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Blog von TeddeMehr

Was bei mir nicht war

23. Juli 2023 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #rundgehen

Zum Planeten Kolumna reist man hin - und wieder ab.

Hab nun beim Ausdschecken an der Rezeption nachgefragt, ob das stimmt, daß ich von wem größer was will. Wurd zu mir hin mit den Achseln gezuckt. Dann geantwortet, will ich nichts, bräuchte ich einfach keine Antwort geben.

Geradezu ist DAS etwas, das mir zurzeit schwerzufallen scheint.

Außerdem kann ich ein Verlierer (loser) bleiben, wenn ich kein Liebhaber (lover) sein möchte. Selbst wenn sich die Blonde anreden lassen würde, müßte ich sie deswegen lange nicht anreden; wirklich nicht. Halt ich die Klappe, bleibt sie sicher weg. Schließlich gibt's viele Kerle auf der Welt.

Nun gut, das mit einer Japanerin, die Sekt getrunken haben soll. Dann, irgendwie aus dem Badezimmer kam.

Das bleibt ein Thema. Bei dem ich nicht mitkomme.

Es fällt mir trotzdem etwas ein: gewissermaßen Trinkfestigkeit. So in meiner Nähe wurde zwar eher Pils getrunken haben. Keine Sektflasche geöffnet.

Die paar Pilschen scheinen, bei mir die Gegend, für reingarnichts ausgereicht zu haben.

Nicht in meinem Fall. Schöner bin ich für keine aus Japan geworden. Die Zwischenräume haben sich gehalten; keine hatte irgendwie eine Schlagseite. Nicht in der Weise, daß es sie beim Vorüberkommen näher zu mir hingetrieben hätte. Für ein Späßchen, gar Ringelpiez mit Anfassen.

Egal, wie da die Entfernung so war, es gestaltete sich kein Rankommen aneinander; eine Berühgung war nicht fällig oder nötig.

Ich näherte mich ihr nicht an - keine sich unbestimmt mir. Kein Wortaustausch fand statt, nichts, verständliche Sprache.

Sprich, das, sich jemanden schönzutrinken, dieses, jenes Pils hat dafür nicht das bißchen ausgeholfen. Die Prozente konnten gut vertragen werden, weggesteckt. Torkeligkeit war davon nicht abzukriegen. Nichts wurde merklicher. Etwas mehr sexy zu erscheinen, daß ein Umriß entstehen könnte, daraus wurde demzufolge, bei der Frage nach mir, erst recht nichts. Daß ich so Erfahrungen tatsächlich kein Stückweit teilen kann. Es hatte bei mir vielmehr eine Welt Weile, eine wie vorher. Unauffällig und nicht beachtet, bin ich geblieben. Beim Pilstrinken. Bei dem, was die Japanerin ohnehin am Platz hatte, benötigte mich keine. Was mich angeht, der Penis-Kult der Damenwelt japanweit, der blieb davon unberührt.

Trotzdem passiert ab und an was. Bei der einen oder anderen Braut, zu allem Überfluß auch ein Kinderkriegunglück. Das, das anderen nicht so die Weise mitspielt. Obwohl sie eine Begebenheit als Glück haben hätten wollen. Denn, bei ihnen passierte eine Szene. Plötzlich hören Herzen zu schlagen auf, pulsiert eine Nabelschnur nicht mehr.

Und das trotz dieser, jener Planung. Der Freude, die man hatte, all dem Zeug, bereits als Vorbereitung angeschafft. Das mit der Geburt, das hätte man sich gewünscht, das Kinderwagenschieben. Alles hatte man sich im vorgestellt. War dahingehend auf alles eingerichtet. Jedoch nicht auf DAS, das sich als Realität ereignete. Das, mit einem Versterben im Mutterleib zurechtkommen zu müssen. Mit einem Abgang, einer Tot-, Fehlgeburt. Bei einer Sachlage, daß das eine als Unglück sogar öffentlich gemacht werden muß, standesamtlich mitgeteilt. Mitsamt einer Namensgebung. Eine Winzigkeit, die für die eigene Niedergeschlagenheit im Melderegister einer Gemeinde drinnensteht. Öfters, daß das auch noch vorkommen kann. Daß die Tränen zu laufen anfangen können, wird irgendwie erneut das Gespräch darauf gebracht.

Demnach, die nächste Frage eines Neids, der aufkommen kann.

Gut etwas für den Neider. Das Neiderfüllte.

Jemand hat ein Glücksmoment, das man selbst nicht hat. Und wußte nichts mit dem Glück anzufangen.

Den Abtreibungen, denen sind auch nicht eben wenige. Die der oben erwähnten Szenerie dazukommen.

 

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