"Die Augenzeugin": 102
28. Dezember 2011 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Die Augenzeugin"
Wenigstens zwei, die nicht die allergeringste Lust hatten, für die von der Polizei weithin sichtbar herumzustehen und sich in ausschweifender, aufdringlicher Gafferei zu ergehen.
Das war Verena wirklich bewußt total entgangen, daß sich der Mitte der dreißiger Jahre seines Lebens mit dem graufarbenen Anorakteil an mit seinem mehr oder weniger gefüllten Plastikkorb und der Plastiktüte mit dem Obst und Gemüse drinnen seitlich an ihr, Verena, vorbeigestohlen haben mußte, in den Aufzug hinein zu gelangen.
"... He! Hee-hee, Frau Tümmel! Hallo! Was ist denn das schon wieder? Sie träumen schon wieder im Stehen durch die Gegend rum. Bitte, kommen Sie jetzt, Frau Tümmel. Jetzt sollten wir langsam gemeinsam miteinander hier weggehen. Oder was ist mit Ihnen?"
Mit dem Finger deutete Herr Ernst Richtung dem höherrangigen, älteren Kollegen und der Butzenglasgangtüre.
Voll hilflos fühlte Verena sich. Trotzdem regte Verena sich nicht. Nicht einen Millimeter schaffte Verena sich in Bewegung.
Aufmerksam guckte Herr Ernst mit seiner dunkelblauen Polizeimütze mit einem doppelten Kordelschnürchen am Stoffteil und dem vorstehenden Plastikschirm am Kopf auf Verena herunter.
Unvermittelt, Kopfnicken Verenas.
Mit allem, daß Verena einverstanden war.
Überallhin wollte Verena mitkommen. Keine Umstände, die Verena machen würde.
Verena unter dem Arm fassen, Verena anpacken - das mußte Verena keiner. Auch nicht Herr Ernst.
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