"Die Augenzeugin": 14
26. November 2011 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Die Augenzeugin"
Die Zeit, die für Verena knapp nötig war, ihre Angelegenheiten zu regeln.
Zum einen, das Hinkommen auf die Sozialstation. Die Dauer der Ansteherei. Sobald Verena ihr Zeug bekommen hatte - es heimzuschaffen in das Haus, in dem Verena ihre Wohnung hatte. Zum Schluß: die Rückkehr in das Gebäude, in dem der Kursus in Lagerwesen für Verena stattfand.
Verpaßte Verena eben das eine oder andere des Schulstoffs.
Würde von Verena eventuell auf die Reihe zu kriegen sein, daß Verena versäumten Stoff für sich nacharbeitete.
Oder, das mit dem Weggehen aus dem Schulungszimmer, das erledigte sich für Verena. Weil Verena ihr Warenkorb auf der Sozialstation beiseitegestellt wurde.
Was wiederum bedeutete, daß es Verena an den besagten zwei Tagen der Essensausgabe erlaubt werden mußte, eine Viertelstunde, zwanzig Minuten oder so früher wegzugehen. Fort aus dem Schulgebäude. Damit Verena pünktlich eintraf, ehe die Festangestellten der Sozialstation mit der Arbeit aufhörten. Am Nachmittag. Gegen halb vier.
Hatte Verena bei den Stationsmitarbeitern Wünsche, war das unbedingt nötig, vor Arbeitsschluß bei den Leuten da anzukommen. Ansonsten stand Verena unverrichteter Dinge vor einem versperrten Tor.
Der Schultag, der sich dadurch also für Verena auch ein bißchen verkürzte. An zwei Wochentagen eher schulfrei für Verena.
In ihr Schlafzimmer latschte Verena.
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