Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

"Drei Erwachen": 112

13. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"



Dafür war das Teil bei der Selbstbetätigung äußerst empfindlich. Kam es zum Ende, war es fast nicht auszuhalten. Solches Erleben hatte Joachim ehedem nicht, wenn er selber mit Fingerübungen bei sich rumfabrizierte, daß er am Schluß beinahe ohnmächtig wurde, derart schrill wurde es.

Die Zähneputzerei beendete Joachim, spuckte die Schlucke Wasser in das Waschbecken.

Durch die blonden Haarbüschel fuhr Joachim sich mit dem Kamm.

Daß die Haare ihm wieder voll zu wachsen anfingen, darauf wartete Joachim. Beinahe war das zu befürchten, daß das mit den Büscheln und den kahlen Stellen drumherum blieb.

Wäre das das Werk eines Visagisten gewesen, der Schauspieler als Monster für einen Horrorfilm herrichtete ... Kein Regisseur hätte einen Grund zur Beschwerde gehabt. Gute Möglichkeit, das Publikum in den Kinosesseln zu erschrecken. Soweit die Kinostuhlhocker irgendein Empfinden für Horror hatten, sie nicht weiter ihr Popkorn fraßen. Statt sich daran zu verschlucken.





3


Eine Flasche Bier zwischen den Beinen im Schoß hockte Joachim auf dem Ledersofa im ehemaligen Wohnzimmer der Studentin Mertens.

Ramona Mertens ...

Eine hübsche Braut wäre Ramona Mertens gewesen. War wenigstens auf den Fotos zu blicken, die Ramona in Fotoalben ablegte.

Hätte Joachim gerne den Ärger ausgehalten, wäre Ramona jetzt in diesem Augenblick in ihr Wohnzimmer gelatscht gekommen. Um ihn, Joachim, bei ihr unten in der Wohnung am Sofa zu entdecken ...

Hätte Joachim es gemocht, mit Tatütata aufs nächste Polizeirevier gefahren zu werden. Drinnen gegenüber den Beamten Angaben zur eigenen Person zu machen; das Geschäft mit



112

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post