Nichts zu sehen sieht man
Der 9. Planet, er scheint zu einem kleinen Problem geworden zu sein.
Die Nummer neun - den Minimalplaneten Pluto, ihn wollte man nicht länger als was der wahren Planetenaufreihung durchgehen lassen. Eben wegen seiner Winzigkeit.
Nur, anscheinend ist irgendwas Komisches bei der Deinstallation Plutos vorgekommen. Zumindestens könnte es einem, so von außen her besehen, den Eindruck erwecken.
In dem Sinne: Man hatte da zwar eine Art bessere Planetenverortung. Die Anziehungskraft von was ausreichend Dimensioniertem war zu messen. Etwas einer gewissen Größe, die als Planetenkugel ins Bild hineingepaßt hätte.
Einzig und alleine, nicht vielem konnte man an der Stelle, an der das eine Planeti sein sollte, zur Sichtbarkeit verhelfen.
Eine Sichtung, bis jetzt unterblieben. Was weiß ich denn bei dem Thema?
Jedenfalls wenig bis nichts passiert, seitdem man mit der Fahndung nach dem Pluto-Ersatz anfing. Öffentlich die Suche erklärte.
Irgendwie - es ist, für so einen Menschenaffen wie mich, durchaus schwierig, verschiedenerlei tauglich zu umschreiben. Das eine, warum die der Wissenschaften, die professionellen Sternengucker - vor einem Problem stehen. Voll nichts zu vermelden haben SIE. Als hätte sich beim Hochladen eines Programms die gesamte Rechenanlage gefressen.
Bei meinen bescheidenen Blickwinkeln, bei dem, was mir so krude Bescheid gestoßen wird - man hat vor Ort, draußen am äußeren Sonnensystemrand des Erdsterns Sol, zwar mancherlei meßbare Masse, ein Gewicht, eine Schwere als Volumina, allerlei gravitatorische Anziehung. Nichtsdestotrotz einen entscheidenden Mangel festzustellen: Man blickt nichts. Nichts Planetarisches ist zu fotografieren. Genauer gesagt, man guckt durchaus etwas: in ein Nichts der Galaxie Milchstraße-Verfinsterung. Nicht eben DAS. Das Erhoffte, -wartete.
Demnach, das eine Planetenrund, das man doch mal zu Gesicht bekommen hätte müsen, das läßt sich bitten. Das verharrt in einer seltsamen, undurchdringlichen Nachtdunkelheit. Hat Anpassung, an das Galaxien-Finstere, gleich dem Nachthimmel der Galaxie Milchstraße, den man von der Erdbodenfläche aus überschauen kann.
Eine Verhältnismäßigkeit ist das. Bei ihr scheint man sich die Galaxie Milchstraße-Nachtschwärze nicht so recht erklären zu wollen. Führt sich auf, bei allem erlangten Wissen, als wäre einem ein Rätsel entstanden. Geheinnisvoll wird sich verhalten; man flüstert in der Landschaft rum..
Anscheinend nichts rechtes zur Hand. Nicht allzu vieles an Sachverhalten, übermäßig erbau-, erfreulich, gesund, für den Geist, da was auszudeuten. Bei einer klareren Beschreibung für alle Menschengegend erdenweit. In einer Galaxie Milchstraße-Umwelt, die heutzutage bei weitem längst nicht mehr so mysteriös ist, wie da einem gegenüber vorgegeben, getan wird. Vielmehr, das nächste offene Geheimnis. Das man nicht ausdeuten will, Erklärung abgeben. Genausowenig wie das: So zwischen den Sternen spielt der Mensch mit seiner Erdenweltverhaftung an sich eher eine untergeordnete Rolle. Das Erdenweltlerische, das beim Homo sapiens, der zweite Unterrang. Meine Worte reichen nicht hin, die Bedeutungslosigkeit genügend zum Ausdruck zu bringen. Die von dem einen, bei all seinen Ein-Gott-Gottheiten und zigfach Götterwelten - nichts als ein schlechter Witz, der sich für einen guten hält.
Irdern dienen die Götter-Lobpreisungen ja eigentlich nichts weiterem, als daß da ein vollkommen unwichtiger Personenkreis, keiner je von einer Gemeinde gewählt, vor Leute hintritt, mit dem Willen, die seiner Umgebung mit einem Götterglauben zusätzlich zu disziplinieren.
Dem normalen Recht und Gesetz - wird dann mit sogenannten Gottes-Geboten dazugekommen. Dabei sich komisch aufgeführt und bedeutsam nach bester Schauspielerart in der Landschaft rumgedeutet. Dabei zumeist mit Geschichtsklitterung unterwegs, der Verfälschung der Wirklichkeit. Wie wenn ich behaupte, gestern wo gewesen zu sein; nur, ich war gestern nicht dort.
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