Eins geht an den enttäuschten, traurigen Blick
Was immer ich dann und wann zum Lesen kriege, dort, die Szene mit dem Urknall, größer trübt sich nichts ein. Während man beim Artikellesen bald mal den Eindruck gewinnen könnte, die Große Kmall-Installation, bald mal könnte sie sogar Geschichte sein. Weil an der gesamten Knall-Kiste höchstens über dem Daumen gepeilt etwas dran ist.
Bloß, mir scheinen dahingehend dauernd Trug-Schlüsse zu unterlaufen. Denn - scheinbar, daß die eine Böllerschlag-Weltenentstehungslegende noch für länger benötigt wird. Bei den Vorteilen, die Volk von der Große Knall-Legende in Sachen Kosmos-Ausbildung hat. Bei der für vielerlei Religion und für deren Blickwinkel einiges geboten ist. Wie schon des öfteren dajergetextet - der Welten-Böller strukturiert klar. Hat richtig dieselbe Abbildung, wie sie sich jeder schon in den Buch der Bücher zu Gemüte frühren kann, seit Tausenden von irdischen Jahresrunden. Besser, als das Szenenbild mit der Böllerei geht es kaum. DAS hat Bezug.
Bei der einen Anfangs-, langwierigen Zwischenstück- und Endspiel-Sequenz. All dem, das mit dem und dem religiösen Hauptwerk in Zusammenhang gebracht werden kann. Viel, was dort schon in den Anfangsworten ge-, beschrieben steht.
Die eine kosmische Grundsatz-Großexplosion, -Detonation, die findet darin ihre Entsprechung. Gewissermaßen Parallelität. Selbst DAS mit einem Schöpfer-Gott, ein Ding, das dei dem Format nebenher ins Spiel gebracht werden kann. Also - jenes Im Anfang, kurz darauf die Hauptsache für einen als Lebewesen: die langanhaltende, nahezu ewig währende Gegenwärtigkeit. UND dann, zu guter Letzt, für den, der das Bühnenbild und das Zeilenaufkommen schon seit Pennäler-Tagen kennt, dem kann, voll die Selbstverständlichkeit, ein JÜNGSTER TAG vorm geistigen Auge erscheinen. Demnach das, warum so der Universums-Böllerschlag ganz zum Frone der zahlreichen am Erdenplätzchen kursierenden singulären Götterwelten ist.
Das muß man schon in etwa verstehen können. Weshalb es dem und dem Volk auf Erden durchaus dringlich erscheint - mal eine Einschränkung bei der Weltall-Ausdehnung vor die Linsen zu bekommen. Nicht immer nur das Weiter-und-immer-Weiter. Echt gnadenlos. Als eine Kosmos-Unnachgiebigkeit, -Sturheit.
Jüngst anscheinend war Es auf ein neues: der letzte Schrei bei der Teleskop-Technik, das James-Webb-Ding - es hat nicht dazu geführt, daß einem in aller Kürze was vermeldet worden wäre. Zumindestens nichts von dem, was ich hier am Platz momentan thematisiere. Betreffs menschlicher Notigkeit, Jammerei, Kummerüberfülle. Still blieb es, unaufgeregt, bar jeder Freude. Allem zum Trotz, was man so am gottsucherischen Wissenschaftshorizont dringend nötig hat. Bei dem, auf das man scharf ist. Wie Nachbars Lumpi auf die nächste dahergelaufene läufige Hündin. Oder - nicht? Still ist es so weit geblieben, unangefaßt. Mein Worte-Gedöns, das man als Trivialität abtun kann, das findet medial kein bißchen statt. Als hätte man sich eine Sache, geradezu heutzutage, aus dem Kopf geschlagen. Wünsche, Begehrlichkeiten - voll vergessen.
Nur - wenn nicht loszukreischen, aufzuschreien war - dann hat es der Gottsucher-Wissenschaftler mal unterlassen, eingedenk von früheren Zuckungen, zu mucksen. Als wäre ER in irgendeiner Weise der Zufriedene, Glückliche, der, der sich nicht zu beklagen hätte. Bei unablässig neuem Lichtgeglitzer. Die Galaxien, die ER zählen darf, wie vormals die Sterne. Mehr und mehr von IHNEN sinn- und freudlos abzählen, wie wenn anderswo jemand die im Sonnensystem rumirrenden Meteoriten, Asteroiden bei seiner langweiligen Tagesarbeit im Brotberuf kartografiert. Tausendfach dieselben, ähnlichen Aufnahmen, die er durchsieht. Ohne daß IHM ein einziges der Schwirre-Dinger was bedeuten will.
Es ist doch das eine zu konstatieren. Die eine Fragestellung: wo Gott sich nur versteckt. Weit und breit nichts zu messen, von einem Gott. Bei all dem, das man trotzallem vermißt und so. Lediglich - glücklich und zufrieden ist man damit nicht. Es fehlt einem was. Wiewohl man dann und wann aufschreit, man sähe da wo ein Gottes-Antlitz. Eines, wie man ES in der eigenen Vorstellung hat. Nur, um dann rasch enttäuscht zu sein.
Das eine Wissenschaftler-Geschrei - eine Göttlichkeit zu überblicken -, das hat sich als eine einfache Galaxien-Kreuzung herausgestellt. Anderes, so Phantasie-Gebilde, die Drachen und bekannten Dingen ähnelten, da mußte man zugeben, eingestehen: das eine Mars-Gesicht, das war auch nichts als eine zufällige Gesteins-Formation. Verursacht von Gezeiten, Winden, Sandstürmen droben am Mars. Wie so die Mars-Gräben auch mit derartigem zusammenhängen - wohl mit ehemaligem Wasser-Vorkommen, wie man herausfand: kein Mars-Mensch nirgends, wie man sie in den Dreißiger Jahren des Neunzehner-Jahrhunderts noch filmisch inszenierte. Einen Menschen-Mörder. Eiskalt wird mit technologisch hochstehenden Strahlenwaffen nach Männ-, Weiblein hingeballert. Als würde man sich längst kennen, wüßte, was mit dem anderen anzufangen wäre. Statt mühsam irgendwelche Kommunikation zu üben. Voll die Fremdenangst.
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