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Blog von TeddeMehr

"Die Augenzeugin": 100

28. Dezember 2011 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Die Augenzeugin"

 

 

 

Der zweite, ältere und ranghöhere Polizeibeamte hatte sich wieder in die Nähe der Butzenglastüre verzogen - als hätte der Mann die Überlegung, sich dort aufzustellen, das sei nicht schlecht, falls Verena Tümmel daran dachte, plötzlich die Flucht versuchen zu wollen.

 

Dem Starren von Cornys Blick wichen Verenas Augen aus.

 

Hinter Mutti Corny, daß Klein Conny sich im Moment regelrecht hinduckte und klein machte.

 

Beinahe wie ein aufgescheuchtes, großäugiges Rehlein, Klein Conny. Das nur einen Wunsch hatte, zusammen mit Mutti Corny ins Unterholz davonzuspringen. Ob es an irgendwas die Schuld hatte oder nicht.

 

Klein Conny, die Tante Verena lange kannte.

 

Tante Verena, eine alte Bekannte von Mutti Corny. Dauernd, daß Klein Conny Tante Verena beim Anstehen auf der Sozialstation traf, begleitete Klein Conny ihre Mutti. Sogar daheim bei Mutti Corny war Tante Verena bereits ...

 

Und nun waren da Polizisten auf die soziale Hilfsstation gekommen, die sich beide herausragend für Tante Verena interessierten. Was Tante Verena wohl Schlimmes angestellt haben mochte, daß Polizei sich ...?

 

 

Die zwei Mädels vom Sozialstationnachwuchs hatten lange aufgehört, die Plastikkörbe mit Lebensmittel für die Ansteher drunten zu füllen. Gemeinsam waren sie die graue Metalltüre aus ihrem Arbeitsraum herausgetreten.

 

Die Blond- und die Braunhaarige hatten sich - ihre weißen Kappen auf, ihre weißen, hie und da mit diversen Fleckchen versehenen Schürzen vorgebunden - links und rechts von der Türschwelle hingestellt. Für einen freien Schuß Blickfeld auf Verena und die Geschehnisse bei Verena.

 

 

 

 

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