Zwei Stränge
Selbst die erstklassigsten Lebens- und Umweltbedingungen auf jeder der beiden Supererden beim Stern Tau Ceti, jenes eine in Dunkelstrot, dieses Gebilde, das vergällt einem restlos alles.
Hier, so am Erdenplätzchen, kann ich zwischendurch allerhöchstens raten. Wie es derzeit vielleicht schon ungefähr im Sonnensystem des Sterns Tau Ceti rundgeht. Auf welche Weise da die von jenem in Dunkelstrot ausgehenden Kräfte wirken. Daß da rumgehebelt, -gebeutelt wird, die Systemplaneten auf ihren Umlaufbahnen, daß die rumwackeln, geschüttelt. Die Wirkung von gravitatorischen Kräften, die einem sich nähernden Kraftpaket entstammen. Hübsch ein Ratespaß, welche Verzweiflung sich deswegen real bei möglichen Lebewesen vor Ort, auf Planeten, dem Stern Tau Ceti nahe, zeigen könnten. Wenn auf Planetenoberflächen Natur und Umwelt anders sich präsentieren, als vor kurzem noch. Muß wirklich nicht lange her sein.
In jedem Fall kann ich das eine Gerät beim Systemdurchmesser des Sterns Tau Ceti flüchtig als etwas identifizieren, das fast schon mit dem Nachtdunkel innerhalb der Galaxie Milchstraße verschmolzen ist. Mit der Bedeutung, daß ein Ding, hätte es am Erdplaneten, der sich im Umfeld des Erdsterns Sol auf der Umlaufbahn befindet, keinen nennenswerten technologischen Fortschritt bei den optischen Weitblickwerkzeugen gegeben, unentdeckt geblieben wäre. Von jener einen Rotverschiebung würde niemand auf Erden ansonsten weiterhin allzu viel ahnen. Das Erdenplätzchen, bei dem auch das Nichtwissen, die Ahnungslosigkeit und Glaubenswelten mal mit ein böser Aspekt sind. Das dumme Schaf, das weiden soll, während der Hirte auf die Herde aufpaßt. Irgendwas nutzt im Grunde immer irgend jemandem. Ich meine ja auch, weshalb mich größer erregen. Ruhe ist die erste Bürgerpflicht. Auch weil die Menschheit sicher beruhigt sein kann, bei mancherlei unnützem Wissen, das niemanden interessieren muß.
Obwohl - durchaus Lebewesen auf den Supererden des Sterns Tau Ceti anzutreffen sein könnten. Lebendiges Zeug, mit dem DORT jeder Pilgervater rechnen hätte können. Hätte er das eine Vermögen denn gehabt, sich auf die Sternenreise zu begeben. In Nordamerika wurde man jedenfalls mit Indianern, so Ureinwohnern, Origins, bekanntgemacht, hat sie nahezu ausgerottet..
Nur eins läßt sich aus der Ferne nicht sagen, ist es diese Art von Intelligenz, eine vergleichbar mit der, die der Mensch auf Lager hat. Dergleichen muß tatsächlich nicht das Vorkommnis sein. Irgendein exklusiverer Standard, der einer lebenden Kreatur glattweg die Weltraumreise ermöglicht. So weltraumreisetechnisch, ist so die Intelligenzbestie Mensch ja auch nicht eben großartig unterwegs. Das einzige, das voll hinhaut: im Glotzen ist das menschliche Auge groß.
Sprich, es könnte stimmen, daß da was Lebendiges auf den Stern Tau Ceti-Welten sich seinem Schicksal, Mißgeschick voll zu ergeben hat. Und, wenn da eine Weltraumabreise mit zu den Befähigungen gehört, wäre das weitere, daß eine Auslese getroffen werden müßte. Daß nicht allzu viele sich Richtung Erdstern Sol auf die Flucht begeben könnten, sicher nicht die angenehmsten Gestalten und Charaktere.
Bloß, wie die Situation sich für die Erdstern Sol-Umwelt darstellt, ewig hält sich auch dort nichts. Schon einmal wegen dem Alter des Sonnengebildes, bei dem es jederzeit zur Super Nova kommen kann. Daß zu konstatieren wäre, daß auch der Erdplanet als eine Art Zwischenetappe angesehen werden müßte. Für Sternenreisende. Weil man die Erdenbescheinersonne immer im Blick behalten muß. Sie dauerbeobachten. Denn, sobald die Sonnenexplosion Realität wird, sollte man möglichst längst zu den Sternen aufgebrochen sein.
Oder - man gibt die Lebensidee grundsätzlich auf, beläßt es bei der Tatsache, daß ohnehin genügend Aminosäuren, Bakterien und eventuell das Leben ermöglichendes Gen-Material wo im Kosmos rumwabert. Daß man selber an sich totalegal ist; alles gut, solange man persönlich ein klein wenig Zeit hat. Der Rest hat keinerlei Halt.
Zwei DNA-Stränge sind mir mittlerweile bekanntgemacht worden. Der eine Strang, der das Gegenwartsleben am Erdplaneten ausgebildet hat, der zweite, der vom Realisierten besiegt und niedergeworfen wurde. Von einem Eindringling aus dem Weltraum. Der sich als der Sieger über das Ursprüngliche, Vorhandene auf der Erdbodenfläche herausstellte. Irgendwie. Während der zweite DNA-Strang, der des Niedergeworfenen, erdplanetenweit Getilgten, vielleicht woanders das Siegreiche ist, im Moment. Bei dafür günstigeren Umweltbedingungen auf einer Planetenkugel im Irgendwo, daß es vom Besieger, der auf die Erdenumwelt herabkam, nicht mehr anzugreifen ist.
Daß Leben demnach im Dutzend billiger entstehen kann, bei all dem, das im Ätherischen herumschwirrt. Schließlich muß das bei zwei DNA-Strängen nicht heißen, daß es nicht noch ein paar darüberhinaus gibt. Und, überall gibt es mal eine Gelegenheit, doch mal DAS sein zu können.
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