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Blog von TeddeMehr

"Die Augenzeugin": 120

3. Januar 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Die Augenzeugin"

 

 

 

"Herr Kommissar Moinson hat nicht mitgeteilt, daß er außer Haus gegangen wäre, Herr Polizeihauptmeister Dischinger", unterrichtete Uschi, die durch die Glasscheibe zu Herrn Polizeihauptmeister Dischinger hochblickte. "Herr Kommissar Moinson müßte also oben anzutreffen sein. Oder jeden Moment wieder dorthin zurückkommen."

 

"Danke, Uschi!" meinte Herr Polizeihauptmeister Dischinger. "Wir bringen Frau Tümmel unverzüglich hoch. Und - ich möchte sagen, Uschi: Die nächste Zeit bin ich auch auf Zimmer vier im ersten Stock anzutreffen. Möchte nur dort gestört werden, wenn wirklich Wichtiges ist. Sonst bitte auf keinen Fall. Auf keinen Fall, ja?"

 

"Ja, werde ich vermerken, Herr Polizeihauptmeister Dischinger." Uschis Kopfnicken.

 

 

"Wir gehen rauf - Zimmer vier ...", sprach Herr Ernst zu Verena, deutete mit dem Finger dorthin, wo breite, weiße Sandsteinstufen anfingen, für den Fußweg hinauf in das nächste Stockwerk.

 

Lediglich interessiert guckte Verena dorthin in der Gegend rum.

 

"Ach, kommen Sie, Frau Tümmel, gehen wir rauf ...", kam es von Herrn Polizeihauptmeister Dischinger.

 

Keinerlei Regung Verenas.

 

Das nächstemal, daß Herr Polizeihauptmeister Dischinger Verena am Unterarm anfaßte, Verena mit sich mitzog.

 

Keinen Widerstand, daß Verena dem entgegensetzte.

 

Was hätte Verena gegen die Wiederholung gleicher Szenen unternehmen sollen? Was immer Verena darüberhinaus anstellte, brachte Verena höchstens in noch größere Fisimatenten.

 

Im Gleichschritt mit Herrn Polizeihauptmeister Dischinger stieg Verena die Steinstufen hinauf.

 

 

 

 

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