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Blog von TeddeMehr

"Drei Erwachen": 174

14. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"



durch das Zielfernrohr, blickte plötzlich gegenüber eine Katze unten am Gehsteig, den kein Parkfahrzeug verstellte, lang kommen. Auf die legte Joachim an, den Gewehrschaft an der Wange. Einen Moment hinabgezielt, Ruhepunkt gefunden. Der gedämpfte Ton des Schusses, das weißschwarzscheckige Katzenvieh, das zum neugierigen Gucken stehenblieb, flog hoch, mitten am Bauch getroffen.

Eine mit Krallen weniger.

Trotzdem brachte es das nicht für den Jäger, an dem Ort auf der Lauer zu liegen. In einer Stunde eine einzige Hauskatze, da half auch die beste freie Sicht nichts. Das war keine Ausbeute.

Mehrere Hunde bellten in der Ferne.

Nein, Joachim hatte keine Lust mehr zu bleiben. Er schulterte das gesicherte Gewehr, begab sich aus dem Zimmer hinaus auf den Gang. Raus aus der Stadtwohnung. Die Stiegen stürmte er hinunter.

Wenn so wenig los war, hätte Herr Joachim auch Spitz und Ella als Begleitung dabeihaben können. Spitz und Ella, die gerne loskläfften, auf sich aufmerksam machten.

Aus dem Wohnhaus trat Joachim ins Freie, schaute links und rechts. Nichts in der Luft, wie nachmittags nicht anders zu erwarten. Die leuchtenden Flugobjekte, die waren in der letzten Zeit jedoch auch in der Nacht sehr spärlich im Rumfliegen. Das letztemal, daß Joachim eine der Minisonnen kurz zufällig im Flug gesehen hatte, das war über den Daumen gepeilt einen Monat her. Jedenfalls hatten die Dinger ihre Patrouillenflüge nicht mehr so dringend nötig, anders als noch vor einem dreiviertelten Jahr.

Die Schulter zuckte Joachim.

Sollte er zu dem abgedeckten Leiterwagen zurück, um zu Spitz und Ella heimwärts zu machen? Jede Menge Beutel Hundefutter, die sich Joachim aus dem DoggieDodge-Geschäft geholt hatte. Dazu die eine oder andere Kleinigkeit für sich aus dem Gemischtwarenladen für Gourmets nebenan, Dosenspezialitäten zwar.

Das Handy klappte Joachim auf, schaltete es ein, tippte den Code, wartete auf die Anzeige.
 


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