Hat man nicht das Ergebnis?
Die Bildszenerie, die von Leuten mit der Maurerkelle, die sich um die Risse an einem Gebäudefundament besorgt machen.
Bröckelig zu werden hat es zudem angefangen.
Daß nach Maurern verlangt wurde.
Lustig, was? Daß ich dergleichen Vorstellung von Maurerarbeiten in Zusammenhang mit dem erdenweltweit eingeführten Großen Knall setze - faßt man es!
Nur ... Nachdem eigentlich jeder am Wissenschaftshof dazu aufgefordert ist, seine Aufmerksamkeit ab und an auf jenes eine Gebäudefundament zu richten, das fürs Kosmische der Urknall-Szenerie entspricht.
Schon seit der allgemeinen Großer Knall-Proklamation gilt diese bestimmte Ansage. Voll eine ausgegebene Parole.
Für jedermann. An jede neue Menschengeneration richtet sich der Aufruf mit der größten Selbstverständlichkeit.
Im Grunde sollte nichts und niemand ernsthaft an der Urknall-Denkweise bei den Weltenentstehungslegenden weifeln. Die mit dem Welten-Böller immer als die eine exklusive Kosmos-Betrachtung ansehen.
Sprich, beinahe jeder, der sich DEM Besagten anzunehmen hätte - sobald irgendwas am big bäng rütteln möchte, nicht?
Demnach, nach dem Großen Knall-Mauerfundament hat man zu gucken. Sich bei IHM umzutun. Tatsächlich sollte kein Mensch auf der Welt irgendwas anderes unternehmen, als die Verhältnismäßigkeit mit dem big bäng für sich an- und hinzunehmen. Das eine Knall-Ding im Grundsatz als den Ausgangspunkt für alles und jedes anzusetzen, von dem aus die ureigene Forschungsarbeit voranzutreiben wäre. Möglichst, ohne viel zu hinterfragen.
Darüberhinaus wäre doch nicht weiter viel anzustellen. Nicht, seitdem gewußt wird, daß der Große Knall das ist, das für die gesamte Kosmosstrecke unterm Strich rauskommt.
Eben eine einfache Schulklassenszene: Der Oberlehrer teilt die Zettel für eine Schulaufgabe aus. Die Aufgabenstellung für die Klasse, weil die Endrusaltate bereits vorgegeben sind, den Weg herauszufinden, wie man zu den einzelnen Zahlenwerten gelangt.
Wie diese bestimmten Werte hintendran und unterm Strich jedesmal herauskommen können. Derjenige, der das als Schüler am besten vermag, der rechnerischen Wegstrecke am nächsten kommt - oder das jeweilige Endergebnis trifft -, der kriegt die beste Note.
Wie's ungefähr funktioniert, im Verlauf der Schulstunden der letzten Wochen hat man das geübt.
Um nicht zu sagen - richtiggehend, eine Angelegenheit auch der Kosmologie, des Sternenguckens. Seit jenen Tagen der Großer Knall-Installation auf dem Blauen Planeten.
Ergebnisoffenheit - heißt sich das nicht.
Im Grunde ein komplexes Problem. An was anderes als den Knall als Grundfundament und finalen Wert - sollte man nicht denken. Was meint - wenn da am Unterbau des einen Kosmos-Böllerschlags was bröckeln will, hat man unverzüglich eins anzustellen: das Mauerwerk auszubessern, mit Spachtel und Kelle zu glätten. Denn - unternimmt man das nicht, droht eventuell der gesamte Aufbau in sich zusammenstürzen.
Und - das darf nicht. Bei der einen Vorgabe seit längerem, daß lediglich der Böllerschlag gilt; anderweitiges darf kein Stück mehr größer zugelassen werden.
Wiewohl - andererseits ... Immerhin auch schon wieder ein Weilchen her, wenigstens ein paar Jahrzehnte, seit dem alles entscheidenden Wissenschafts-Konvent. DEM, auf dem sich Wissenschaftsmenschen auf der Gottsuche und Kirchenstaatabgesandte im Tanz traut umarmten. Der Gottsucher-Wissenschaftler, zumeist englischsprachig, mit fachkundigen Priestern, von denen zwischenzeitlich welche selber mittels Teleskopen zu den Sternen hochguckten und einiges unter sich diskutierten. Seit der Kirche das Interesse an der Kosmologie, das zwischenzeitlich nicht größer vorhanden war, zurückkehrte. Nun jedoch, im Verlaufe jener Epoche, um die es sich dreht, wollte man ein gehöriges Wort mitsprechen. Bei der Ausgestaltung von kosmischem Geschehen, das für die Menschenwelt Bedeutung hat.
Etwas dahingehend hatte sich wegen Hubble ergeben, weswegen es gut war, daß man in nordamerikanischem Wissenschaftsvolk, ganz die Pilgerväter-Tradition, jemanden hatte, geradezu den wichtigsten Ansprechpartner überhaupt. Einer wie keiner. Ohne dessen Hilfe ... Nicht viel wäre wie heute.
Wegen nichts wäre man am Ende wirklich nicht an abseitige Orte gereist, hätte sich mitten unter bedeutungslose Weltliche begeben. Es MUSSTE für die ureigene Interessenslage was drinnen sein, wenn ... Was es auch war: die der unterschiedlichsten Wissenschafts-Fakultäten -vor allem allerdings die der Astronomie und der Physik, die waren DIE, die sich hin-, allem ergaben. Schleißlich: Das Kosmische, auch was, das für das Gott-Gefällige auf Erden, nicht außen vor bleiben durfte.
Mit der Bedeutung für die Gegenwartszeit - sicherlich darf nichts größer anders werden. Das Wissenschaftliche, das hatte sich damals als das eine Nachgiebige zu zeigen. Daß es DAS mit Sicherheit auch im Jetzigen weiterhin tun sollte: sich mit Nichts größer hervorzu- und wichtigzutun. Vielmehr zurückzustecken.
Deshalb, wenn was Festlegung ist, ist es festgelegt, fixiert. Über nichts sonst muß man sich einen Kopf machen. Weil nichts weiter als das Gottvertrauen zählt.
Ist doch gut, alles, so, wie es ist. Wer benötigt schließlich dauernd anderes? Es reicht doch, sich wie bei einer Klassenarbeit an einer Schule, mal nach einer Zahlenreihe zurückzurechnen. Der Allerbeste - der Klassenprimus - bekommt das locker hin.
Anderes ist kaum zu unternehmen, weil man das Endergebnis tatsächlich kennt.
Wer der Beste ist, sein will, der sollte mit so was zurechtkommen können.
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