Beim nächsten Sonnenbad
Das nächstemal ein Sonnentag am Planeten Kolumna.
Mit ein wenig Verspätung zur Sekunde droben am Planeten eingetroffen. Nicht erwähnenswert, was mich auf-, abgehalten hat, pünktlicher auf der Bodenfläche anzukommen.
Jedenfalls mal kann ich mit keiner Japanerin angeben. Auch bei den Töchtern des Nachbarn bin ich nicht drüben. Für dieses, jenes Vorkommnis, vielleicht in einem Badezimmer, dem elterlichen Doppelbett. Bei Kleingkeiten, die ab und zu noch zu einer Schwangerschaft einer Weiblichkeit führen könnten.
Demnach, das vollendeste Pech. In dieser Hinsicht. Bei mir aufzufinden. Nichts gegenwärtig, daß aus Leserschaft neiderfüllte Leute macht. Werde nicht mit Dessous und Schlüpfern beworfen.
Sicher nutzt dabei auch das nicht, daß ich mich zur Sekunde sonnenbadend am Planeten Kolumna rumräkele, mit mehr oder weniger was an.
Also, dafür hab ich Zeit, hab mich entkleidet; jenes Vermögen habe ich zur Sekunde, mich oben am Planeten Kolumna zu sonnen. Hilft ja nie wirklich irgendwas gegen den Spott. Der ist immer viel; manche können sich das nur nicht vorstellen. Immer sind ja welche dort, wo man selber nicht hingelangt oder seltener. Bei diesem Thema hatte ich eben Ankunft am Planeten Kolumna. Flöze mich dort rum, wo man sich über mich freut. Mir wurde sogar extra die Sonnenliege bei einer Leerstelle freigehalten.
Bei anderem bleibt mir nur ein Schulterzucken übrig. Könnt man allerdings jetzt darüber kurz nachdenken, daß im Moment auch keine der Nachbarstöchter bei mir präsent ist. Keine schaut mir zu, dabei, wie ich mich am Planeten Kolumna verhalte und wie nicht. Dahingehend hat keine den allergeringsten Plan. Meine Blößen, nicht so gesucht, das Erektive daran, bei einer Betrachtung.
Während mir das mit einer Japanerin nahegebracht wurde. Zu allem Überfluß: eine Studentin. Relative Klugheit. Im Fall von Japanerinnen kann ich nur eine triste Geschiche liefern. Jedes Gähnens wert. Die kleine Japanerin, die mir zwischenzeitlich begegnet ist, die hat mich über-, großzügig über mich hinweggesehen. Praktisch, mich kein Stück zur Kenntnis genommen, weiter Tee getrunken. Dabei sich nicht den Penis-Kult bei sich daheim in Japan überlegt. Selbst wenn sie mal ein Pils trank. Eins, das mir kein bißchen ausgeholfen hat, meiner Not bei einem tagtäglichen Samenstau und so Dingen, mit Notgeilheit zu ümschreiben. Nebenher hatte ich eine Sprachbarriere inbegriffen, gegen die die aus Japan nichts unternehmen wollte. Nicht vor meiner Nase. Bisher war es auch nicht selten ein Plan von mir, da etwas an so Sachverhalten zu ändern. Kann nicht mit Japankenntnissen glänzen. Des weiteren bleibt es bei der Frage, mit was ich überhaupt glänze. Na ja, auf den Planeten Kolumna konnt ich nachlesbar gelangen. Sind da Zeilen nicht der Beweis.
Wenn ich mich also nirgends in der Nachbarschaft rumtreibe, vielmehr mich am Planeten Kolumna fürs Sonnenbaden umgezogen habe, bleiben mir Sachverhalte wie Vaterschaftsklagen und das mit den Ehefrauen von Leuten erspart. Nebenher jedoch auch Angelegenheiten, solche wahnsinngster Traurigkeit. Daß einem mal die Tränen wie toll die Wangen runterlaufen. Wenigstens, wenn man kein Stein ist. Derweil man sich geistig ein Bild davon machen kann, daß eine Mutter wird und sie zusammen mit dem Typen, der es bei ihr echt zum Gewinner schaffte, sogar schon Sachen für den erwarteten Nachwuchs besorgt hat. Jenes eine, das mit den Windeln im Korb, den haufenweise Kleinkindklamotten. all das, bei einer Vorfreude auf das erwartete Ereignis einer Niederkunft, Und dann passiert ein Unglück, etwas, ganz unverhofft, aus dem Nichts. Obzwar keine Abtreibung geplant war - hörte nichtsdestotrotz ein kleines Herz zu schlagen auf. Pulsierte die Nabelschnur nicht mehr. Warum auch immer. Nichts war es am Ende mit einem schreienden, plärrenden Balg, den man am liebsten Schütteln möchte. Daß eventuell Neid aufkommt, horcht man in einer Landschaft rum. Und, man selber hatte beim Gewöhnlichsten kein Glück. Währenddessen drüben die Gegend mit lautem Geschrei eine Kinderschar rennt. Alles immer schlimmer, sobald man es des weiteren probiert hat. Sich auch da nichts abspielte. Daß man den Arzt seines Vertrauens beizog. Bei einer Kinderlosigkeit, die man sich zu zweit nie wünschte. Währenddessen es anderswo ganz selbstverständlich bei der Marke Unglücksfall funktioniert. Der Unfall, in der Hitze des Augenblicks einfach das Kondom weggelassen, im Laufe von so Tagen. An die Abtreibung wird gedacht, weil die eigene Mutti nur wegen der angeschärften Tochter nicht nochmals ein Kind haben möchte. Was Kleines im Kinderwagen rumschieben. Auch will man den Leuten nicht sagen, daß die, die den Kinderwagen derart talentiert daherschiebt, die eigentliche Mutti ist - nicht deren Mutter.
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