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Blog von TeddeMehr

"Die Augenzeugin": 79

20. Dezember 2011 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Die Augenzeugin"

 

 

Unvermittelt trat Klein Conny direkt vor ihre Mutti Corny hin.

 

Irgendwas, das Klein Conny nahe am Ohr ihrer Mutti Corny zu Mutti Corny meinte. Der Daumen Klein Connys zeigte in die Richtung des einen Mitte der dreißiger Jahre seines Lebens, was für Verena bedeutete, daß Klein Connys leise Worte an Mutti Corny den Kerl zum Mittelpunkt hatten.

 

Dann hüpfte Klein Conny wieder weg aus der Umgebung der Mutter. Zurück in die Ausgangsposition begab Klein Conny sich. Klein Conny, die sich ganz dicht vor den Großgewachsenen im grauen Anorak aufstellte.

 

 

Nach dem ersten Zopf faßte die Männerhand bei Klein Conny, fingerte das kleine Haltebändchen herunter. Beim zweiten tat die Hand genau das gleiche.

 

Das glatte, kupferrotgefärbte Haar Klein Connys schüttelte der Mittdreißiger lächelnd mit beiden Händen. Daß es nun losgelassen die Schultern herabfiel.

 

So, daß ihm das bei Klein Conny besser gefiel.

 

Und Klein Conny, die hatte da auch nichts dagegen. Den Kopf hob Klein Conny aufwärts nach hinten, um mit breitem Grinsen im geröteten Gesichtchen, die Stirn in Falten, zu ihm, ihrem Liebling, der alles bei ihr durfte, hinaufzublicken.

 

 

Ausschließlich Augen für ihre elfjährige Tochter hatte Mutti Corny. Der Rest, den übersah Mutti Corny.

 

Das mußte Klein Conny zu einhundert Prozent klar sein, daß Mutti Corny ihr Verhalten nicht guthieß, Mutti Corny davon in keinster Weise irgendwas paßte.

 

Trotzdem führte Klein Conny sich auf, gestattete dem Mistkerl Dinge.

 

 

 

 

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