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Blog von TeddeMehr

"Drei Erwachen": 181

14. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"



erfüllen. Um des lieben Friedens willen. Lange genug, daß man sich heute nachmittag angenervt hatte.

Was sollte der dumme Streit?

Man hatte miteinander auszukommen. Das Wetter draußen war zu schön für die dauernden Streitigkeiten, Stänkereien. Die Sonne schien den ganzen Tag herunter; blauester Himmel.

Mit dem Papiertaschentuch tupfte Joachim sich Schweiß von der Stirn.

Ein grelles Piepen - das Geräusch vom Herd her. Die Brötchen waren fertig.

Das Paar Antihitzehandschuhe aus Stahlwolle zog Joachim sich an. Begab sich zum Küchenherd, einen von dreien. Heraus, daß Joachim den Schubwagen zog. Nach dem Pizzateller auf dem Backblech faßte.

Der Geruch war, daß Joachim, der das Teller zum Tisch brachte, am liebsten auf der Stelle in die Semmelware hineingebissen hätte. Dazu mußten die Vollkornsemmeln jedoch erst noch ein paar Minuten abkühlen. Dann, das erste runde Stück aufschneiden, es mit der exzellenten Truthahnstreichwurst mit Trüffeln vom Gourmet-Markt bestreichen.

War das Leben nicht schön? Worüber sollten er und Herr Joachim sich lange Sorgen machen? Man lebte für den Augenblick, nicht? Und wollten Dinge kommen, passieren, konnte man dagegen sowieso wenig unternehmen. Nicht wahr? Warum dauernd das Nachdenken darüber, was denn beim nächsten Eck wäre, um das man ohnehin rummarschieren mußte? Hübsch ging es drauflos, die Fahrt war nicht anzuhalten.

Auf ein neues, daß Joachim sich Schlückchen aus der Bierflasche genehmigte.

Total für die Verwunderung, daß Herr Joachim so lange seinen Mund geschlossen hielt. Seit Joachim in der Edelküche des Küchenpersonals der Rehaschek-Familie sich aufhielt, hatte Herr Joachim keinen Kommentar abgegeben. Zu nichts. Beinahe, daß das befremdlich war.

Geradeaus starrte Joachim auf die silberfarbene Geschirrspüle. Wartete auf ein paar Worte von Herrn Joachim. Bloß, Herr Joachim, der hatte sich also entschlossen, die Klappe verschlossen zu halten. Sonst, daß Herr Joachim sich berufen fühlte, zu allem eine Kleinigkeit



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