Veränderungen bei den Perspektiven
Ein wenig fühlte ich mich hektisch.
Kämmte mich, zog mich um. Fürs Ausgehen.
Klar war das nicht so, was los war. Weshalb und warum da dieses Moment eines Art Drucks. Was es wert wäre, was mit Hektik daherzubringen. Bei banalster Alltäglichkeit.
Kann dann jetzt auch egal sein, denn, lange Rede, kurzer Sinn, ich bin aufgewacht. Aus meinem Schlummer, Nachtschlaf hat es mich geholt. Als hätte ich einen Albtraum gehabt, obwohl nichts größer albtraummäßig wirkte.
Oder - was sollte sein, wenn ich mich mal umziehe, fürs Ausgehen und so mich fertigmache? Selbst den Kamm hatte ich in Einsatz. Wenn ich zuvor von nichts weiß, hätte ich das gleiche mit Sicherheit auch für Aliens angestellt. Vielleicht sogar lieber für DIE, bei der Möglichkeit, daß jemand, womöglich wer mit Intelligenz, sich mit mir mit an Bord seines Raumschiffs auf die Sternenreise begeben hätte können.
Es war wirklich nicht das bißchen die Rede davon, daß ich in Unterwäsche losrennen wollte, mir als Mann beim Laufen, Höhe den Lenden, was Hautfarbenes mit Schlitz vorndran seitlich rausrutschen könnte. Nirgends eine peinliche Szene. Eine, bei der es darauf ankommt, wie ich mich fühle und aussehe, daß ich mir darum einen Kopf machen würde. Was sich für mich daraus ergäbe, in der Unterhose rumzulaufen, während mir da was sogar rauszappelt.
Wollte ich alles außerdem doch gar nicht. Sondern war voll angekleidet. Hab mich weiter hergerichtet, ohne irgendwie einer Situation entgegenzusehen, die zur Peinlichkeit hätte werden können. Nicht für mich. Ebensowenig für jeden Betrachter, der hinguckt und überraschend viel zuviel sieht, mehr als er sich eventuell von mir zu sehen wünschte.
Demnach, es war reingarnichts, und trotzdem holt es mich aus dem Schlaf. Mitten in der Nacht. Viel zu früh.
Und, nochmals einzupennen, daran war nicht zu denken.
Wobei ich, weil ich oben so den Alien erwähnte, die doch ganz gerne vor meinem geistigen Auge gesehen hätte.
Überlege ich mir das, dann hätte mir meine Traumphantasie Bilder gezeigt. Die ich, jetzt im Augenblick, als so ein Wortklauber, nur noch bei den Silben, Sätzen zu verbildlichen bräuchte. Statt mir im wachen Zustand dahingehend, wie dann und wann bereits geschehen, eine Kleinigkeit auszudenken. Mich mit meiner Vorstellungskraft abzumühen. Während haufenweise Horrorgestalten lange ewig beschrieben wurden. Und mir da beim Rumgeschreibe zwischenzeitlich auch nicht unbedingt viel was Neues einfallen will. Ärgerlicherweise. Anscheinend, eingefangen von griechischenr Mythologie und all dem seit alterher.
Etwa hab ich das gelesen, wie einer sich bei Fantasie-Geschichtenschreibern beschwerte. Daß ihnen wenig Exklusiveres einfiele, als so das, sich auf Tolkien und seine Geschichtenabläufe und Figuren zu beziehen. Muß echt zugeben, wie es da bei den Zauberer, Magiern vor einem Thron weitergeht, welche Fratzen Monster haben, in Sachen Neuigkeit bei der Dämonologie, da passiert mir auch oft nicht viel mehr als ein Überfluß an Gewöhnlichkeit. Tausendfach einer Leserschaft schon untergekommen.
Dreck, Dreck, dreckiger, nicht? Muß jedoch eingestanden werden.
Andererseits, zu viele Sorgen darf ich mir darum auch nicht bereiten. Denn - erst mal hat ein Geschichtlein in Fluß zu geraten. Sich eine Zeilenpräsenz vorzuzeigen. Es darf bei einem wie mir nicht schon beim ersten, zweiten Wort Schluß sein, Punkt. Es MUSS fortgesetzt werden. Und, nichts zu riskieren, das Duplikat, die Langeweile, Dutzendware, das ist ebensowenig der Sinn der Sache.
Selbst wenn der neue Aspekt nicht so recht zum Vorschein kommen mag. Quasi, von Haus aus den Kritikern das Kritisieren zu ersparen. Daß im vornehinein vermieden wird, daß sie nichts Eindeutigeres bei ihren Texten und kritischen Äußerungen schreiben dürften, das ist es ebenso nicht.
Demzufolge, es müssen Zeilen aufs Tableau kommen. Im voraus darf ich nicht in Flennerei ausbrechen, mich in einer Sturzfliut vergossener Tränen selber ertränken. Das, mich zum Weinen zu veranlassen, das darf nicht mein Geschäftsgebaren sein.
Und - was kann ich dafür, wenn welche die eine Kleine Magellansche Wolke und ihre astreine Stäubevielfalt nicht in Augenschein nehmen, da mal was zu erkennen? Womöglich das, das ziemlich akzentuiert, beinahe geordnet wirkt. Bei der strukturierten Weise, wie es rumzuwabern scheint. Als ob das als eine Art sexy Erscheinung wahrgenommen werden möchte, die eine Kleine Magellansche Wolke. Selbst Erdenleute, die dürften den Sex der einen Kleinen Magellanschen Wolke wahrnehmen. Für die einen Blickwinkel wählen - den eines zu kurzen Rocks. Daß das Höschen der Dame nur so bei jeder Bewegung dauerblitzt. Bei der Fragestellung, was könnte die Galaxie Milchstraße dazu veranlaßt haben, gravitatorisch nach der einen Kleinen Magellanschen Wolke auszugreifen und, kurzentschlossen, in einem Moment bei ihr hinzufasssen. Diesen einen fatalen Wahnsinn eines Riesenfehlers zu begehen.
Für die Galaxie Milchstraße schien das Risiko derweilen übersichtlich zu sein. Die eine Kleine Magellansche Wolke, ein Drittel kleiner wie die Galaxie Milchstraße. Wie so eine leichtgeschürzte Braut für mich, nackt die Beine, überschlagen und, mir gegenüberstehend, einen Kopf kleiner wie ich. Und dann - dauernd diese Reize, Vorzüge, die die eine Kleine Magellansche Wolke präsentiert. Eben die Pracht der vielen Braunschattierungen beim Waberzeug, der Stäubevielfalt. Bei denen alles fürchterlich ordentlich rüberkommt, seine Ordnung hat. Die eine Kleine Magellansche Wolke, bei der es zudem in einer Tour grell blitzt, die, allem dazu, nach einer einsamen Einzel-Galaxie aussieht. Etwas Vereinzeltes Liebesbedürftiges und, ganz die Kragenweite der Galaxie Milchstraße. Wiewohl die Spiralarmgalaxien der Marke Galaxie Milchstraße rundherum im Umkreis nicht die in der Überzahl sind. Allerdings, bloß weil ich bei der einen Kleinen Magellanschen Wolke einen Bezug zur Großen Magellanschen Wolke herstellen kann, das für mich ein Blickwinkel ist, heißt das nicht, daß die Galaxie Milchstraße ehedem das vielleicht auch in Betracht ziehen hätte können. Deswegen ist die Galaxie Milchstraße auch nicht von der einen Kleinen Magellanschen Wolke weggeblieben. Es ist zu der Übergriffigkeit und einem händischen Geschehen gekommen. Festgetackert hat man sich aneinander. Wie zwei Hunde bei der Begattung, die ohne das Eingreifen ihres Herrchens auch nicht wieder aus der einen Übung rauskommen,
Ich meine überdies, wenn ich meinen Blick wo einem Augenblick nicht schweifen lasse, dann übersehe ich bei einer Blondine, obzwar die ein komisches leidendes Gesicht schneidet, vielleicht den schwarzhäutigen Kerl. Nicht zu klein gewachsen, der eine. Durchaus gut, diee Blonde und der, für die Pornofilm-Perspektive. Nicht wahr - der mit der ziemlich dunklen Hautfarbe mit einem langhaarigen Blondie. Beinahe wie gemalt, die Szene. Während sie für eine Leberkässemmel ansteht, ist er der, schlicht im Hintergrund.
Zwar halte ich mich dort am Platz nicht länger auf, trotzdem, ihre überdeutliche Leide-Miene läßt mich Dinge denken. DAS - die Blonde ist die Freundin, Geliebte von dem einen mit der nachtdunkleren Haut. Daß das, weswegen sie so leidend, trotzig und widerborstig wirkt - wegen ihres dunkelhäutigen Freundes, Geliebten, Liebhabers. Ein Ärger konnte bei ihr daheim rundgehen, das Elternaus und so, wo immer man sie anrefen kann. Die Diskotheken, des öfteren hat man es dort mit deutlicher Sprache zu schaffen. Daß welche SIE auf DEN einen ansprechen, denjenigen, dem sie den Vorzug gibt. Worauf sie andererseits auch lange mal vorbereitet ist, bei Gelegenheit loslegen zu können. Um nichtsdesstotrotz unter der bösen Welt zu leiden, das, das sie, als blondgelocktes Langhaar mit ihrem Mienenspiel kundgibt. Am großen Geld könnte es dem Paar auch ermangeln, genügend Wohnraum, für sich zu zweit, Freunde und Verwandte. Vor allem: von IHM. Selbst die Leberkässemmel, billig, kostet.
Muß sagen, da in das Vollvisier der Blondhaarigen zu geraten, dazu habe ich mich zu kurz am Platz aufgehalten. Aus dem Grund hat sie mir vielleicht nicht gemeint, was ich für ein Dummglotzer wäre. Genaures ihrer Nöte, und des Weltschmerzes - haben sich mir nun nicht mitgeteilt. Der letscherte Weiße, gewiß nicht die Großartigkeit in Fragen seines aufgerichteten Geschlechts. Der in Weiß hat gewiß von dem Wenigsten eine Ahnung. Verschätzt sich in der Realität, weiß als Weißer kein Stückchen, was Sache ist. Bei den Brautjungfern.
--------