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Blog von TeddeMehr

"Die Augenzeugin": 124

4. Januar 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Die Augenzeugin"

 

 

 

Deutlich, die Schritte, die Verena in ihrem Rücken erlauschte. Die Türklinke wurde heruntergedrückt. Hinausgegangen, daß wurde, zwei Mann hoch.

 

Es dauerte ein paar Momentchen, die Bürotüre hinter Verena, die fiel ins Schloß. Beinahe wie von selbst.

 

 

Herr Polizeihauptmeister Dischinger und Herr Ernst waren tatsächlich aus dem Raum abgegangen. Verena wollte es fast nicht glauben, daß Verena alleine war. Das erstemal seit längerem einsam und verlassen, Verena.

 

Oder doch nicht?

 

Zaghaft fing Verena an, in der Büroräumlichkeit im Polizeigebäude herumzublicken.

 

Das Doppel Schreibtische war so weit klar ...

 

Ohne den hölzernen Stuhl irgendwie zu verrücken, wandte Verena sich mit dem Hinterteil am Sitzpolster der Bürowand zu ihrer linken Hand zu.

 

Zwei Schautafeln von eineinhalb Meter Breite und Länge, die jeder Schule zur Ehre gereicht hätten, waren da im Zentimeterabstand nebeneinander an der Wand angebracht.

 

Mit Hilfe von fingernagelgroßen, grauen, runden Magnetplättchen ziemlich mit Zeugs vollgepinnt, die glatt weißen Grundflächen.

 

An der Tafel links waren die oberen vier Din-A4-Porträtfotos mit den Frauennamen Nora, Maike, Edith, Liliane überschrieben. Darunter befand sich ein wahres Bildersammelsurium, möglicherweise aus Fotoalben des Damenvierers. Nora, Maike, Edith, Liliane als Kinder, Jugendliche, jüngere Erwachsene. Klassenfotos. Schulabschlußbilder. Jede einzelne mal inmitten ihrer Familien. Mit Freunden, -innen. Edith und Liliane präsentierten sich im weißen Hochzeitskleid mit Ehemann an der Seite.

 

 

 

 

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