visagen, für die am Erdplaneten der Maskenbildner sorgt, Entscheidungen her. Drei Arme, vier? Ein Rüssel? Ein paar zusätzliche Knopfaugen? Eine Gestaltsverzerrung, wie ein Mensch, vom Fußboden aus mit der Kamera aufgenommen, bei einem schwer erkennbaren, verortbaren Kopf? Den man perspektivisch bei mir ebensogut weglassen könnte.
Nichts mehr beim alten, auf den Superdupererden beim Stern Tau Ceti. Es bleibt eins übrig: seinen Heimatwelten zu fliehen. Allen beiden. Abzuhauen von den Planetenflächen, sich vom Acker zu machen. Das vollkommene Unglück, das bahnt sich an. Das umfängliche Aussterben und so droht. Weil die Supererden beim Stern Tau Ceti immer unbewohnbarer werden. Als letztes hat man das: die Flucht zu den Sternen. Ein Glück, daß man noch ein zweites Sonnensystem in der Nähe hat. Von dem man sich zuletzt die Zeit weitestgehend fernhielt. Vor allem wegen dem Alter der dortigen Sonne. Aus der praktisch jederzeit eine Super Nova werden kann. Demnach, das in der Nachbarschaft, tatsächlich alles andere als ein reizvoller Ort. Da war man beim halb so alten Stern Tau Ceti weitaus besser aufgehoben. Bisher. Außerdem, seit einem bekannt wurde, daß Lebewesen auf dem Blauen Planeten immer höherstehende Technik hervorbringen. Zwar können die dortigen Kreaturen kaum von ihren Planeten runter, nichtsdestotrotz, die Bewaffnung ist massiv. Der nuklearen Späße sind viele.
Jetzt, wegen des Dunkelstroten, ist das das jedoch eine vollkommen veränderte Lage. Überrumpelt wurde man davon, hat's glattweg nicht am Schirm gehabt, irgendwie. Wie gesagt: drunten am Planeten Erde läßt es sich nicht so genau sagen, wie lange DAS schon vor Ort ist, jenes Dunkelstrotfarbene. Für das jegliches eines Sterns nichts ist als Aufzubereitendes für die nächstfolgende Sonnenschwere. Die der eigenen Sammlung hinzugefügt werden kann. Eine Zahl, eins drauf. Beim nächstenmal Zuwachs an Kraft, Macht.
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